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Aufgabe 2 — Messungen mit dem Michelson-Interferometer

Ein Michelson-Interferometer lässt sich zur Messung sehr kleiner Längenänderungen verwenden. In dieser Aufgabe soll zunächst der prinzipielle Aufbau dieses Gerätes erläutert werden. Anschließend sollen durch die Messung von Weglängenänderungen die Wellenlängen des Lichts zweier Laser bestimmt werden.

2.1

In Material 2-A (i) ist der unvollständige Aufbau eines Michelson-Interferometers schematisch abgebildet.

a

Zeichne in Material 2-A (i) die fehlenden Bauteile, die den Aufbau zu einem Michelson-Interferometer vervollständigen, sowie die Lichtwege des Laserlichts ein.

5 BE

b

Erläutere, wie es zu der dunklen Fläche in der Mitte des Schirmbildes in Material 2-B kommt, und begründe dabei auch die Beziehung Formula: \Delta d=n\cdot \tfrac{\lambda_1}{2}.Formula: \Delta d=n\cdot \tfrac{\lambda_1}{2}.

Formula: n\text{:}Formula: n\text{:} Anzahl der Dunkel-Dunkel-Wechsel;

Formula: \lambda_1\text{:}Formula: \lambda_1\text{:} Wellenlänge des Laserlichts des Lasers 1;
Formula: \Delta d\text{:}Formula: \Delta d\text{:} Verschiebeweg des Spiegels Formula: S_2Formula: S_2

8 BE

2.2

Mit einem Michelson-Interferometer können bei bekannter Wellenlänge sehr kleine Längenänderungen untersucht werden. Umgekehrt lässt sich bei bekannter Längenänderung die Wellenlänge des verwendeten Lichts bestimmen. Dafür ist Spiegel Formula: S_2Formula: S_2 mit einer Mikrometerschraube verbunden, sodass der Verschiebeweg Formula: \Delta dFormula: \Delta d genau eingestellt und gemessen werden kann.

a

In Material 2-C ist eine Messreihe für die Anzahl von Dunkel-Dunkel-Wechseln bei unterschiedlichen Verschiebewegen dargestellt.

Ermittle unter Verwendung aller Messwerte die Wellenlänge Formula: \lambda_1Formula: \lambda_1 und den Farbeindruck des verwendeten Laserlichts.

[Kontrollwert: Formula: \lambda_1\approx 620\;\mathrm{nm}Formula: \lambda_1\approx 620\;\mathrm{nm}]

6 BE

2.3

Nun soll in einem zweiten Versuch ein zweiter Laser (Laser 2) unbekannter Wellenlänge Formula: \lambda_2Formula: \lambda_2 neben Laser 1 dem Aufbau (Material 2-A (ii)) hinzugefügt werden. Es ergeben sich zwei Figuren (Material 2-D).

a

Leite die Gleichung Formula: \lambda_2=\tfrac{n_1}{n_2}\cdot\lambda_1Formula: \lambda_2=\tfrac{n_1}{n_2}\cdot\lambda_1 her und begründe den Ansatz.

Formula: \lambda_1\text{:}Formula: \lambda_1\text{:} Wellenlänge des Lichts von Laser 1;
Formula: \lambda_2\text{:}Formula: \lambda_2\text{:} unbekannte Wellenlänge des Lichts von Laser 2;
Formula: n_1,n_2\text{:}Formula: n_1,n_2\text{:} Anzahl der Dunkel-Dunkel-Wechsel des Bereichs in der Mitte der jeweiligen Figur

4 BE

b

Wenn die Mikrometerschraube um Formula: 1{,}7Formula: 1{,}7 Umdrehungen gedreht wird, werden für den ersten Laser Formula: 28,Formula: 28, für den zweiten Laser Formula: 34Formula: 34 Dunkel-Dunkel-Wechsel gezählt.

Ermittle die Wellenlänge Formula: \lambda_2Formula: \lambda_2 des zweiten Laserlichts.

3 BE

c

In der Praxis werden solche Aufbauten mit einem Referenzlaser sehr genau bekannter Wellenlänge genutzt, um die Wellenlänge eines unbekannten Laserlichts zu bestimmen.

Analysiere die Gültigkeit der folgenden Aussage:

„Durch das Zählen der jeweiligen Dunkel-Dunkel-Wechsel entfällt die Messung des Verschiebeweges und es kann eine größere Genauigkeit der Messung erreicht werden.“

4 BE

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