Block 1 – Textanalyse
Thema
Johanna Jürgens und Henrik Rampe: Wir werden niemals Nachrichten tanzen (2024)
Aufgabenstellung
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Analysiere Johanna Jürgens‘ und Henrik Rampes Text „,Wir werden niemals Nachrichten tanzen‘“. Berücksichtige dabei den Gedankengang, die sprachlich-stilistische Gestaltung und die Intention des Textes. (ca. 70 %)
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Nimm ausgehend vom Text Stellung zur Frage, inwieweit Social-Media-Plattformen wie TikTok als Nachrichtenquelle für junge Menschen geeignet sind (vgl. Z. 13 f.). (ca. 30 %)
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Johanna Jürgens und Henrik Rampe
1 Jan Hofer (*1950): ehemaliger Chefsprecher der Nachrichtensendung Tagesschau in der ARD.
2 Ingo Zamperoni (*1974): deutsch-italienischer Moderator und Journalist.
3 Reuters Institute Digital News Report: Bericht des britischen Reuters Institute, einem Institut für Journalismus an der Universität Oxford.
4 Bot: Computerprogramm, das Aufgaben automatisiert ausführt und dabei menschliches Handeln imitiert.
5 Susanne Daubner (*1961): deutsche Fernsehmoderatorin und Nachrichtensprecherin der Tagesschau.
6 Presenterin: Sprecherin in einem Beitrag eines Videoclips auf Social Media.
7 Olaf Scholz [...] Merkel [...] Steinmeier: Olaf Scholz (*1958) war deutscher Bundeskanzler, Angela Merkel (*1954) war deutsche
Bundeskanzlerin, Frank-Walter Steinmeier (*1956) ist seit 2017 deutscher Bundespräsident.
Jürgens, Johanna / Rampe, Henrik: „Wir werden niemals Nachrichten tanzen“, In: Die Zeit, Nr. 1, (31.12.2024), S. 22.
Johanna Jürgens ist Redakteurin für Wirtschaft bei der Wochenzeitung Die Zeit.
Henrik Rampe ist Redakteur im Ressort Arbeit der Wochenzeitung Die Zeit.
Sprachliche Fehler in der Textvorlage wurden entsprechend der geltenden Norm korrigiert.
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Einleitung
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Der 2024 erschienene journalistische Text Wir werden niemals Nachrichten tanzen von Johanna Jürgens und Henrik Rampe beschäftigt sich mit dem Umgang traditioneller Nachrichtenmedien mit den Entwicklungen und Herausforderungen durch soziale Medien, insbesondere mit der Plattform TikTok. Am Beispiel der Tagesschau, der Mitteldeutschen Zeitung und weiterer Medien zeigen die Autoren, wie sich journalistische Angebote an die veränderten Mediengewohnheiten vor allem junger Menschen anpassen müssen.
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Dabei wird deutlich, dass TikTok für klassische Medien einerseits die Möglichkeit bietet, neue und jüngere Zielgruppen zu erreichen, andererseits aber auch Probleme hinsichtlich Informationsvermittlung, Algorithmus, Finanzierung und journalistischer Seriosität mit sich bringt.
Hauptteil
Gedankengang
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Zu Beginn führen Jürgens und Rampe die Leserinnen und Leser anhand einer konkreten Situation aus dem Arbeitsalltag einer Social-Media-Redakteurin in die Thematik ein. Corinna Dietl versucht, die Aufmerksamkeit der TikTok-Nutzer innerhalb weniger Sekunden zu gewinnen. Deshalb spricht sie schnell und vermittelt die Nachricht über den Hauptschulabschluss in Sachsen-Anhalt möglichst knapp (vgl. Z. 1–5). An diesem anschaulichen Beispiel wird unmittelbar deutlich, wie stark journalistische Inhalte auf TikTok an die schnelle Nutzung der Plattform angepasst werden müssen.
