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Vorschlag C – Schwefelsäure und Schwefeloxide

Schwefelsäure ist ein zähflüssiger Stoff und in der ersten Protolysestufe eine starke anorganische Säure. Sie gehört zu den wichtigsten Produkten der chemischen Industrie und kann ausgehend von elementarem Schwefel in mehreren Reaktionsschritten hergestellt werden. Der elementare Schwefel lässt sich seinerseits aus Schwefelwasserstoff-Gas gewinnen, das in der Natur mit unterschiedlich hohem Anteil zum Beispiel in Erdgas, als vulkanisches Gas sowie in Quellwasser gelöst vorkommt.

Bei einem der Reaktionsschritte reagieren elementarer Schwefel und Sauerstoff zu Schwefeldioxid-Gas. Wenn Schwefeldioxid-Gas in die Atmosphäre gelangt, hat dies nachteilige Folgen für Lebewesen und Bauwerke. Da dieses Gas nicht nur bei der Herstellung von Schwefelsäure eine Rolle spielt, sondern auch bei verschiedenen anderen Prozessen in der chemischen Industrie, werden im Rahmen der sogenannten „Rauchgasentschwefelung“ Maßnahmen ergriffen, um den Ausstoß von Schwefeldioxid-Gas in die Atmosphäre zu verringern.

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Formuliere mithilfe von Material 1 für die Schritte 1, 2 und 5 der Schwefelsäure-Herstellung die jeweilige Reaktionsgleichung.

Ermittle mithilfe von Material 1, ob es sich bei Schritt 4 der Schwefelsäure-Herstellung um eine Redoxreaktion handelt.

Benenne mithilfe von Material 1 die stärksten intermolekularen Wechselwirkungen, die in reiner wasserfreier Schwefelsäure zwischen den Formula: \ce{H2SO4}\text{-}Formula: \ce{H2SO4}\text{-}Molekülen wirken und beschreibe deren Zustandekommen.

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Berechne mithilfe von Material 1 und 2 die molare Standard-Reaktionsenthalpie für die Umsetzung von Schwefeldioxid-Gas mit Sauerstoff zu Schwefeltrioxid-Gas (Reaktionsgleichung siehe Schritt 3 zur Herstellung von Schwefelsäure).

Erkläre anhand von Material 2, wie sich die Reaktionsbedingungen „Formula: 400\ ^\circ\text{C}Formula: 400\ ^\circ\text{C} mit Katalysator“ und „Formula: 600\ ^\circ\text{C}Formula: 600\ ^\circ\text{C} ohne Katalysator“ im Vergleich auf die Gewinnung von Schwefeltrioxid-Gas in Schritt 3 der Schwefelsäure-Herstellung (siehe Material 1) auswirken.

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3

Berechne mithilfe von Material 3 für die Reaktion von Schwefeldioxid mit Sauerstoff zu Schwefeltrioxid den Reaktionsquotienten Formula: Q\text{,}Formula: Q\text{,} wenn sich die drei Gase bei Formula: 827\ ^\circ\text{C}Formula: 827\ ^\circ\text{C} jeweils mit der in Material 3 genannten Konzentration im geschlossenen Reaktionsgefäß A befinden.

Begründe mithilfe von Material 3, ob im Reaktionsgefäß A zum Zeitpunkt der Bestimmung von Formula: QFormula: Q verstärkt die Hin- oder die Rückreaktion abläuft.

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4

Formuliere mithilfe von Material 1 und 4 für die beiden Protolysestufen der Schwefelsäure in Wasser jeweils die Reaktionsgleichung in Strukturformeln mit allen bindenden und nicht bindenden Elektronenpaaren für alle beteiligten Moleküle und Ionen.

Erkläre mithilfe von Material 4 auch durch eine Reaktionsgleichung in Summenformeln, dass reine Schwefelsäure ohne den Einfluss von Wasser ebenfalls in geringem Maß den elektrischen Strom leitet.

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5

Berechne den Formula: pH\text{-}Formula: pH\text{-}Wert einer wässrigen Schwefelsäure-Lösung mit einer Konzentration von Formula: 0{,}001\ \tfrac{\text{mol}}{\text{L}},Formula: 0{,}001\ \tfrac{\text{mol}}{\text{L}}, wobei du vereinfachend für beide Protonen von einer vollständigen Protolyse ausgehst.

Erkläre mithilfe von Material 5, dass der Ausstoß von Schwefeldioxid-Gas in die Umwelt eine schädigende Wirkung auf Lebewesen hat.

Beurteile, ob durch das in Material 5 dargestellte Verfahren zur Rauchgasentschwefelung der Schädigung der Umwelt durch Schwefeldioxid-Gas entgegengewirkt werden kann.

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