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Aufgabenstellung
Die Überschrift des Textes lautet: „Gefühlt schon auf dem Mars“.
Erkläre, was die Autorin damit zum Ausdruck bringen will.
Die folgenden Begriffe werden im Text als Fremdwörter verwendet.
Suche sie heraus und notiere sie.
Rohstoffquellen
Aufgabe, Auftrag
nachgebildet, nachgeahmt
Zu den Aufgaben der Besatzungsmitglieder gehört unter anderem der Anbau
von Obst und Gemüse.
Notiere stichpunktartig drei Gründe dafür aus dem Text.
Die vier Crew-Mitglieder machen sowohl positive als auch negative Erfahrungen
auf dem Simulationsgelände.
Belege dies anhand von je einem geeigneten Zitat aus dem Text.
„Das Leben geht für jeden auf der Erde weiter und für uns fühlt es sich an, als
wären wir in einer Zeitschleife gefangen.“ (Z. 85–88.)
Erkläre diese Aussage von Nathan Jones in eigenen Worten.
Fasse den Inhalt des Textes in wenigen Sätzen zusammen.
Auch die Karikatur M 1 beschäftigt sich mit dem Mars.
Beschreibe die Karikatur.
Stelle einen Zusammenhang zwischen Karikatur und Text her.
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monatlich kündbarSchulLV Plus-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Celine Chorus: Gefühlt schon auf dem Mars
Quelle: Gefühlt schon auf dem Mars, Celine Chorus, SZ.de vom 20. 02. 2024
1 NASA: Luft- und Raumfahrtbehörde der USA
2 CHAPEA: Abkürzung für „Crew Health And Performance Exploration Analog“
3 Crew: Mannschaft, Besatzung
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M 1 |
Quelle: Kostas Koufogiorgos / toonpool.com
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M 2 |
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Der Tag bricht an auf dem Planeten Mars. Es ist sechs Uhr morgens an einem Augusttag im Jahr 2125. Ein Jahrhundert trennt uns von der Gegenwart. Die Sonne beleuchtet schwach den rotbraunen Fels. Unzäh- lige Fenster, in Röhren eingefasst, verteilen sich quer über den Südhang und lassen die ersten gefilterten Sonnenstrahlen ins Innere scheinen. Die Stadt Nüwa erwacht zum Leben. Ich bin Neuankömmling in dieser ersten Siedlung der Menschen im Weltraum. Marsianer, das bin nun ich. |
M 3 |
Quelle: Eileen Stiller: Die erste Stadt auf dem Mars: Wie Forscher das Leben im All planen, 19. 09. 2022,
https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/2022/09/die-erste-stadt-auf-dem-mars-wie-forscher-dasleben-im-all-planen [27. 11. 2024]. Zu Prüfungszwecken bearbeitet.
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M 4 |
Quelle: Daten nach Statistischem Bundesamt, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bildung-Forschung-
Kultur/Forschung-Entwicklung/_inhalt.html [28. 11. 2024]. Zu Prüfungszwecken bearbeitet.
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Die Teilnehmer befinden sich zwar noch auf der Erde, fühlen sich aber bereits wie auf dem Mars.
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Sie leben unter Bedingungen, die einer echten Mars-Mission ähneln.
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Sie haben nur wenig Platz und begrenzte Nahrung.
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Der Kontakt zur Außenwelt ist stark eingeschränkt.
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Die Kommunikation erfolgt mit einer längeren Verzögerung.
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Dadurch wirkt die Simulation für die Teilnehmer sehr realistisch.
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Rohstoffquellen: Ressourcen (Vgl. Z. 2-3)
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Aufgabe, Auftrag: Mission (Vgl. Z. 11, 23)
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nachgebildet, nachgeahmt: simuliert (Vgl. Z. 30, 40)
„Zu den Aufgaben der Besatzungsmitglieder gehört unter anderem der Anbau von Obst und Gemüse". Für die drei Gründe aus dem Text folgen:
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Frisches Obst und Gemüse kann wegen der großen Entfernung nicht regelmäßig zum Mars geliefert werden.