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Anschließend wird diese Situation genauer eingeordnet. Corinna Dietl arbeitet als Social-Media-Redakteurin bei der Mitteldeutschen Zeitung und hat den Auftrag, durch sogenannte „Markenbildung“ neue Follower und möglicherweise zukünftige zahlende Leser zu gewinnen (vgl. Z. 6–8). Die Notwendigkeit dafür begründen die Autoren mit konkreten Zahlen: Der durchschnittliche Leser der Zeitung sei 61 Jahre alt, während die Auflage von rund 340.000 Exemplaren um die Jahrtausendwende auf etwa 111.000 Exemplare gesunken sei (vgl. Z. 9 f.). Dadurch wird deutlich, weshalb traditionelle Medien neue Wege suchen müssen, um jüngere Menschen anzusprechen.
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Daraufhin erfolgt der Transfer vom konkreten Beispiel zur allgemeinen Entwicklung. Die Autoren beschreiben Social Media als eine „Arena der Aufmerksamkeitsökonomie“, in der diejenigen erfolgreich seien, die „schneller, lauter, abgedrehter“ als andere auftreten (vgl. Z. 11–13). Besonders TikTok spielt dabei eine wichtige Rolle, weil gerade jüngere Menschen die Plattform zunehmend auch als Nachrichtenquelle verwenden, obwohl TikTok ursprünglich gar nicht als solche konzipiert wurde (vgl. Z. 13 f.).
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Im nächsten Abschnitt zeigen Jürgens und Rampe die rasante Entwicklung TikToks. Innerhalb weniger Jahre habe sich die Plattform von einem Netzwerk für „tanzende Teenies“ zu einem Medium entwickelt, auf dem inzwischen zahlreiche traditionelle Nachrichtenanbieter vertreten sind (vgl. Z. 15–21). Genannt werden unter anderem die Tagesschau, der Spiegel, die Rheinische Post, die Mitteldeutsche Zeitung und ZEIT ONLINE. TikTok verändert damit nicht nur den Medienkonsum, sondern auch die Arbeitsweise klassischer Redaktionen und die Auswahl der Themen, die sie veröffentlichen.
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Anschließend blicken die Autoren auf die Anfänge der Tagesschau auf TikTok zurück. Dabei wird deutlich, dass die Nutzung der Plattform durch journalistische Medien zunächst umstritten war. Patrick Weinhold erinnert an die kritische Berichterstattung aus dem Jahr 2019, als die Bild-Zeitung unter anderem mit der Schlagzeile „TikTok-Ärger für die ARD“ reagierte (vgl. Z. 22–26). Gleichzeitig wird mit Jan Hofer ein positives Beispiel beschrieben: Der damalige Chefsprecher der Tagesschau präsentierte sich mit Spezialeffekten und erhielt von der TikTok-Community den Spitznamen „#Ehrenjan“ (vgl. Z. 27–32).
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Diesen positiven Reaktionen stellt der Text anschließend die damaligen Bedenken und Vorbehalte gegenüber. Kritiker hinterfragten beispielsweise, warum die ARD auf einer Plattform präsent sein wolle, die unter dem Einfluss des chinesischen Staates stehen könnte (vgl. Z. 33–36). Auch innerhalb des NDR bestand zunächst Unsicherheit darüber, ob kurze Hochkantvideos und unterhaltsame Challenges überhaupt zu einer seriösen Nachrichtensendung passen könnten (vgl. Z. 37–42). Weinhold begründet die Entscheidung jedoch damit, dass man junge Zielgruppen dort erreichen müsse, wo sie sich aufhalten.
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Im weiteren Verlauf stellen die Autoren die damalige Kritik der gegenwärtigen Situation gegenüber. Fünf Jahre später könne Weinhold die Entscheidung mit Zahlen rechtfertigen: Die Tagesschau habe 1.587 Videos veröffentlicht und 1,6 Millionen Follower erreicht (vgl. Z. 43 f.). Gleichzeitig zeigen Daten des Reuters Institute Digital News Report, dass 18- bis 24-Jährige Nachrichten besonders häufig über Instagram, YouTube und TikTok wahrnehmen (vgl. Z. 44–46). Die Tagesschau sei dabei sogar zur stärksten Medienmarke auf TikTok geworden (vgl. Z. 47 f.).
