Einstimmung – IN ORDNUNG – MUSTER, STRUKTUR UND ORNAMENT

Iris Vitzthum: Viele Engel, 2010

Andy Warhol:
Bow Patten, 1959

Juliane Laitzsch:
Der Garten im Quadrat, 2011
Struktur
[zu lateinisch structura „ordentliche Zusammenfügung, Ordnung, Bau“]: wissenschaftlicher Begriff, der allgemein für Aufbau, Gefüge, vor allem im Rahmen eines als geordnet aufgefassten Ganzen gebraucht wird. In der bildenden Kunst und der Kunstwissenschaft einerseits Bezeichnung für die mit einem Werkzeug hergestellte Werkspur […]
Quelle: Schülerduden „Die Kunst“/hrsg. von d. Redaktion für Kunst d. Bibliografischen Instituts unter der Leitung von Gerhard Kwiatkowski. – Mannheim; Wien; Zürich: 1983
Elementares grafisches Gestaltungsmittel neben Linie und Hell-Dunkel; gebildet durch An- und Zuordnung von Linien verschiedener Größe und Form sowie von sehr kleinen Flächen (z. B. Punkten).
Quelle: Alfs, Alexander und Böhlich, Adolf: Mit Feder, Stift und Pinsel. Berlin 1988
Ornament und Muster
[lat. ornare = „schmücken“] Schmuckform, Verzierung, die aus geometrischen oder Naturformen abgeleitet werden kann. Im dekorativen Gestalten bezeichnet man die einzelne Schmuckform als Ornament, während die Gesamtform der Schmuckformen an einem Gegenstand Dekor heißt. Im volkstümlichen Sprachgebrauch wird der Dekor oft als Muster bezeichnet; Ornamente wären danach die einzelnen Musterformen, aus denen das gesamte Muster gebildet ist. Ornamente sind stets durch eine ausgewogene und ausgespannte Verteilung (Ordnung) der Linien, Strukturen, Flächen, Farben oder plastischen Mittel gekennzeichnet, mit denen sie gebildet wurden. Gleichmaß und Rhythmus spielen in dieser Ordnung eine große Rolle […]
Quelle: Alfs, Alexander und Böhlich, Adolf: Mit Feder, Stift und Pinsel. Berlin 1988