Block 1
Jesus Christus – Tod und Auferstehung
Arbeite aus dem Text die Auffassung Dorothee Sölles zum Zusammenhang von Kreuz und Auferstehung heraus.
Lies 1. Kor 15, 12-19 und stelle den Gedankengang des Apostels Paulus zusammenfassend dar. Vergleiche die Auffassung von D. Sölle und Paulus miteinander.
Diskutiere den Inhalt und die theologischen Schlussfolgerungen des Zitates. Setze das Zitat in Beziehung zu einer anderen dir bekannten Deutung von Kreuz und Auferstehung sowie deiner eigenen Deutung der Auferstehung.
„Die ersten Jünger glaubten, als Christus ihnen auferstanden war, dass seine Sache weitergehe. Sie begannen, was wir fortführen – Christi Leben weiterzuführen, sie waren 'in ihm', in seinem Entwurf. Wenn wir 'in ihm' sein Leben weiterleben, seine Wahrheit nicht verscharren, dann … erfahren wir an uns selbst Ostern: Kreuz und Auferstehung.“ (Z. 55-58)
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monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?M 1 Auferstehung – nach dem „Tode Gottes“
Dorothee Sölle (1929-2003) war eine deutsche Theologin und Dichterin. Sie übte Kritik an der Allmachtsvorstellung von Gott und versuchte in ihren Schriften, alltägliche Lebenserfahrungen – insbesondere des Leidens, der Armut, Benachteiligung und Unterdrückung – mit theologischen Inhalten zu verknüpfen.
Quelle: Atheistisch an Gott glauben, München 1994, S. 102-108, für Prüfungszwecke bearbeitet und gekürzt.
1 Hellenismus: Nachklassische griechische Kulturepoche.
2 Mit Attis, Osiris und Adonis sind verschiedene antike Gottheiten gemeint.
3 Mirakel (lat.) Wunder, wunderbare Begebenheit.
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monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Zusammenhang von Tod und Auferstehung im Text
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Kreuz und Auferstehung gehörten bereits für die ersten Christen untrennbar zusammen – zentrale These, die im gesamten Text vielfältig entfaltet, theologisch begründet wird
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Es war und ist eben nicht möglich die Auferstehung „an sich“ zu glauben, das Wunder als solches in den Mittelpunkt des Glaubens zu stellen – das Kreuz gehört „fremd, schrecklich, unbegreiflich“ dazu. Sowohl Kinder als auch Erwachsene möchten dies aber gern verdrängen, ihren Glauben nennt D. Sölle ein „kindliches Stadium“
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Es gibt in der Antike für die Auferstehung viele religionsgeschichtliche Parallelen (genannt werden Attis, Osiris und Adonis) – dies zeigt laut D. Sölle die menschliche Sehnsucht nach Unsterblichkeit
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Das, was bei diesen Parallelen fehlt, ist das Kreuz – aber nach D. Sölles Auffassung kann der Mensch nur unter (durch) dem (das) Kreuz Christ werden
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Der Tod am Kreuz scheint sinnlos und umsonst, steht scheinbar für Verlassenheit und Verrat, auch für das Scheitern des Weges, den Jesus nahm
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In Z. 25 steht die zentrale Aussage der Autorin; das Kreuz ist die Auferstehung
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Im nächsten Absatz bezieht sich D. Sölle auf die theologische Deutung des Johannesevangeliums, in dem der Tod Jesu die Wahrheit bringt/bezeugt/ist, Auferstehung also eine „Dimension“ des Todes ist
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Nur im Glauben kann diese Wahrheit gefunden werden
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Im 4. Absatz weitet D. Sölle den Blick – spricht vom „Kreuz der Wirklichkeit“, das von uns allen getragen werden muss
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Darunter fasst sie das Scheitern der Gesellschaft/an der Gesellschaft, die Verweigerung von Veränderung, das Vermeiden von Schmerzen, die aus der Liebe erwachsen
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„Weil/wenn“ wir lieben, dann handeln wir, stürzen uns „in Revolutionen“
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Dies ist die Botschaft des Todes am Kreuz – Christus ist nicht „zufällig gestorben, sondern um der Liebe willen“
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Die Schlussfolgerung, auf die der Text am Ende zuläuft ist, dass die Liebe, die uns zum Handeln im Sinne des Nächsten, zum Handeln im Sinne des Reichs Gottes führen muss, quer zu den Religionen, auch zum Christentum steht
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Die Liebe, die Christus am Kreuz zeigt, „besorgt“ uns keinen Anteil am „Göttlichen“, sondern macht uns zu „menschlichen Menschen“
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Der Gedanke der Nachfolge wird von D. Sölle ganz klar als Forderung an alle Christen verstanden – wir sollen den Weg Christi gehen, sein Leben weiterleben
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Dann kann es uns gelingen, „an uns selbst Ostern“ zu erfahren als Einheit von Kreuz und Auferstehung
Zusammenfassung und Vergleich
1. Kor.15, 12-19
Wenn aber Christus gepredigt wird, dass er von den Toten auferweckt ist, wie sagen dann einige unter euch: es gibt keine Auferstehung der Toten? Gibt es keine Auferstehung der Toten, so ist auch Christus nicht auferweckt worden. Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist unsere Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich. Wir würden dann auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt hätten, er habe Christus auferweckt, den er nicht auferweckt hätte, wenn doch die Toten nicht auferstehen. Denn wenn die Toten nicht auferstehen, so ist Christus auch nicht auferstanden. Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden; dann sind auch die, die in Christus entschlafen sind, verloren. Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendsten unter allen Menschen.