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Darauf folgt eine ausführliche Erklärung des TikTok-Algorithmus und seiner Folgen für journalistische Angebote. Der Algorithmus registriert unter anderem, wie lange Nutzer bei bestimmten Videos verweilen, und versucht daraus ihre Interessen abzuleiten (vgl. Z. 49–51). Eine Studie des Nieman Labs mit 60 automatisierten Accounts zeigte jedoch, dass selbst Accounts, die ein deutliches Interesse an Nachrichten signalisierten, kaum journalistische Inhalte ausgespielt bekamen. Von 6.568 gezeigten Videos behandelten lediglich sechs Nachrichten (vgl. Z. 51–57). Die Wissenschaftler bezeichneten TikTok deshalb als „Nachrichtenwüste“ (Z. 58).
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Diese Funktionsweise hat Folgen für die Social-Media-Strategie der Tagesschau. Patrick Weinhold erklärt, es sei schwierig, vom Algorithmus als relevant eingestuft zu werden (vgl. Z. 59–61). Deshalb brauche es Inhalte, die zunächst die Aufmerksamkeit der Nutzer gewinnen. Dazu gehören intern als „Fun“ bezeichnete Beiträge wie Videos mit dem „#Ehrenjan“, Krawattentricks oder Teleprompter-Challenges (vgl. Z. 61–63). Besonders erfolgreich war beispielsweise ein Clip mit Susanne Daubner über die Jugendwörter des Jahres, der neun Millionen Mal angesehen wurde (vgl. Z. 63–67).
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Danach charakterisieren die Autoren genauer, wie die Tagesschau ihre Inhalte auf TikTok gestaltet. Unterhaltung und Nachrichten sollen grundsätzlich getrennt bleiben; zudem sollen seriöse Beiträge gegenüber selbstironischen Sketchen überwiegen (vgl. Z. 68–70). Gleichzeitig passt sich die Redaktion den Besonderheiten der Plattform an, beispielsweise durch schnelle Schnitte, eine geringe Informationsdichte und einfache Sprache (vgl. Z. 70–72). Anna Albrecht erklärt zudem, dass die Redaktion bei ihrer jungen Zielgruppe nicht dieselben politischen Vorkenntnisse voraussetzen könne wie bei klassischen Fernsehzuschauern (vgl. Z. 73–76). Besonders gut funktionierten Themen wie soziale Gerechtigkeit, Ausbildung, Lebensentscheidungen, Depressionen, Tierhaltung und Klima, inzwischen aber auch innere Sicherheit und Verteidigung (vgl. Z. 76–78).
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Gleichzeitig werden die Grenzen der Nachrichtenvermittlung auf TikTok deutlich. Mit nur drei Clips pro Tag könne niemand umfassend informiert werden (vgl. Z. 79 f.). Die Tagesschau wolle daher eher als „Faktenfinder“ und Ansprechpartner auftreten. Zugleich verweisen die Autoren darauf, dass auch klassische Fernsehnachrichten häufig nur relativ kurze Beiträge von höchstens 90 Sekunden enthalten (vgl. Z. 80–82).
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Anschließend thematisiert der Text den finanziellen Aufwand eines TikTok-Auftritts. Weder die Mitteldeutsche Zeitung noch der NDR nennen konkrete Kosten (vgl. Z. 83 f.). Für einen beitragsfinanzierten Sender sei es jedoch leichter, Inhalte für die Plattform zu produzieren als beispielsweise für eine kleinere Zeitung, die gleichzeitig wirtschaftliche Gewinne erzielen müsse (vgl. Z. 84–87). Nicht alle Medien könnten sich diese Arbeit leisten. So hätten etwa die Lübecker Nachrichten ihre Aktivitäten bereits nach 14 Videos wieder eingestellt, weil die gewünschte Reichweite ausgeblieben sei. Ähnliche Erfahrungen machten andere regionale Medien wie die Neue Presse aus Coburg oder das Westfalen-Blatt (vgl. Z. 88–91).
