Aufgabengruppe 2
Wähle Aufgabengruppe I oder Aufgabengruppe II aus und bearbeite sie
anschließend vollständig auf einem gesonderten Blatt.
„Für den Vorlesetag der fünften Klassen schreibst du eine eigene Geschichte. Bei
der Themensuche entdeckst du den Textauszug M 3.
Verfasse eine spannende Geschichte, die du in Nüwa-City erlebst.
Achte hierbei auf die Merkmale eines Erzähltextes.
Entwirf zunächst einen Schreibplan.
(Umfang mindestens 300 Wörter oder 1 1/2 Seiten bei mittlerer Schriftgröße)
Deutschland investiert viel Geld in wissenschaftliche Forschung.
Begründe anhand von zwei Beispielen aus unterschiedlichen Forschungsberei-
chen, warum dies für unsere Gesellschaft wichtig ist.
Verwende dazu Informationen aus M 4.
(Umfang ca. 90 Wörter oder ca. 1/2 Seite bei mittlerer Schriftgröße)
Für deinen Traumberuf bist du in ein Auszubildenden-Wohnheim in einer an-
deren Stadt gezogen. Nicht jede Mitbewohnerin/jeder Mitbewohner verhält sich
rücksichtsvoll.
Informiere diese durch einen Aushang, wie wichtig ein harmonisches Zusam-
menleben ist, und stelle dafür vier aussagekräftige Regeln auf.
(Umfang ca. 90 Wörter oder ca. 1/2 Seite bei mittlerer Schriftgröße)
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M 1 |
Quelle: Kostas Koufogiorgos / toonpool.com
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M 2 |
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Der Tag bricht an auf dem Planeten Mars. Es ist sechs Uhr morgens an einem Augusttag im Jahr 2125. Ein Jahrhundert trennt uns von der Gegenwart. Die Sonne beleuchtet schwach den rotbraunen Fels. Unzäh- lige Fenster, in Röhren eingefasst, verteilen sich quer über den Südhang und lassen die ersten gefilterten Sonnenstrahlen ins Innere scheinen. Die Stadt Nüwa erwacht zum Leben. Ich bin Neuankömmling in dieser ersten Siedlung der Menschen im Weltraum. Marsianer, das bin nun ich. |
M 3 |
Quelle: Eileen Stiller: Die erste Stadt auf dem Mars: Wie Forscher das Leben im All planen, 19. 09. 2022,
https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/2022/09/die-erste-stadt-auf-dem-mars-wie-forscher-dasleben-im-all-planen [27. 11. 2024]. Zu Prüfungszwecken bearbeitet.
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M 4 |
Quelle: Daten nach Statistischem Bundesamt, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bildung-Forschung-
Kultur/Forschung-Entwicklung/_inhalt.html [28. 11. 2024]. Zu Prüfungszwecken bearbeitet.
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monatlich kündbarSchulLV Plus-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Gefahr in Nüwa-City
Einleitung – Ankunft auf dem Mars
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Die Geschichte spielt im August 2125 auf dem Mars, wo ich erst seit wenigen Tagen in Nüwa-City lebe, der ersten großen Siedlung der Menschen im Weltraum.
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Die Stadt befindet sich größtenteils unter der Marsoberfläche und wird durch besondere Röhrenfenster mit gefiltertem Sonnenlicht versorgt.
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Als ich am Morgen in meinem kleinen Zimmer aufwache und nach draußen schaue, sehe ich die rotbraunen Felsen und den feinen Staub des Mars.
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Für mich ist noch vieles ungewohnt, denn ich muss mich erst an die künstliche Luft, die geringe Schwerkraft, die schweren Schutzanzüge und die langen unterirdischen Gänge gewöhnen.
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Trotzdem bin ich aufgeregt und freue mich darauf, meinen ersten Schultag in Nüwa-City zu erleben.
Der Alarm
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Auf dem Weg zur Schule ertönt plötzlich ein lautes Warnsignal, während gleichzeitig überall in den Gängen rote Warnlichter zu blinken beginnen.
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Kurz darauf meldet eine Computerstimme, dass im Gewächshausbereich Sauerstoff verloren geht und deshalb eine Gefahr für die Stadt besteht.
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Das Gewächshaus ist besonders wichtig, weil dort Pflanzen wachsen, die sowohl Nahrung als auch Sauerstoff für die Bewohnerinnen und Bewohner liefern.
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Alle Menschen werden aufgefordert, in ihren Wohnungen zu bleiben, doch meine Freundin Lian und ich befinden uns zu diesem Zeitpunkt direkt neben dem betroffenen Bereich.
