Teil C: Sprachmittlung
Dans le cadre d’un projet Erasmus+, votre école partenaire travaille sur les nouvelles tendances de consommation. Vous êtes invité/e à contribuer au blog de ce lycée. En vous référant à l’article « Supermarkt zum Mitmachen », vous présentez le « WirMarkt » ainsi que ses objectifs.
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monatlich kündbarSchulLV Plus-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Nina Gessner: Supermarkt zum Mitmachen (2022)
Die Idee steht kurz vor der Vollendung: Schon in wenigen Wochen soll Hamburgs erster demokratischer Supermarkt in Bahrenfeld eröffnen. Heißt: Im „WirMarkt“ kann jeder Mitglied werden und mitbestimmen, was in die Regale kommt. Es ist eine kleine Revolution nach New Yorker Vorbild. Ein Pop-up-Store in Altona-Altstadt informiert ab heute drei Tage lang, was das genau bedeutet.
Die roten Äpfel sehen zum Anbeißen aus. Vorsichtig schichtet „WirMarkt“-Gründerin Barbara Knoben die Früchte auf einem Holztisch auf und stellt ein Schild daneben. Es erklärt haargenau, warum ein Kilo dieser Äpfel kostet. Wie viel davon der Bio-Obsthof Augustin im Alten Land für Pacht, Anbau, Baum- und Bodenpflege sowie Lagerung bekommt (
), wie viel der Zwischenhändler Naturkost Nord (
) und wie viel der „WirMarkt“ für Miete, Marketing und Gehälter (
) ausgeben muss.
„Der Kunde erfährt so genau, wofür er sein Geld ausgibt“, erklärt Barbara Knoben. Transparenz gehört zu den Grundprinzipien des „WirMarkts“. Denn Transparenz schafft Vertrauen. Niemand soll sich hier betrogen fühlen. So realisiert der neue Laden einen weiteren seiner selbst gesetzten Leitsätze: die Abkehr vom Prinzip der Gewinnmaximierung.
„Wir wollen kostendeckend wirtschaften und keine Gewinne machen“, erklärt Barbara Knoben, die früher als Unternehmensberaterin gearbeitet und ihren Job bewusst an den Nagel gehängt hat. Auch ein Flyer, der im Pop-up-Store in der Neuen Großen Bergstraße 5 ausliegt, bringt es auf den Punkt: „Du kaufst nicht einfach nur ein. Du entscheidest über die Welt, in der wir leben.“
Knoben und ihre Mitgründer Kristina Sönnichsen und Fabian Gebert sind überzeugt: Die bisherige Form des Wirtschaftens, die auf ewiges Wachstum setzt, hat ausgedient. Sie zerstört den Planeten. Etwas Neues muss her. Künftig muss statt Geld die Menschenwürde im Vordergrund stehen. Die soziale Gerechtigkeit. Die Natur und Umwelt. Und nicht nur Unternehmen, sondern jeder Konsument hat die Möglichkeit, Verantwortung dafür zu übernehmen, dass diese Wende funktioniert.
Im „WirMarkt“ funktioniert das so: Jedes Mitglied zahlt einmalig Einlage in die Genossenschaft als eine Art Kaution ein, die beim Austritt zurückgezahlt wird. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man arbeitet pro Monat drei Stunden im Laden mit – an der Kasse, im Lager, oder was auch immer gerade anfällt. Oder man zahlt einen Monatsbeitrag von
. Dafür bekommt man die Lebensmittel
bis
günstiger als in anderen Bio-Supermärkten.
„In Einzelfällen können Menschen aus sozialen Gründen auch von beidem befreit werden“ sagt Knoben. Und obwohl das alles erst mal ein wenig kompliziert klingt, der Mietvertrag für das Gelände in Bahrenfeld noch nicht endgültig in trockenen Tüchern ist, so ist die Nachfrage schon jetzt enorm: Mehr als 500 Hamburger haben ihr Interesse angemeldet, 80 sind bereits Mitglied geworden. Wieder andere haben mit Darlehen ausgeholfen. Weitere Unterstützung ist willkommen, auch um die Eigenkapitalquote für die Bank zu erreichen. In anderen Städten feiern partizipative Supermärkte mit ähnlichem Ansatz wie „Park Slope“ in New York oder „La Louve“ in Paris längst große Erfolge. „Park Slope“ hat 17.000 Mitglieder. „La Louve“ 8000. In Berlin eröffnete vergangenes Jahr der „Supercoop“ in Wedding. In München „Foodhub“ in Obergiesing.
Nun ist die Idee auch in der Hansestadt angekommen. Die Gespräche der „WirMarkt“-Leute mit einer großen Wohnungsbaugenossenschaft stehen kurz vor dem Abschluss.
Wenn alles glattgeht, könnte es schon im Juli losgehen mit der Zeitenwende in der Hamburger Supermarkt-Landschaft.
535 Wörter
Gessner, N. (2022, 22. April). Supermarkt zum Mitmachen. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Nr. 93. S. 15.
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le « WirMarkt »
-
supermarché participatif (basé sur le principe d’une coopérative)
-
supermarché démocratique
-
décisions prises en commun quant à la vente des produits
-
possibilité donnée à tous de devenir membre
-
-
critères d’adhésion
-
verser une sorte de caution de
-
travailler tous les mois trois heures au supermarché ou payer une cotisation de
(possibilité d’en être exempt pour des raisons sociales)
-
-
avantage pour les membres
-
prix des aliments plus avantageux (
à
moins cher que dans d’autres supermarchés bio)
-
objectifs
-
mettre les clients en confiance en affichant la transparence des prix
-
travailler de façon rentable sans poursuivre un objectif de profit
-
remplacer le modèle économique actuel axé sur la croissance
-
faire appel à la responsabilité des consommateurs
-
privilégier la dignité humaine, la justice sociale et la protection de l’environnement