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Daraufhin arbeiten die Autoren einen weiteren grundlegenden Konflikt heraus, indem sie die unterschiedlichen Interessen von TikTok und journalistischen Medien gegenüberstellen. Lokale Nachrichten hätten es auf einer globalen Plattform grundsätzlich schwer, weil beispielsweise eine lokale Straßenmeldung kaum Menschen in anderen Teilen der Welt interessiere (vgl. Z. 92–94). Hinzu komme ein wirtschaftlicher Interessengegensatz: TikTok wolle die Nutzer möglichst lange auf seiner eigenen Plattform halten, während Medienunternehmen sie auf ihre Websites und dort zu weiterführenden Artikeln führen möchten (vgl. Z. 95–97). TikTok erschwere dies beispielsweise dadurch, dass Links häufig nicht direkt geöffnet werden könnten. Einnahmemöglichkeiten wie Produktplatzierungen seien wiederum mit unabhängigem Journalismus nur schwer vereinbar (vgl. Z. 97–100).
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Am Schluss greifen Jürgens und Rampe die zu Beginn beschriebene Situation erneut auf. Der Beitrag der Mitteldeutschen Zeitung über den Hauptschulabschluss geht am nächsten Morgen online (vgl. Z. 101 f.). Der ausführliche Artikel hinter der Bezahlschranke erreicht innerhalb von zwei Tagen 18.885 Leser, während das TikTok-Video innerhalb weniger Tage 23.648-mal aufgerufen wird (vgl. Z. 103–105). Damit endet der Text erneut beim konkreten Beispiel und verdeutlicht zugleich, dass Social Media zusätzliche Reichweite schaffen kann.
Sprachlich-stilistische Gestaltung
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Die sprachlich-stilistische Gestaltung unterstützt die Aussagen des Textes auf vielfältige Weise. Bereits der Titel Wir werden niemals Nachrichten tanzen greift ein späteres Zitat Patrick Weinholds aus Z. 69 auf. Die ungewöhnliche und zunächst widersprüchlich wirkende Verbindung von „Nachrichten“ und „tanzen“ wirkt provozierend und weckt das Interesse der Leserinnen und Leser.
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Auch der Textanfang erzeugt Spannung. Die Autoren nennen zunächst nicht genau, um wen es geht, sondern verwenden unspezifische Sammelbegriffe wie „die Leute“ (Z. 1) und „der Rest“ (Z. 12 f.). Hinzu kommen das Passiv „wird weitergewischt“ (Z. 2) und eine Relativkonstruktion (vgl. Z. 12), wodurch die handelnden Personen zunächst in den Hintergrund treten. Erst schrittweise wird die Situation aufgelöst. Die Metaphern „Leute zu fangen“ (Z. 1 f.) und „steigen […] in die Arena“ (Z. 11) verdeutlichen dabei den Konkurrenzkampf um die Aufmerksamkeit der Nutzer. Der Neologismus „Aufmerksamkeitsökonomie“ (Z. 12) fasst dieses Prinzip prägnant zusammen.
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Das Thema wird zugleich anschaulich und leserorientiert dargestellt. Dafür verwenden die Autoren zahlreiche Begriffe aus dem Wortfeld moderner Medien, die inzwischen auch Teil der Alltagssprache geworden sind, beispielsweise „Follower“ (Z. 7), „Der #Ehrenjan postet“ (Z. 31) oder „Links“ (Z. 97). Dadurch wird der Text besonders für Leser verständlich, die selbst soziale Medien nutzen.
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Zusätzlich findet sich mehrfach metaphorische Umgangssprache. TikTok habe beispielsweise einen „Wandel hingelegt“ (Z. 15), Nutzer könnten „an einem Video hängen bleiben“ (Z. 50 f.), und der Artikel der Mitteldeutschen Zeitung befinde sich „hinter einer Bezahlschranke“ (Z. 103). Diese bildhafte Sprache macht komplexe mediale Vorgänge leichter verständlich.
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Die rhetorische Frage „Was interessiert den Nutzer aus Texas eine neue Straße in Heiligenhafen?“ (vgl. Z. 93) veranschaulicht zusätzlich das Problem regionaler Nachrichten auf einer global ausgerichteten Plattform. Zahlreiche Relativsätze, beispielsweise in Z. 13 f., 28 und 62, ermöglichen es den Autoren, zusätzliche Informationen einzufügen und Sachverhalte genauer zu erklären. Ähnlich funktionieren die Akkumulationen von Beispielen und Erklärungen nach Doppelpunkten, etwa bei der Erklärung der „Markenbildung“ (vgl. Z. 7 f.), bei den unterhaltenden Inhalten (vgl. Z. 62 f.) oder bei den typischen Gestaltungsmitteln von TikTok-Videos (vgl. Z. 71 f.). Außerdem paraphrasieren die Autoren Aussagen, beispielsweise Weinholds Erklärung in Z. 61 f., und machen dadurch die Zusammenhänge verständlicher.
