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Aufgabenstellung
„Die Freizeit der Deutschen wird immer stressiger“.
Stelle den Zusammenhang zwischen Freizeit und Stress anhand von zwei Infor-
mationen aus dem Text dar.
Die folgenden Begriffe werden im Text als Fremdwörter verwendet.
Suche sie heraus und notiere sie.
Fähigkeit, mehrere Aufgaben gleichzeitig auszuführen
vorhersagen
Im Text wird aufgezeigt, wie sich Freizeit im Laufe der Zeit verändert hat.
Lege eine Tabelle nach folgendem Muster an und ergänze diese mit jeweils
zwei Stichpunkten.
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Freizeit früher |
Freizeit heute |
Begründe mithilfe eines Beispiels aus dem Text, warum bestimmte Freizeit-
aktivitäten heute an Bedeutung verloren haben.
Im Text wird das sprachliche Bild „hoch im Kurs stehen“ (vgl. Zeile 63) verwen-
det.
Erkläre die Bedeutung dieses Sprachbildes im Textzusammenhang.
Der Wissenschaftler Rainer Hartmann sagt: „Kommunikation wird immer indi-
rekter.“ (Zeile 84 f.)
Verdeutliche anhand des Textes, was mit dieser Aussage gemeint ist.
Viele Menschen sind zu erschöpft, um in ihrer Freizeit noch etwas zu unterneh-
men.
Zitiere eine geeignete Textstelle, die diese Aussage belegt.
Formuliere vier wesentliche Aussagen des Textes.
Der Text und die Grafik M 1 informieren zum Thema „Freizeitverhalten“.
Fasse die gemeinsame Hauptaussage zusammen.
Führe zwei Aussagen der Grafik an, die im Text nicht genannt werden.
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monatlich kündbarSchulLV Plus-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Die Freizeit der Deutschen wird immer stressiger
Mehr Zeit mit Smartphone und sozialen Netzwerken, weniger Zeit für Freunde.
Quelle: Erholung vom Freizeitstress – Die neue Sehnsucht nach dem Nichtstun von Ulrike von Leszczynski, dpa vom
25.08.2016

M 1
M2

M 2
Quelle: Bild Ferien © denayunebgt/ 123RF.com, Bild Berufe © Topgeek | Dreamstime.com

M 3
Quelle: chatgpt.com

M 4
Quelle: Bild © mariiasimakova / 123RF.com, Ideen nach https://www.ergotopia.de/infografiken/stressmanagement-tipps
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Zusammenhang zwischen Freizeit und Stress
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Viele Menschen nutzen in ihrer Freizeit gleichzeitig verschiedene Medien, sind ständig erreichbar und wollen nichts verpassen. Dadurch entsteht auch in der Freizeit Druck und Stress
(Vgl. Z. 3–8; 27–32).
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Freizeit dient heute oft nicht mehr der Erholung. Viele wählen „angesagte“ (Z.51) Aktivitäten für soziale Netzwerke und Likes, sodass wirkliche Erholung in den Hintergrund tritt (Vgl. Z. 47–56).
Multitasking (Z. 15/16)
prophezeit (Z. 38)
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Freizeit früher |
Freizeit heute |
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Warum bestimmte Freizeitaktivitäten heute an Bedeutung verloren haben
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Freizeitaktivitäten wie Handarbeiten, Malen, Dichten oder das Lernen eines Instruments brauchen viel Zeit, Geduld und Ausdauer.
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Viele Menschen möchten heute lieber kurze, abwechslungsreiche und angesagte Aktivitäten ausprobieren.
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Deshalb verlieren Tätigkeiten, die einen „langen Atem“ (Z.69-70) benötigen, an Bedeutung und werden seltener ausgeübt (Vgl. Z. 64–72).
Bedeutung von „hoch im Kurs stehen“
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Das sprachliche Bild bedeutet, dass etwas sehr beliebt, gefragt oder angesehen ist.
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Der Ausdruck stammt ursprünglich aus dem Bereich der Börse: Ein hoher Kurs zeigt, dass etwas einen hohen Wert besitzt.
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Im Textzusammenhang bedeutet „Sport steht hoch im Kurs“, dass viele Menschen in ihrer Freizeit Sport treiben oder verschiedene Sportarten ausprobieren möchten.
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Sport gehört damit heute zu den besonders beliebten Freizeitbeschäftigungen.
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Gleichzeitig zeigt der Text, dass die große Auswahl an Sportarten auch Stress verursachen kann, weil viele Menschen ständig etwas Neues und „Angesagtes“ ausprobieren wollen (Vgl. Z. 60–68).
„Kommunikation wird immer indirekter“
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Menschen sprechen immer seltener persönlich miteinander.
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Statt sich direkt mit Freunden oder Verwandten zu treffen, telefonieren oder chatten viele über digitale Medien.
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Besonders jüngere Menschen verschicken häufig Kurz- oder Sprachnachrichten, anstatt ein längeres Gespräch zu führen.
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Der Kontakt findet dadurch oft nicht mehr direkt von Mensch zu Mensch, sondern über das Smartphone statt.
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Laut Text wird der Austausch dadurch kürzer und oberflächlicher.
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Gleichzeitig wünschen sich viele Menschen eigentlich mehr persönliche Treffen und ausführliche Gespräche (Vgl. Z. 78–104).
Eine mögliche geeignete Textstelle:
„Abends seien viele zu kaputt, um noch etwas zu unternehmen.“ (Z. 114–115)
Vier wesentliche Aussagen des Textes
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Die Freizeit vieler Menschen ist durch ständige Erreichbarkeit, Mediennutzung und Multitasking stressiger geworden.
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Viele Menschen wünschen sich deshalb wieder mehr Ruhe, Erholung und Entschleunigung.
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Angesagte und kurze Aktivitäten werden bevorzugt, während Beschäftigungen, die Geduld und Ausdauer brauchen, an Bedeutung verlieren.
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Persönliche Treffen werden seltener, weil die Kommunikation immer häufiger über Chats, Kurz- und Sprachnachrichten stattfindet.
Gemeinsame Hauptaussage
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Sowohl der Text als auch die Grafik zeigen, dass Medien die Freizeit der Menschen heute stark bestimmen.
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Besonders Internet, Smartphone, Computer und Fernsehen werden regelmäßig und sehr häufig genutzt.
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Dadurch verbringen viele Menschen einen großen Teil ihrer Freizeit mit digitalen Geräten und medialen Aktivitäten, während Erholung und persönliche Kontakte teilweise in den Hintergrund treten.
Zwei zusätzliche Aussagen der Grafik
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96 von 100 Befragten nutzen mindestens einmal pro Woche das Internet. Damit ist die Internetnutzung die häufigste Freizeitbeschäftigung.
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80 von 100 Befragten hören regelmäßig Musik. Diese Freizeitbeschäftigung wird im Text nicht genannt.