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Selbst angebautes Gemüse ergänzt die abgepackten Lebensmittel und sorgt für mehr Abwechslung beim Essen.
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Der Pflanzenanbau beschäftigt die Besatzungsmitglieder praktisch und bietet ihnen Ablenkung in der isolierten Umgebung.
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Positive Erfahrung: „Die Crew-Mitglieder schwärmen […] davon, wie gut sie sich verstehen“ (Z. 73–75).
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Negative Erfahrung: „Schwer fällt den Teilnehmern hingegen, nur begrenzten Kontakt mit der Familie und den Freunden zu haben“ (Z. 83–85).
„Das Leben geht für jeden auf der Erde weiter und für uns fühlt es sich an, als wären wir in einer Zeitschleife gefangen.“ (Z. 85–88.)
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Das Leben der Familie und Freunde auf der Erde geht normal weiter.
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Die Crew bekommt davon nur wenig mit, weil sie abgeschottet lebt.
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Für die Teilnehmer sehen die Tage im Simulationsgelände immer ähnlich aus.
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Deshalb haben sie das Gefühl, dass die Zeit für sie stillsteht oder sich ständig wiederholt.
Zusammenfassung
Die Reportage „Gefühlt schon auf dem Mars“ von Celine Chorus, erschienen 2024 in der Süddeutschen Zeitung, berichtet über die CHAPEA-Mission der NASA. Dabei wird untersucht, wie Menschen unter Bedingungen leben können, die einer echten Mars-Mission ähneln. Vier Crew-Mitglieder verbringen dafür ein Jahr auf einem nachgebauten Marsgelände in Houston. Dort müssen sie mit wenig Platz, begrenzter Nahrung und nur wenig Kontakt zur Außenwelt auskommen. Zu ihren täglichen Aufgaben gehören Experimente, Sport, simulierte Mars-Spaziergänge sowie der Anbau von Obst und Gemüse. Das Zusammenleben innerhalb der Gruppe funktioniert zwar gut, dennoch ist besonders der eingeschränkte Kontakt zu Familie und Freunden für die Teilnehmenden belastend. Mit den Ergebnissen dieser Simulation möchte die NASA wichtige Erkenntnisse sammeln und sich auf eine spätere bemannte Mars-Mission vorbereiten.
Für die Karikatur gilt:
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Die Karikatur zeigt die Erde und den Mars im Weltall. Links befindet sich die Erde, rechts der kleinere Mars.
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Beide Planeten sind wie lebende Figuren dargestellt und sprechen miteinander.
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Die Erde wirkt verschmutzt und beschädigt. In ihrer Sprechblase sagt sie: „Meine Ressourcen sind für dieses Jahr verbraucht. Bald haben sie mich erledigt!“
Damit weist die Erde darauf hin, dass die Menschen ihre Rohstoffe zu stark verbrauchen und sie zerstören.
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Der Mars antwortet erschrocken: „Himmel … Und dann bin ich dran!!“ Er befürchtet, dass die Menschen nach der Erde auch seine Ressourcen ausbeuten könnten.
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Der dunkle Hintergrund und die bedrückten Aussagen erzeugen eine ernste und warnende Stimmung.
Für den Zusammenhang zwischen der Karikatur und dem Text folgt:
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Sowohl der Text als auch die Karikatur beschäftigen sich mit dem Mars und zukünftigen bemannten Mars-Missionen.
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Im Text bereitet sich die NASA durch eine Simulation darauf vor, dass Menschen später auf dem Mars leben können. Dabei wird untersucht, wie die Astronauten mit
begrenzten Ressourcen, wenig Platz und eingeschränkter Nahrung zurechtkommen.
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Auch die Karikatur greift das Thema der begrenzten Ressourcen auf. Sie kritisiert jedoch, dass die Menschen bereits die Rohstoffe der Erde zu stark verbrauchen.
Der Mars befürchtet deshalb, dass die Menschen nach einer Besiedlung auch ihn ausbeuten und beschädigen könnten.
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Während der Text sachlich über die Vorbereitung einer Mars-Mission informiert, warnt die Karikatur vor den möglichen Folgen menschlichen Handelns.