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Eine weitere Wirkung besteht in der Erzeugung von Unmittelbarkeit und Nähe. Besonders deutlich wird dies durch zahlreiche direkte Zitate verschiedener Personen, beispielsweise von Jan Hofer (vgl. Z. 29), Patrick Weinhold (vgl. Z. 59–61) und weiteren Verantwortlichen (vgl. Z. 80 f.). Dadurch erhalten die Leser einen direkten Einblick in die Positionen der Beteiligten.
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Auch detaillierte Beschreibungen von Handlungsabläufen tragen dazu bei. Bereits am Anfang heißt es, Dietl schaue in ihr Smartphone, hole Luft und spreche (vgl. Z. 2 f.). Ebenso wird ausführlich beschrieben, wie Jan Hofer in einem TikTok-Video mithilfe von Spezialeffekten das Muster seiner Krawatte wechselt (vgl. Z. 24–29). Solche anschaulichen Szenen lockern die sachliche Darstellung auf.
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Hinzu kommen Fragen, etwa die Teleprompter-Challenge „Wer kann schneller ablesen als Ingo Zamperoni?“ (vgl. Z. 39 f.) oder die rhetorische Frage nach dem Interesse eines Nutzers aus Texas an einer lokalen Straße (vgl. Z. 93). Dadurch werden die Leser gedanklich stärker einbezogen.
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Zur Glaubwürdigkeit und Anschaulichkeit trägt außerdem die konkrete Benennung von Personen, Medien, Orten und Zeiten bei. Die Autoren nennen Personen wie Corinna Dietl (vgl. Z. 1), Patrick Weinhold (vgl. Z. 22 f.) und Anna Albrecht (vgl. Z. 73 f.), konkrete Schlagzeilen (vgl. Z. 25 f.), zahlreiche Medien wie Tagesschau, Bild oder Westfalen-Blatt (vgl. z. B. Z. 18 f., 23–25, 91), Orte wie Halle, Hamburg und Coburg (vgl. Z. 6, 24, 91) sowie Zeitangaben wie die Jahrtausendwende, fünf Jahre oder den nächsten Morgen (vgl. Z. 10, 43, 102). Dadurch wirkt die Darstellung überprüfbar und journalistisch fundiert.
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Gleichzeitig verwenden Jürgens und Rampe immer wieder einordnende und wertende Begriffe, beispielsweise „bemerkenswerten“ (Z. 15), „ausgerechnet“ (Z. 47) und „wenig überraschend“ (Z. 92). Dadurch wird deutlich, dass die Autoren die beschriebenen Entwicklungen nicht nur wiedergeben, sondern teilweise auch kommentierend einordnen.
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Die Sprache bildet außerdem das Wesen von Social-Media-Beiträgen nach. Elliptische Formulierungen, beispielsweise in Z. 37 f., spiegeln die Kürze und Reduktion der Plattform wider. Zahlreiche Anglizismen wie „Follower“ (Z. 7), „Community“ (Z. 39) und „Clip“ (Z. 65) zeigen zugleich die Dominanz des Englischen in der digitalen Kommunikation.
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Typische Elemente sozialer Medien werden außerdem durch die Symbolik des Hashtags „#Ehrenjan“ (Z. 28), durch Anführungszeichen bei Begriffen wie „Markenbildung“ (Z. 7) und „Fun“ (Z. 62) sowie durch Kursivschreibungen (vgl. Z. 3 f.) hervorgehoben. Der insgesamt teilweise informelle Stil, besonders am Textanfang (vgl. Z. 1–3), schafft Nähe zur Alltagssprache und passt damit zum Thema TikTok.
