Textverständnis A1
Thema
Julia Kainz: Artgerecht oder altmodisch: Wie zeitgemäß sind Zoos?
Aufgabenstellung
Prüfe, ob die folgenden Aussagen mit dem Sachtext übereinstimmen.
Notiere entsprechend: trifft zu / trifft nicht zu
Die Mehrheit aller Deutschen geht gerne in den Zoo und befürwortet deren Konzept.
Tiere leben heute in Zoos auf engstem Raum wie in Gefängnissen zusammen.
Der Naturschützer und Meeresbiologe R. Lehmann befürwortet Zoos, weil Tiere dort artgerecht gehalten werden.
Manche Experten halten Zoos heute für wichtiger als jemals zuvor, weil nur dort Arten, die in freier Wildbahn bereits ausgestorben seien, überleben könnten.
Tierschützer kritisieren, dass Wildtiere in Zoos gefangen gehalten werden und daher leiden, weil dies nicht ihren Bedürfnissen entspreche.
Die Kritiker denken, dass Menschen ihr Wissen über Tiere und die Natur heutzutage auch auf andere Weise gewinnen können und es dafür keine Zoos brauche.
Nenne die wichtigsten Aufgaben von Zoos, die deren Befürworter anführen (zwei Aspekte).
Stelle an mindestens zwei wahrnehmbaren Veränderungen dar, wie sich das Konzept der Tierhaltung in modernen Zoos im Gegensatz zu früher gewandelt hat.
Erkläre, auf welche Weise die Zoos versuchen, das Überleben bedrohter Arten zu sichern.
Erläutere, was der Naturschützer R. Lehmann mit dem Vorwurf meint, Tiere würden in Zoos nur „zur Schau gestellt“ (Z. 19).
Material
Artgerecht oder altmodisch: Wie zeitgemäß sind Zoos?
Julia Kainz
Aus: Kainz, Julia: „Artgerecht oder altmodisch: Wie zeitgemäß sind Zoos?“; Zugriff am: 19.04.2022 (zu Prüfungszwecken bearbeitet)
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Tiere leben heute in Zoos auf engstem Raum wie in Gefängnissen zusammen. trifft nicht zu
Der Naturschützer und Meeresbiologe R. Lehmann befürwortet Zoos, weil Tiere dort artgerecht gehalten werden. trifft nicht zu
Manche Experten halten Zoos heute für wichtiger als jemals zuvor, weil nur dort Arten, die in freier Wildbahn bereits ausgestorben seien, überleben könnten. trifft zu
Tierschützer kritisieren, dass Wildtiere in Zoos gefangen gehalten werden und daher leiden, weil dies nicht ihren Bedürfnissen entspreche. trifft zu
Die Kritiker denken, dass Menschen ihr Wissen über Tiere und die Natur heutzutage auch auf andere Weise gewinnen können und es dafür keine Zoos brauche. trifft zu
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Vermittlung von Naturschutzbildung und Wissen über (bedrohte) Tierarten und deren Lebensräume
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Beitrag zum Artenschutz durch die Rettung bedrohter Tierarten
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bestmögliche Lebensbedingungen für Tiere bieten
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Aus engen Käfigen sind weitläufige Gehege geworden. (Z. 9/10) Statt mit Wänden mit Kacheln und Beton sind die Gehege mit Wasserfällen/Gewässern und Pflanzen gestaltet (wie im natürlichen Lebensraum). (Z. 9/10)
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Tiere desselben Lebensraums werden gemeinsam und nicht mehr isoliert gehalten. (Z. 10/11)
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Besucher sehen keine Gitterstäbe mehr, sondern Landschaften. (Z. 11/12)
Zoos schließen sich in übergreifenden Programmen zur Erhaltung von Tierarten zusammen.
Sie tauschen ihre Tiere untereinander für die Zucht aus. Tiere, die in freier Wildbahn schon ausgestorben waren, vermehren sich in Zoos und werden dann wieder zurück in die Freiheit entlassen (Bsp. Wisent). (Z. 23/27)
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Zoos orientieren sich in ihrem Konzept nur an den Wünschen und Bedürfnissen der Besucher. (Z. 15/16)
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Es gehe dort nicht um das Tierwohl, sondern nur darum, dass die Besucher das, was sie sehen, für schön und artgerecht halten und sich wohlfühlen. (Z. 15/16)
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Die Idee, Menschen die Möglichkeit zu geben Tiere zu betrachten, sei unmodern / nur in früheren Gesellschaften akzeptabel gewesen. (Z. 18/19)