Gedankengang:
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Paulus antwortet in diesem Abschnitt des 1. Korintherbriefs auf eine wohl in der Gemeinde kursierende These, dass es keine Auferstehung der Toten gäbe
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Kurz zusammengefasst lautet diese, dass der Glaube an Jesus ohne den gleichzeitigen Glauben an dessen Auferstehung sinnlos sei, weil nur dieser Glaube die Befreiung des Glaubenden von den Sünden ermögliche
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Die Verse 12-19 erläutern den für Paulus unmittelbar bestehenden Zusammenhang zwischen dem Glauben an die Auferstehung Christi, dem Glauben daran, dass alle Gläubigen auferstehen werden und der nur darin bestehenden Möglichkeit des Heils
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Die Verse 12-19 bedienen sich einer Reihe von negativen Argumenten, die den Lesenden zeigen sollen, welche (aus Sicht des Paulus fatalen) Konsequenzen es hätte, wenn die aus der Gemeinde von Korinth heraus entstandene These, es gäbe keine Auferstehung, stimmte
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Gleich zu Beginn seiner Argumentation konfrontiert er die Korinther mit dem Widerspruch, dass sie einerseits die Auferweckung Christi predigen, aber es andererseits Gemeindemitglieder gibt, die die Auferstehung (aller Toten) abstreiten
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Die Auferstehung Christi ist für Paulus also eingetreten und damit Ausgangspunkt für alle weiteren Auferweckungsgeschehen
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Die Botschaft vom auferstandenen Jesus ist damit für Paulus Zeugnis des Handelns Gottes, seine Botschaft an alle Menschen
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Diese soteriologische Bedeutung des Todes Jesu liegt damit in der Verbindung seines Sterbens am Kreuz und der anschließenden Auferstehung
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Vers 18 spricht deshalb noch das Schicksal der bereits verstorbenen Gemeindemitglieder an, die im Glauben an den Auferstandenen gestorben sind und deren Glaube wertlos gewesen wäre, wenn Jesus nicht auferstanden wäre
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Der Vers 19 bezieht sich mit dem Pronomen „wir“ nicht nur auf Paulus und die Gemeinde von Korinth, sondern auf alle Christen, die bedauernswerter als alle anderen Menschen wären, wenn die These aus Vers 12 zuträfe
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Wenn es stimmt, dass die christliche Hoffnung sich nur auf das gegenwärtige Leben bezöge, dann wären die Christen so bedauernswert, weil sich ihre Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod zerschlagen würde: eine Hoffnung die die Nichtchristen ja gar nicht hatten (also auch nicht verlieren konnten)
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Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Tod und Auferstehung laut Paulus untrennbar verbunden sind und nur in dieser Verbindung das Heilsgeschehen möglich ist
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Ohne Glaube an die Auferstehung sind Predigt und Glaube unwirksam: die Essenz der christlichen Botschaft fehlte
Vergleich Text und 1. Kor. 15, 12-19
Gemeinsamkeiten:
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Die theologische Nähe beider Auffassungen ist offensichtlich, sowohl D. Sölle, als auch Paulus sehen in der Rede von Kreuz und Auferstehung die zentrale Botschaft des Christentums
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Für beide ist die Auferstehung „ohne Kreuz“ nicht denkbar, nur im Glauben an die Auferstehung ist das Heil des Menschen möglich
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D. Sölle bezieht sich auch auf den 1. Korintherbrief, wenn sie zu Beginn des Textes davon spricht, dass der Zusammenhang von Kreuz und Auferstehung das Bewusstsein der ersten Christen prägte
Unterschiede:
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Schwerpunktsetzung der Argumentation und den daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen
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D. Sölle thematisiert im Hauptteil des Textes das Kreuz, dass ein „Umsonst“ des Weges Jesu denkbar macht, Verrat und Verlassensein symbolisiert
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Dieses Kreuz will sie in ihrem Text „umdeuten“, aus der Verleugnung holen, zum zentralen Thema der Verkündigung machen