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Besonders auffällig ist die sprachliche Abbildung der Geschwindigkeit sozialer Medien. Schon der hyperbolische und prägnante erste Satz „Geschwindigkeit ist alles“ (Z. 1) setzt einen klaren Schwerpunkt. Zusätzlich wird ein Wortfeld der Zeit verwendet, beispielsweise „zwei Sekunden“ (Z. 1 f.), „kurz“ (Z. 2), „Tag“ (Z. 79) und „am nächsten Morgen“ (Z. 102). Die Klimax „schneller, lauter, abgedrehter“ (Z. 12) steigert den Eindruck des Konkurrenzkampfes um Aufmerksamkeit. Das Asyndeton „Sie schaut in ihr Smartphone, holt kurz Luft, spricht“ (Z. 2 f.) erzeugt durch die schnelle Aneinanderreihung der Verben selbst ein hohes sprachliches Tempo.
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Dieser teilweise lockeren und schnellen Sprache steht immer wieder das Prinzip journalistischer Seriosität gegenüber. Dazu gehört eine bildungssprachliche Wortwahl mit Ausdrücken wie „enthusiastisch“ (Z. 33), „resümierten“ (Z. 58) und „vollumfänglich“ (Z. 79). Darüber hinaus verwenden die Autoren Fachbegriffe der modernen und traditionellen Medienwelt, beispielsweise „schnelle Schnitte, geringe Informationsdichte“ (Z. 71) und „linearen TV-Sendungen“ (Z. 81).
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Besonders wichtig für die sachliche Wirkung sind die zahlreichen konkreten Zahlen und Daten, teilweise in Parenthesen. Dazu gehören beispielsweise die Entwicklung der Zeitungsauflage (vgl. Z. 9 f.), die Zahl der TikTok-Videos und Follower sowie die Ergebnisse des Reuters Institute (vgl. Z. 43–46) und die Zugriffszahlen am Textende (vgl. Z. 104 f.). Die Berufung auf renommierte Institutionen wie das Reuters Institute (vgl. Z. 41–46) und das Nieman Lab der Harvard-Universität (vgl. Z. 51–58) verstärkt die Glaubwürdigkeit der Aussagen zusätzlich.
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Auch die konsequente Nutzung des Konjunktivs zur Wiedergabe fremder Aussagen, beispielsweise „habe“ (Z. 4), „gebe“ (Z. 76) und „seien“ (Z. 81), entspricht journalistischen Standards und verdeutlicht, dass die Autoren Aussagen anderer Personen wiedergeben, ohne sie unmittelbar als eigene Position zu übernehmen.
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Schließlich wird auch der rasante Wandel der Medienwelt sprachlich hervorgehoben. Antithetische Gegenüberstellungen wie „tanzende Teenies“ gegenüber einer Plattform, die heute niemand mehr unbespielt lassen könne, „der etwas auf sich hält“ (vgl. Z. 16 f.), oder „Kurze Hochkantvideos statt 16:9“ (Z. 37) verdeutlichen den Gegensatz zwischen früherem und heutigem TikTok sowie zwischen sozialen und traditionellen Medienformaten.
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Zeitliche Veränderungen werden außerdem durch Temporalbestimmungen wie „um die Jahrtausendwende auf heute“ (Z. 10), „in den vergangenen fünf Jahren“ (Z. 15) oder „bis heute“ (Z. 31) hervorgehoben. Die Akkumulation „Fünf Jahre, 1.587 Videos und 1,6 Millionen Follower später“ (Z. 43) verdichtet diese Entwicklung besonders wirkungsvoll. Litotes wie „die niemand mehr unbespielt lassen kann“ (Z. 16) und „nicht unumstritten“ (Z. 22) sowie Negierungen wie „Nicht alle“ (Z. 33) heben Gegensätze zusätzlich hervor. Schließlich unterstreicht auch der Tempuswechsel zwischen Präsens und Präteritum (vgl. z. B. Z. 19–22) den Gegensatz zwischen der gegenwärtigen Situation und der früheren Entwicklung.
Intention
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Mit ihrem Text verfolgen Jürgens und Rampe mehrere miteinander verbundene Absichten. Zunächst möchten sie die Leserinnen und Leser über die Funktion von Nachrichten auf Social-Media-Plattformen am Beispiel TikToks informieren. Dabei zeigen sie, wie sich klassische journalistische Angebote an die besonderen Anforderungen der Plattform anpassen.
