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Aufgabe 4 — Kernphysik

4.1

Die Nuklidkarte ist ein wichtiges Hilfsmittel in der Kernphysik. In dieser werden stabile und radioaktive Nuklide dargestellt. Auf einer Nuklidkarte werden die radioaktiven Zerfälle von Mutternukliden durch Aussendung von Formula: α\text{-},Formula: α\text{-}, Formula: \beta ^{-}\text{-}Formula: \beta ^{-}\text{-} oder Formula: \beta ^{+}\text{-}Formula: \beta ^{+}\text{-}Strahlung und die dabei entstehenden Tochternuklide dargestellt.

4.1.1

Erläutere die physikalischen Begriffe Nuklid und Isotop.

3 BE

4.1.2

Bestimme für jede der drei Zerfallsarten die auftretenden Änderungen der Nukleonenanzahl, der Protonen- bzw. Ordnungszahl und der Neutronenzahl.

3 BE

4.1.3

Ermittle mit Hilfe der Abbildung 5 die Zerfallsgleichungen für jeweils einen Formula: α\text{-}Formula: α\text{-} und Formula: \beta ^{-}\text{-}Formula: \beta ^{-}\text{-}Zerfall mit Massenzahl und Ladungszahl.

Tabelle der Isotope (Z 81–84, N 124–132) mit Markierung von stabilen, β−- und α-Strahlern.Tabelle der Isotope (Z 81–84, N 124–132) mit Markierung von stabilen, β−- und α-Strahlern.

Abbildung 5: Schema zur Erstellung eines Abschnitts für eine Nuklidkarte

4 BE

4.2

Bei einem Formula: γFormula: γ-strahlenden Präparat wird die Abnahme der Intensität von Gammastrahlung beim Durchgang durch Materie untersucht. Bereits ohne Präparat werden am Arbeitsplatz mit einem Messgerät Formula: 103Formula: 103 Impulse pro Minute registriert. Mit dem Präparat und ohne jegliche Abschirmung steigt am Arbeitsplatz die Zählrate Formula: ZFormula: Z auf Formula: 504Formula: 504 Impulse pro Minute. Wird das Präparat mit Blei der Dicke Formula: dFormula: d abgeschirmt, so sinkt die Zählrate gemäß der Tabelle 2.

Formula: \boldsymbol{d}Formula: \boldsymbol{d} in Formula: \boldsymbol{\mathrm{cm}}Formula: \boldsymbol{\mathrm{cm}}

Formula: 0Formula: 0

Formula: 0,6Formula: 0,6

Formula: 1,2Formula: 1,2

Formula: 1,8Formula: 1,8

Formula: \boldsymbol{Z} Formula: \boldsymbol{Z} in Formula: \boldsymbol{\mathrm{min^{-1}}}Formula: \boldsymbol{\mathrm{min^{-1}}}

Formula: 504Formula: 504

Formula: 305Formula: 305

Formula: 207Formula: 207

Formula: 152Formula: 152

Tabelle 2: Messwerte

4.2.1

Erläutere den Begriff Nulleffekt und gib zwei mögliche Ursachen an.

3 BE

4.2.2

Begründe, weshalb die Messwerte auf eine Halbwertsdicke Formula: d_{\mathrm{1/2}}Formula: d_{\mathrm{1/2}} von Formula:  0,6\;\mathrm{cm}Formula:  0,6\;\mathrm{cm} hindeuten. (Die Halbwertsdicke ist die Dicke eines Stoffes, durch welche die Strahlung auf die Hälfte der Intensität abgeschwächt wird.)

3 BE

4.2.3

Am Arbeitsplatz soll die um den Nulleffekt korrigierte Zählrate des Präparates Formula: 10\%Formula: 10\% des Nulleffekts nicht übersteigen. Deshalb soll das Präparat in einem Bleitresor aufbewahrt werden. Es gilt das Schwächungsgesetz

Formula: Z^*(d) = Z^*(0) \cdot \text{e}^{-\tfrac{\ln (2)}{d_{\mathrm{1/2}}} \cdot d};Formula: Z^*(d) = Z^*(0) \cdot \text{e}^{-\tfrac{\ln (2)}{d_{\mathrm{1/2}}} \cdot d}; Formula: Z^*Formula: Z^* ist die um den Nulleffekt korrigierte Zählrate, für die Halbwertsdicke gilt Formula: d_{\mathrm{1/2}} = 0,6\;\mathrm{cm}.Formula: d_{\mathrm{1/2}} = 0,6\;\mathrm{cm}.

Untersuche, ob eine Wanddicke Formula: dFormula: d von Formula:  3,6\;\mathrm{cm}Formula:  3,6\;\mathrm{cm} ausreicht.

4 BE

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