Partie B
4.
Gabriel, ton ami français, doit faire des recherches pour connaître l’impact des multiples crises
actuelles sur l’orientation professionnelle des jeunes Allemands/Allemandes.
Tu viens de lire un article intéressant à ce sujet.
Pour aider Gabriel, tu lui résumes les informations principales de l’article dans un e-mail. Rédige cet e-mail.
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Helene Flachsenberg
Morgen wird’s besser * * vielleicht
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In Europa herrscht Krieg, die Pandemie ist nicht überwunden, die Klimakrise zeigt sich mit
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Macht. Wo das alles hinführen soll? Weiß kein Mensch. Trotzdem müssen wir unsere Zukunft
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planen.
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[…] Wer heutzutage jung ist, hat die beste Zeit verpasst, dieser Eindruck drängt sich auf. Der
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Jugendforscher Klaus Hurrelmann spricht gar von der „Generation Dauerkrise“. Als einer der
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leitenden Autor:innen der Shell-Jugendstudie sowie der Trendstudie „Jugend in Deutschland“
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hat der Sozialwissenschaftler Einstellungen, Werte und Verhalten von Jugendlichen und jungen
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Erwachsenen genau im Blick […]. Er weiß: Sicher fühlt sich da kaum jemand mehr, schon
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lange. Hurrelmanns neueste Erhebung, eine repräsentative Befragung unter 14- bis 29-Jährigen
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in Deutschland aus dem März 2022, zeigt, wie sehr Russlands Angriff auf die Ukraine viele
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junge Menschen erschüttert hat. Der Krieg in Europa ist nun ihre größte Sorge, noch vor dem
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Klimawandel. […]
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Wie wirkt sich das Weltgeschehen auf die Entscheidungen junger Menschen aus? Tillmann
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Grüneberg hat eine Idee davon, er ist Dozent an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit
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und begleitet seit zehn Jahren als unabhängiger Berater Jugendliche und junge Erwachsene bei
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der Studien- und Berufswahl. Als Reaktion auf die Erschütterungen der vergangenen Jahre
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gebe es eine starke Tendenz zu vermeintlich sicheren Berufen – das beobachtet Grüneberg,
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das sagen auch Hurrelmanns Studien. Jobs im öffentlichen Dienst zum Beispiel, auch vermeintlich
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trockene wie Verwaltungsfachangestellte, seien neuerdings gefragt. „Außerdem
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zieht es die Leute noch stärker zu klassischen Disziplinen, die anerkannt sind und als krisensicher
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gelten“, sagt Grüneberg, „etwa Lehrer:in oder Ingenieur:in und, ganz oben, Medizin.“
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Das Motiv dahinter sei nicht, Karriere zu machen und das ganz große Geld zu verdienen. Ausreichend
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absichern wollten sich die Jungen aber schon. Und genügend Zeit für Familie und
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Freund:innen haben.
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Berechtigte Wünsche – allerdings, so sagt Grüneberg, finde er es manchmal schade, wie vernünftig
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diese Generation sei. „Natürlich sind das alles keine schlechten Berufe. Aber ein bisschen
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mehr nach rechts und links schauen, sich auch mal eine Verrücktheit erlauben, das würde
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ich den Leuten schon gönnen.“ Schließlich solle man ja einen Beruf finden, der zu einem
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passt, und nicht nur irgendeinen Job, der die Miete bezahlt. […] Vielmehr erlebt es Grüneberg
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als hilfreich, die Unsicherheiten in seinen Beratungen zu thematisieren. Eine Krise könne der
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Moment sein, sich existenzielle Fragen zu stellen: Was in dieser Welt möchte ich bewahren?
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Wofür möchte ich mich einsetzen? […]
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Im Moment seien die Jungen auf dem Arbeitsmarkt in einer komfortablen Position, daran
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erinnert Hurrelmann. Die „Boomer“ gehen bald in Rente, der Fachkräftemangel wird sich in
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den kommenden Jahren noch verschärfen.
Helene Flachsenberg: Morgen wird’s besser * * vielleicht. SPIEGEL START Nr. 2/2022 (11.06.2022), S. 10 – 18
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4.
L’impact des crises actuelles sur les choix professionnels des jeunes en Allemagne
L'objet
- Représentative des jeunes de 14 à 29 ans.
- Le sociologue Klaus Hurrelmann a mené une enquête en mars 2022.
- Il examine les préoccupations, les valeurs et les comportements des jeunes face aux crises actuelles.
- En tant que conseiller d'orientation professionnelle, il observe depuis dix ans les tendances en matière de choix de carrière des jeunes et enrichit les conclusions d'Hurrelmann de son expérience pratique.
Fondements de l’étude
- Une génération marquée par l’insécurité :
Les crises actuelles ont créé une forte instabilité parmi les jeunes, souvent surnommés « génération Dauerkrise ».
- Moins de prise de risque dans les choix professionnels :
Les jeunes privilégient des métiers stables et abandonnent souvent leurs choix basés sur leurs intérêts ou passions personnelles.
- Tendance vers des professions sûres et reconnues :
Les carrières en médecine, ingénierie, enseignement ou administration publique sont particulièrement prisées, car elles offrent stabilité et sécurité en temps de crise.
- Critères de choix : sécurité et équilibre :
Les priorités des jeunes sont désormais une sécurité financière minimale et un bon équilibre entre vie professionnelle et vie personnelle, loin de l’ambition de richesse ou de carrière brillante.
Résumé