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Darüber hinaus wollen die Autoren für die Chancen und Grenzen digitaler Nachrichtenvermittlung sensibilisieren. Einerseits können überregionale Medien wie die Tagesschau auf TikTok enorme Reichweiten erzielen und gerade jüngere Menschen ansprechen. Andererseits zeigen die Probleme mit dem Algorithmus, die geringe Informationsdichte sowie die Schwierigkeiten kleinerer und regionaler Medien, dass TikTok klassische journalistische Angebote nicht ersetzen kann.
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Schließlich verdeutlicht der Text die Herausforderungen eines sich wandelnden Medienkonsums. Die Autoren zeigen, dass traditionelle Medien ihre Darstellungsformen verändern müssen, wenn sie jüngere Zielgruppen weiterhin erreichen wollen. Gleichzeitig machen sie deutlich, dass dabei journalistische Standards, Seriosität und Unabhängigkeit nicht vollständig den Regeln der Aufmerksamkeitsökonomie untergeordnet werden dürfen.
Teilaufgabe 2
Einleitung
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Wie Jürgens und Rampe hervorheben, nutzen gerade jüngere Menschen TikTok immer häufiger auch als Nachrichtenquelle (vgl. Z. 13 f.). Dies ist angesichts der großen Reichweite der Plattform und ihrer festen Verankerung im Alltag vieler Jugendlicher nachvollziehbar. Dennoch stellt sich die Frage, ob eine Plattform, die ursprünglich vor allem der Unterhaltung dient, tatsächlich geeignet ist, junge Menschen zuverlässig über politische und gesellschaftliche Entwicklungen zu informieren. Meiner Ansicht nach ist TikTok als ergänzender Zugang zu Nachrichten durchaus geeignet, als alleinige Nachrichtenquelle jedoch nicht.
Hauptteil
Vorteile
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Für TikTok als Nachrichtenquelle spricht zunächst, dass Medien dort junge Menschen erreichen können, die klassische Nachrichtensendungen oder Zeitungen möglicherweise kaum noch nutzen. Der Text zeigt, dass 18- bis 24-Jährige einen erheblichen Teil ihrer Nachrichten online wahrnehmen und dafür unter anderem Instagram, YouTube und TikTok verwenden (vgl. Z. 43–46). Würden seriöse Medien TikTok vollständig meiden, würden sie damit einen wichtigen Teil dieser Altersgruppe kaum erreichen.
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Ein weiterer Vorteil besteht in der niedrigen Zugangsschwelle. Die kurzen Videos sind schnell verständlich und können komplizierte Themen zunächst in einfacher Form präsentieren. Die Tagesschau verwendet dafür beispielsweise „schnelle Schnitte, geringe Informationsdichte, einfache Sprache“ (Z. 71 f.). Gerade junge Menschen, die wenig Vorwissen besitzen, können dadurch einen ersten Zugang zu politischen oder gesellschaftlichen Themen erhalten. Auch die behandelten Themen wie soziale Gerechtigkeit, Ausbildung, Klima oder Lebensentscheidungen entsprechen häufig der Lebenswelt Jugendlicher (vgl. Z. 73–78).
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Hinzu kommt, dass etablierte Medien auch auf TikTok für seriöse und überprüfte Informationen stehen können. Die Tagesschau versteht sich dort beispielsweise als „Faktenfinder“ und Ansprechpartner (vgl. Z. 79–81). Dadurch kann sie Falschinformationen oder stark vereinfachten Darstellungen anderer Accounts ein journalistisch geprüftes Angebot entgegensetzen.
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Auch die im Text genannten Reichweiten zeigen das große Potenzial der Plattform. Die Tagesschau hat nach fünf Jahren bereits 1,6 Millionen Follower erreicht (vgl. Z. 43 f.). Ein einzelnes Video der Mitteldeutschen Zeitung wurde innerhalb weniger Tage 23.648-mal angesehen und erreichte damit sogar mehr Menschen als der dazugehörige Onlineartikel innerhalb der ersten beiden Tage (vgl. Z. 101–105). TikTok kann also Aufmerksamkeit für Themen erzeugen, mit denen sich die Nutzer sonst möglicherweise überhaupt nicht beschäftigt hätten.
