3 – Fachgerechte Verarbeitung, Gestaltung, Funktion
Du hast die Aufgabe, eine Tasse in Bändertechnik anzufertigen. Eine klare konische (sich verjüngende) Form und ein schlichter, ergonomischer Henkel sollen ihr ein modernes Design verleihen.
Erstelle eine aussagekräftige Skizze deiner Tasse als Schnittdarstellung, welche den Aufbau dieser Tasse veranschaulicht. Überlege dir außerdem zwei weitere Ideen für unterschiedliche Henkel und stelle diese ebenfalls zeichnerisch dar.
Führe alle notwendigen Arbeitsgänge zum Anbringen des Henkels auf. Achte dabei auf die Verwendung der entsprechenden Fachbegriffe.
Nachdem der Schrühbrand erfolgt ist, wird deine Tasse glasiert. Entscheide durch Ankreuzen, ob folgende Aussagen richtig oder falsch sind.
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richtig |
falsch |
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Der Scherben muss vor dem Glasieren staub- und fettfrei sein. |
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Es werden nur Werkstücke miteinander gebrannt, deren Glasuren die gleichen Schmelztemperaturbereiche aufweisen. |
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Das Trennmittel sorgt dafür, dass die glasierten Werkstücke beim Brennen nicht aneinanderhaften. |
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Glasurreste müssen vor dem Aufräumen vom Werkzeug entfernt werden. |
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Anstatt die Arbeitsflächen nach dem Glasieren abzukehren, bietet sich das feuchte Wischen an. |
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Wenn die Glasur das Werkstück wasserdicht gemacht hat, bezeichnet man es als „gesintert“. |
Nenne ein geeignetes Verfahren, welches beim industriellen Herstellen einer Tasse zum Einsatz kommt, und begründe dessen Verwendung.
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monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Skizze der Tasse als Schnittdarstellung:
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Schnittdarstellung
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Sauberkeit der Darstellung
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Beachtung der konischen Form
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alternative, sinnvolle Henkeldarstellungen

Arbeitsgänge zum Anbringen des Henkels auf:
z. B.:
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Formen einer Tonwulst mit ausreichend großem Durchmesser
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alternativ: Heraustrennen des Henkels aus einer passenden Tonplatte mit rechteckigem Querschnitt
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Aufrauen des Gefäßes an den vorgesehenen Anschlussstellen
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Bestreichen der Tasse sowie der Ansatzstellen des Henkels mit Schlicker
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Andrücken des Henkels mit einer Hand, Stützen der Gefäßwand von innen mit der anderen Hand
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„Anzittern“ des Henkels bis zur festen Haftung am Gefäß
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ggf. Verstärken der Ansatzstellen mit zusätzlichem Ton
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Andrücken und Verstreichen der Nahtstellen mit Modellierhölzern oder den Fingern, bis ein glatter Übergang erreicht ist
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richtig |
falsch |
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Der Scherben muss vor dem Glasieren staub- und fettfrei sein. |
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Es werden nur Werkstücke miteinander gebrannt, deren Glasuren die gleichen Schmelztemperaturbereiche aufweisen. |
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Das Trennmittel sorgt dafür, dass die glasierten Werkstücke beim Brennen nicht aneinanderhaften. |
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Glasurreste müssen vor dem Aufräumen vom Werkzeug entfernt werden. |
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Anstatt die Arbeitsflächen nach dem Glasieren abzukehren, bietet sich das feuchte Wischen an. |
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Wenn die Glasur das Werkstück wasserdicht gemacht hat, bezeichnet man es als „gesintert“. |
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Verfahren, welches beim industriellen Herstellen einer Tasse zum Einsatz kommt:
z. B.
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Gießverfahren:
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Herstellen der Tasse aus einem Guss
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inklusive Henkel und plastischer Dekore
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geeignet für rotationssymmetrische und nicht rotationssymmetrische Gegenstände
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Hohlguss: Hineinspritzen der Porzellanmasse über das Spritzgießverfahren, unter Druck sowie in Spezialkunststoffformen
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