5 – Ökologie

„Früher war Fisch in der Verpackung, heute ist die Verpackung im Fisch“.
Erläutere diese Aussage und berichte dabei über die Zusammenhänge zwischen der Massenproduktion von Kunststoffen und den Folgen für Natur und Gesundheit.
Kunststoffabfälle werden unter anderem werkstofflich oder energetisch verwertet. Erläutere diese beiden unterschiedlichen Ansätze.
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monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Erläuterung der Aussage „Früher war Fisch in der Verpackung, heute ist die Verpackung im Fisch“, und die Zusammenhänge zwischen der Massenproduktion von Kunststoffen und den Folgen für Natur und Gesundheit:
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Durch Massenproduktion von Kunststoffverpackungen fallen große Mengen an Müll an.
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Werden diese nicht fachgerecht entsorgt, können diese schließlich im Meer landen.
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Meerestiere können Kunststoffteile fressen und daran verenden.
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Zerfallen Verpackungen aus Kunststoff, so entsteht Mikroplastik. Dieses gelangt über Meerestiere in die Nahrungskette.
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Gefahr geht auch von den Additiven in den Kunststoffen aus, die in die Umwelt gelangen und von Pflanzen, Tieren und vom Menschen aufgenommen werden.
Ansätze der Kunststoffabfallverwertung:
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Werkstoffliche Verwertung:
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Sortenreiner, sauberer Kunststoffabfall wird zerkleinert, gemahlen und als Regranulat zur Herstellung neuer, hochwertiger Produkte verwendet.
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Jede Verunreinigung mindert die Qualität des Recyclingprodukts.
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Energetische Verwertung:
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Kunststoffabfall dient als Ersatz für Primärbrennstoffe (Kohle, Erdöl, Gas).
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Schwierig aufbereitbare Abfälle können in Verbrennungsanlagen zur Energiegewinnung genutzt werden.
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Die entstehende Verbrennungsenergie wird zur Gewinnung von Fernwärme, Dampf und Strom genutzt.
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