Teil A – Fragen zu allen Bereichen
1
Bewegung
Ein Körper führt einen waagerechten Wurf aus.
Das nachfolgend abgebildete
-Diagramm zeigt die Wurfbahn des Körpers.
Die Abwurfgeschwindigkeit beträgt
.
Reibungsverluste sind vernachlässigbar.
Reibungsverluste sind vernachlässigbar.
1.1
Erläutere das Superpositionsprinzip am Beispiel des waagerechten Wurfs.
Erreichbare BE-Anzahl: 02
1.2
Der Vektorpfeil für die Geschwindigkeit des Körpers am Ort A ist im Diagramm maßstäblich eingezeichnet.
Ermittle zeichnerisch für den Ort B den Vektorpfeil für die Bahngeschwindigkeit und gib deren Betrag an.
Ermittle zeichnerisch für den Ort B den Vektorpfeil für die Bahngeschwindigkeit und gib deren Betrag an.
Erreichbare BE-Anzahl: 03
2
Elektrisches Feld
Elektrische Felder werden durch Feldlinienbilder beschrieben.
Die Abbildung zeigt einen Plattenkondensator, der auf die Spannung
aufgeladen ist. Zwei Protonen werden an der positiven Platte freigegeben. Zu einem späteren Zeitpunkt durchläuft ein Proton den Ort A, das andere den Ort B.
Die Abbildung zeigt einen Plattenkondensator, der auf die Spannung
2.1
Skizziere in die Abbildung ein Feldlinienbild für das elektrische Feld des Plattenkondensators für den homogenen Bereich und den inhomogenen Bereich oberhalb bzw. unterhalb des Kondensators.
Erreichbare BE-Anzahl: 02
2.2
Auf jedes Proton wirkt durch das elektrische Feld eine Kraft.
Trage für die Orte A und B in die Abbildung je einen Vektorpfeil für diese Kraft ein.
Trage für die Orte A und B in die Abbildung je einen Vektorpfeil für diese Kraft ein.
Erreichbare BE-Anzahl: 02
2.3
Charakterisiere die Bewegung des Protons, welches den Ort B durchläuft, bezüglich Bahnform und Beschleunigung.
Erreichbare BE-Anzahl: 02
3
Quantenhafte Emission von Licht
3.1
Erläutere das Prinzip der Entstehung von Laserstrahlung.
Nutze dazu die Skizze eines Energietermschemas.
Nutze dazu die Skizze eines Energietermschemas.
Erreichbare BE-Anzahl: 03
3.2
Nenne zwei charakteristische Eigenschaften der Laserstrahlung.
Erreichbare BE-Anzahl: 01
1.1
Das Prinzip der ungestörten Überlagerung, auch Superpositionsprinzip genannt, besagt, dass die horizontale Bewegung eines Körpers unabhängig von seiner vertikalen Bewegung ist und umgekehrt. Bei einem waagerechten Wurf bewegt sich der Körper horizontal gleichmäßig mit konstanter Geschwindigkeit, während er in vertikaler Richtung wie im freien Fall gleichmäßig beschleunigt fällt. Die horizontalen und vertikalen Bewegungen beeinflussen sich nicht gegenseitig, und die Gesamtbewegung ergibt sich durch die Überlagerung dieser unabhängigen Bewegungen.
1.2
Zeichnerische Ermittlung der Bahngeschwindigkeit
Da der Vektor der Anfangsgeschwindigkeit die Länge
hat und
entspricht, bedeutet dies, dass die Länge
einer Geschwindigkeit von
entspricht.
Erklärung (zum Verständnis):
Die Anfangsgeschwindigkeit
wirkt in
-Richtung und bleibt konstant. Daher wird ein parallelen Vektor gleicher Länge an Punkt B in
-Richtung gezeichnet. Die senkrechte Komponente
schneidet die Tangente an der Bewegungsfunktion durch B. Der Vektor zwischen B und dem Schnittpunkt der Tangente mit
repräsentiert die Bahngeschwindigkeit an Punkt B.
Angabe des Betrags
Das Abmessen der Länge des Geschwindigkeitsvektors an Punkt B ergibt
2.1
2.2
2.3
In einem homogenen elektrischen Feld zwischen den Platten eines Kondensators erfährt ein positiv geladenes Teilchen eine konstante elektrische Feldkraft
Gemäß dem zweiten Newtonschen Gesetz gilt für die resultierende Beschleunigung
die auf das Teilchen wirkt:
Bahnform:
- Die Bahn des Protons ist geradlinig und verläuft entlang der Feldlinien zwischen den Kondensatorplatten.
- Da das Proton positiv geladen ist, zeigt die Richtung der Feldlinien (von der positiven zur negativen Platte) die Richtung der Bahn an.
- Die Beschleunigung
des Protons ist konstant und zeigt in Richtung des elektrischen Feldes.
3.1
Laserlicht besteht aus Photonen, kleinen Paketen elektromagnetischer Strahlung. Diese Photonen entstehen durch die Emission von Elektronen, wenn sie von höheren zu tieferen Energieniveaus übergehen. In beiden Fällen entsteht kohärentes Laserlicht.
Spontane Emission
Wenn Atome durch Energiezufuhr angeregt werden, bewegen sich ihre Außenelektronen auf ein höheres Energieniveau
und nehmen dabei zusätzliche Energie auf. Die Elektronen verbleiben nicht dauerhaft auf diesem Niveau, sondern kehren spontan zum Grundzustand
zurück. Während dieses Rückgangs wird die "überschüssige Energie"
in Form von Licht abgegeben. Die Frequenz
des emittierten Lichts ist direkt proportional zur Energiedifferenz
zwischen den Energiezuständen der Elektronen:
Induzierte Emission
Induzierte Emission tritt in Atomen mit mehreren Elektronen auf, bei denen angeregte Zustände über längere Zeiträume bestehen können. Nach der Anregung auf das Niveau
fallen die Elektronen auf das Energieniveau
wo sie zunächst verweilen. Wenn ein solches angeregtes Atom auf Licht trifft, das von einem ebenfalls angeregten Atom stammt, kehrt auch dieses angeregte Atom in den Grundzustand
zurück. Dabei wird die überschüssige Energie
wieder in Form von Licht abgegeben.
Im Laser
Durch eine Energiequelle werden die Atome des Energiespeichers in einen angeregten Zustand versetzt. Geeignetes Licht löst die induzierte Emission aus. Das dabei erzeugte Licht bewegt sich zwischen zwei Spiegeln im Laser hin und her und verstärkt dabei die induzierte Emission. Einer der beiden Spiegel ist halbdurchlässig, sodass durch diesen kontinuierlich ein Teil des Lichts den Laser als Laserstrahlung verlassen kann.
3.2
- Kohärenz: Laserlicht ist kohärent, was bedeutet, dass die Wellenlängen der Photonen miteinander in Phase sind. Diese kohärente Eigenschaft ermöglicht die Bildung eines stark fokussierten und stabilen Strahls.
- Monochromatizität: Laserlicht ist monochromatisch, was bedeutet, dass es aus Photonen mit einer engen Bandbreite von Wellenlängen besteht. Im Gegensatz zu herkömmlichem Licht, das aus einem breiten Spektrum von Wellenlängen besteht, weist Laserlicht eine sehr spezifische Farbe auf.