Die Suche nach der Ursache
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Plötzlich hören wir hinter einer Tür ein leises Zischen und erkennen durch ein kleines Fenster, dass eines der Rohre im Gewächshaus beschädigt wurde.
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Gleichzeitig entdecken wir einen kleinen Wartungsroboter, der offenbar ausgefallen ist und deshalb das beschädigte Rohr nicht mehr reparieren kann.
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Obwohl ich große Angst habe, meint Lian, dass wir schnell handeln müssen, bevor noch mehr Sauerstoff aus dem Gewächshaus entweicht.
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Wir setzen unsere Notfallmasken auf und informieren über ein Funkgerät sofort die Kontrollzentrale über das beschädigte Rohr.
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Da die Techniker jedoch noch einige Minuten brauchen, bis sie bei uns sind, entscheiden wir uns dazu, die Sicherheitstür vorsichtig selbst zu öffnen.
Höhepunkt – Reparatur in letzter Sekunde
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Als wir das Gewächshaus betreten, weht uns ein starker Luftzug entgegen und einige Pflanzen sowie kleinere Gegenstände werden durch den Raum geschleudert.
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Das Leck wird immer größer, weshalb ich mich an einem Geländer festhalte und langsam versuche, das wichtige Notfallventil zu erreichen.
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Als ich dabei beinahe das Gleichgewicht verliere und stürze, hält Lian mich mit einem Sicherheitsseil fest und zieht mich zurück.
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Gemeinsam schaffen wir es schließlich, das Notfallventil zu schließen, sodass das laute Zischen im letzten Moment verstummt.
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Kurz danach treffen die Techniker ein, überprüfen unsere Arbeit und reparieren das beschädigte Rohr vollständig.
Schluss – Ein echter Bewohner von Nüwa-City
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Nachdem das Rohr repariert wurde, ist die Gefahr vorbei und die Sauerstoffversorgung von Nüwa-City kann weiterhin gesichert werden.
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Die Leiterin der Stadt bedankt sich persönlich bei Lian und mir und erklärt, dass wir in dieser schwierigen Situation mutig, aber gleichzeitig vorsichtig gehandelt haben.
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Ich bin sehr stolz auf uns und gleichzeitig erleichtert, dass niemand verletzt wurde und das Gewächshaus gerettet werden konnte.
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Am Abend blicke ich durch ein Fenster auf die fremde Marslandschaft und merke, dass ich mich nicht mehr wie ein fremder Neuankömmling fühle.
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Zum ersten Mal habe ich das Gefühl, dass Nüwa-City wirklich mein neues Zuhause werden könnte, und diesen aufregenden ersten Tag werde ich bestimmt niemals vergessen.
Warum Forschung wichtig ist
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Deutschland gab im Jahr 2022 7,4 Milliarden Euro für Forschung in den Bereichen Energie, Klima und Umwelt aus.
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Diese Forschung ist wichtig, weil neue umweltfreundliche Energien entwickelt werden können.
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Dadurch lassen sich CO₂-Ausstoß und Umweltverschmutzung verringern.
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Außerdem kann die Gesellschaft besser auf die Folgen des Klimawandels reagieren.
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Für die medizinische Forschung wurden 2 Milliarden Euro ausgegeben.
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Mit diesem Geld können neue Medikamente und Behandlungsmöglichkeiten entwickelt werden.
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So können Krankheiten früher erkannt und besser behandelt werden.
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Forschung verbessert dadurch die Gesundheit und Lebensqualität vieler Menschen.
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Deshalb sind hohe Ausgaben für unterschiedliche Forschungsbereiche für unsere Gesellschaft sehr wichtig.
Gemeinsam wohnen – gemeinsam wohlfühlen!
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Ein harmonisches Zusammenleben ist wichtig, damit sich alle im Wohnheim sicher und wohlfühlen.
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Rücksicht, Ordnung und ein freundlicher Umgang verhindern Streit und schlechte Stimmung.
Vier Regeln für ein harmonisches Zusammenleben
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Ruhe beachten: Vermeidet besonders abends und nachts laute Musik und Gespräche.
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Sauberkeit halten: Hinterlasst Küche, Bad und Gemeinschaftsräume ordentlich und sauber.
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Eigentum respektieren: Benutzt keine Lebensmittel oder Gegenstände anderer Personen ohne Erlaubnis.
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Probleme ansprechen: Klärt Streit ruhig und höflich, statt andere zu beleidigen.
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Haltet euch an die Regeln und behandelt eure Mitbewohner so, wie ihr selbst behandelt werden möchtet!