Nachteile
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Dennoch bestehen erhebliche Nachteile. Besonders problematisch ist der Algorithmus. Die Untersuchung des Nieman Labs zeigt, dass selbst Accounts, die deutliches Interesse an Nachrichten signalisierten, fast keine Nachrichtenbeiträge ausgespielt bekamen. Unter 6.568 Videos waren lediglich sechs Nachrichtenvideos (vgl. Z. 51–57). Die Forscher bezeichneten TikTok deshalb sogar als „Nachrichtenwüste“ (Z. 58). Nutzer können sich somit nicht darauf verlassen, regelmäßig wichtige Nachrichten zu erhalten.
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Hinzu kommt, dass TikTok vor allem danach funktioniert, Aufmerksamkeit möglichst lange zu binden. Der Text beschreibt die Plattform als „Arena der Aufmerksamkeitsökonomie“, in der diejenigen gewinnen, die „schneller, lauter, abgedrehter“ auftreten (vgl. Z. 11–13). Für seriösen Journalismus kann dies problematisch sein. Komplexe politische Zusammenhänge benötigen häufig Hintergrundinformationen und ausführliche Erklärungen, die sich kaum in einem sehr kurzen Video vermitteln lassen.
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Auch Patrick Weinhold weist ausdrücklich darauf hin, dass niemand mit drei Clips am Tag vollumfänglich informiert werden könne (vgl. Z. 79 f.). Damit erkennt selbst die Tagesschau die Grenze ihres TikTok-Angebots an. Kurze Videos können Interesse wecken und grundlegende Fakten vermitteln, ersetzen aber keine ausführlichen Artikel, Nachrichtensendungen oder Hintergrundberichte.
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Problematisch ist außerdem, dass journalistische Medien und TikTok unterschiedliche wirtschaftliche Interessen verfolgen. TikTok möchte die Nutzer möglichst lange auf der eigenen Plattform halten, während Zeitungen oder Sender sie gerne zu weiterführenden Informationen auf ihren eigenen Angeboten führen würden (vgl. Z. 92–100). Dadurch besteht die Gefahr, dass Nutzer bei einem kurzen TikTok-Video bleiben und die vertiefenden Informationen gar nicht mehr abrufen.
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Zudem kann der enorme Konkurrenzkampf um Aufmerksamkeit dazu führen, dass Journalismus immer stärker an Unterhaltung angepasst wird. Bei der Tagesschau werden bewusst unterhaltsame Beiträge wie Krawattentricks, Teleprompter-Challenges oder Clips zu Jugendwörtern eingesetzt, um vom Algorithmus wahrgenommen zu werden (vgl. Z. 59–67). Zwar trennt die Redaktion Unterhaltung und Nachrichten ausdrücklich voneinander (vgl. Z. 68–72), doch nicht jeder Anbieter wird diese Grenze ähnlich konsequent ziehen. Gerade für junge Nutzer kann es dadurch schwieriger werden, seriöse Nachrichten, Unterhaltung, Meinung und Werbung voneinander zu unterscheiden.
Schluss
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Insgesamt ist TikTok deshalb bedingt als Nachrichtenquelle für junge Menschen geeignet. Die Plattform besitzt den großen Vorteil, Jugendliche dort zu erreichen, wo sie sich ohnehin täglich aufhalten, und kann ihnen einen schnellen und verständlichen Einstieg in aktuelle Themen ermöglichen. Insbesondere etablierte Medien können TikTok nutzen, um Interesse an Politik und Gesellschaft zu wecken und geprüfte Informationen sichtbar zu machen.
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Als alleinige Nachrichtenquelle ist TikTok jedoch ungeeignet. Die Auswahl der Inhalte wird stark vom Algorithmus bestimmt, komplexe Zusammenhänge können in kurzen Clips nur begrenzt dargestellt werden und die Logik der Plattform orientiert sich in erster Linie an Aufmerksamkeit statt an journalistischer Relevanz. Junge Menschen sollten TikTok daher als Ausgangspunkt für Information, nicht aber als Ersatz für ausführliche und seriöse Nachrichtenangebote verwenden. Entscheidend ist letztlich eine Kombination verschiedener Quellen, bei der Social Media Interesse wecken kann, während klassische journalistische Angebote für Einordnung, Hintergrundwissen und eine umfassende Information sorgen.