A4 – Materie
Bei Untersuchungen des Meeresbodens fanden Forscherteams das Eisenisotop Eisen-60 (Fe-60). Fe-60 kommt nicht natürlich auf der Erde vor und muss daher aus dem Weltall, vermutlich von einer Supernova, stammen.
Fe-60 entsteht durch -Zerfall eines Ausgangsnuklids.
Formuliere hierfür die vollständige Kernzerfallsgleichung.
Mithilfe einer Probe soll die Halbwertszeit von Fe-60 bestimmt werden. Dabei kann die Messung durch äußere Strahlungsquellen verfälscht werden.
Nenne drei Beispiele solcher Strahlungsquellen.
Bei der Untersuchung der Probe wurde festgestellt, dass die ältesten Fe-60-Atome auf der Erde alt sind. Von diesen Fe-60-Atomen sind bisher
zerfallen.
Berechne die Halbwertszeit von Fe-60.
Ein weiteres Eisenisotop ist Eisen-70 (Fe-70). Dieses kommt ebenfalls nicht natürlich auf der Erde vor, kann aber künstlich erzeugt werden.
Entscheide durch Ankreuzen, ob die folgenden Aussagen jeweils wahr (w) oder falsch (f) sind.
Fe-70 hat eine größere Kernladungszahl als Fe-60.
Fe-70 hat eine größere Massenzahl als Fe-60.
Fe-70 besitzt im Kern mehr Neutronen als Fe-60.
Fe-70 besitzt mehr Elektronen als Fe-60.
w
f
Das Isotop Fe-70 zerfällt in mehreren Schritten zu Germanium-70 (Ge-70).
Ermittle die Anzahl der dabei auftretenden - und
-Zerfälle.
Begründe, dass das Isotop Nickel-64 (Ni-64) nicht in der Zerfallsreihe aus Aufgabe 4.5 vorkommen kann.
Der Festkörper Eisen ist ein sehr guter Wärmeleiter.
Beschreibe die Wärmeleitung in einem Festkörper im Teilchenmodell.
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Fe-70 hat eine größere Kernladungszahl als Fe-60.
Fe-70 hat eine größere Massenzahl als Fe-60.
Fe-70 besitzt im Kern mehr Neutronen als Fe-60.
Fe-70 besitzt mehr Elektronen als Fe-60.
w
f
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Insgesamt nimmt die Nukleonenzahl durch die radioaktiven Zerfälle nicht ab. Somit findet kein
-Zerfall statt.
-
Die Ordnungszahl nimmt insgesamt um
zu.
-
Bei einem
-Zerfall nimmt die Ordnungszahl um 1 zu. Somit finden
-Zerfälle statt.
-
Die Nukleonenzahl von Nickel-64 ist um
kleiner als die von Eisen-70.
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Nur bei einem α-Zerfall nimmt die Nukleonenzahl um
ab.
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Somit kann Nickel-64 nicht in dieser Zerfallsreihe vorkommen.
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Unter Wärmeleitung versteht man den Energietransport innerhalb eines Körpers durch Wechselwirkung (Zusammenstöße) benachbarter Teilchen.
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Dabei wird kinetische Energie von einem Teilchen zum anderen übertragen.
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Wärmeleitung erfolgt stets von Stellen höherer Temperatur zu Stellen niedriger Temperatur.