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Aufgabe 3 – Karies und Speichel

Der Zahnschmelz menschlicher Zähne besteht u. a. aus einer schwer löslichen Calciumverbindung, dem Hydroxylapatit Formula: \ce{Ca10(PO4)6(OH)2}.Formula: \ce{Ca10(PO4)6(OH)2}. Der Speichel ist sowohl mit Calcium-Ionen, als auch mit Phosphat-Ionen gesättigt. Aus diesem Grund liegt das Gleichgewicht auf der Seite des festen Hydroxylapatits.

Werden die Zähne nicht oder nur unzureichend geputzt, siedeln sich Bakterien an, die aus Zucker Milchsäure (2-Hydroxypropansäure) produzieren. Dadurch sinkt der pH-Wert im Speichel auf einen kritischen Wert von 4,5 und der Zahnschmelz löst sich auf und es entsteht Karies.

3.1

Formuliere die Gleichgewichtsreaktion für das Löslichkeitsgleichgewicht des Hydroxylapatits und die Gleichung für das Löslichkeitsprodukt.

Erkläre das Zustandekommen dieses Gleichgewichts und dessen Eigenschaften.

Begründe das Auflösen des Zahnschmelzes.

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3.2

Die Pufferwirkung des Speichels ist überwiegend auf das Kohlensäure-Hydrogencarbonat-Puffersystem zurückzuführen.

Erkläre die Wirkungsweise des Puffersystems. Berechne den pH-Wert eines Puffers, der aus jeweils 50 mL Kohlensäure und Hydrogencarbonatlösung der Konzentration Formula: 0,1 \text{ mol} \cdot \text{L}^{-1}Formula: 0,1 \text{ mol} \cdot \text{L}^{-1} besteht.

Berechne die Änderung des pH-Wertes, wenn 1 mL Milchsäure mit der Stoffmengenkonzentration Formula: 1 \text{ mol} \cdot \text{L}^{-1}Formula: 1 \text{ mol} \cdot \text{L}^{-1} gebildet wird.

Nimm Stellung zum Begriff „Zahnpflegekaugummies“.

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