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Außerdem soll jeder Gläubige die Kreuzsymbolik in seine Wirklichkeit übertragen, in der Nachfolge Jesu das Kreuz als Weg der Liebe verstehen
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Für D. Sölle ist Glauben an Jesus gleich Glauben an Kreuz und Auferstehung, aber das christliche Handeln aus der Liebe heraus ist „nur“ durch das Kreuz motiviert
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Bei Paulus geht es um das Kreuz nur in dem Zusammenhang, dass es das Ereignis vor der Auferstehung ist, die viele Zeugen bestätigen können und die Voraussetzung der Auferstehungshoffnung für alle Christen ist
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Zentral für den christlichen Glauben ist für Paulus das Bekenntnis zur Auferstehung, nicht zum Kreuz: bei D. Sölle steht das Kreuz als Symbol der Liebe im Mittelpunkt
Diskussion und Schlussfolgerungen
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Das Zitat könnte als Anknüpfung an die Hauptaussage des untersuchten Teils des 1. Kor. genutzt werden: erst im Glauben an die Auferstehung Jesu konnte es ein „Weiter“ für die Jünger, Mission und Gemeindegründungen geben
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Dies anzuzweifeln entzöge dem christlichen Glauben jede Hoffnung, jede Grundlage (Paulus)
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Ohne den Glauben an die Auferstehung wäre der Weg Jesu „umsonst“ gewesen (D. Sölle)
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Also stimmt dieses „Weiter“ auch heute noch: nur im Glauben an die Auferstehung bleiben wir im „Entwurf“ Christi, können als Einzelne, als Gemeinden und als Kirche Nachfolge leben
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D. Sölle fordert aber neben dem eher passiven Glauben an die Auferstehung auch die aktive Nachfolge, wir sollen als Christen „sein Leben weiterleben“, „seine Wahrheit nicht verscharren“
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Erst in diesem Kampf für den „Weg der Liebe“ können wir „Ostern“ im umfassenden Sinn erfahren/für andere erfahrbar machen
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Christsein heißt also im Wesentlichen „Ostern“ selbst erfahren und im aktiven Tun für andere ermöglichen
Bezug zu einer anderen Deutung von Kreuz und Auferstehung und der persönlichen Deutung
Grundsätzlich erkennbar sollte sein:
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ob und welcher Bezug zwischen der persönlichen Sicht auf das Thema Kreuz und Auferstehung und den gegebenen Materialien hergestellt wird
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auf welche weiteren Unterrichtsbezüge/Themen zurückgegriffen wird und wie sicher das dargebotene Wissen dazu ist
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wie vielfältig und tiefgründig die Argumentation erfolgt, inwieweit die eigene religiöse Erfahrung reflektiert werden kann
Leistungskursgerecht wären:
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ein gänzlich anderer Zugang zum Begriff der Auferstehung, die individuelle Interpretation des Begriffs
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die argumentativ unterstützte Ablehnung der Untrennbarkeit der Begriffe Kreuz und Auferstehung
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eine kritische Betrachtung des Opferbegriffs
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eine Diskussion, ob das von D. Sölle geforderte „Aktivsein“ im Sinne des Lebensentwurfs Jesu tatsächlich ohne den Glauben an die Auferstehung nicht auskommt
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möglich als Ansatzpunkte der Diskussion wären: M. Luther, F. Schleiermacher und feministische/ befreiungstheologische Deutungen
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Je nach im Kurs gewählten Beispielen sollte ein inhaltlicher Rückgriff erkennbar werden
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Vorgaben für die persönliche Deutung sind nicht möglich: sowohl der Text, als auch der Ausschnitt aus dem 1. Kor. bieten vielfältige Anregungen und sollten deshalb auch als Ausgangspunkt der eigenen Überlegungen erkennbar genutzt werden
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Welcher der Argumentationen die größere Relevanz für das heutige Christsein, für das Thema „Nachfolge“ zugemessen wird, kann weder inhaltlich bestimmt werden, noch Grundlage der Bewertung sein