B2 — Elektrizitätslehre
In einer Übung zu Schaltungen stehen drei Widerstände mit
und
sowie eine Elektrizitätsquelle mit
zur Verfügung.
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Zu Beginn wird die Schaltung 1 entsprechend nebenstehender Schaltskizze aufgebaut. Ermittle rechnerisch die vom Messgerät angezeigte Teilstromstärke |
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Schaltung 1 |
Berechne den am Spannungsmessgerät angezeigten Wert.
Entscheide durch Ankreuzen, ob die nachfolgenden Aussagen über die Schaltung 1 wahr (w) oder falsch (f) sind.
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Aussage |
w |
f |
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Die Stärke des Stroms durch |
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Die an |
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Der Gesamtwiderstand der Schaltung 1 ist kleiner als |
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In nebenstehender Schaltung 2 zeigt das Messgerät eine Stromstärke von Begründe, wie sich die Anzeige des Stromstärkemessgeräts nach dem Schließen des Schalters |
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Schaltung 2 |
Die drei Widerstände aus Aufgabe 2.1.0 sollen in einer Schaltung 3 so geschaltet werden, dass sich ein Gesamtwiderstand von ergibt.
Zeichne das dazugehörige Schaltbild.
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Bei einem modernen Wasserkocher befindet sich unter einer Glaskeramikplatte eine von Wechselstrom durchflossene Spule mit Weicheisenkern. Auf die Glaskeramikplatte wird eine mit Wasser gefüllte Tasse gestellt, auf deren Boden eine Metallscheibe gelegt wird. |
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Erläutere die Erwärmung der Metallscheibe bei Stromfluss in der Spule.
Begründe, weshalb der Wasserkocher beim Betrieb mit Gleichstrom das Wasser in der Tasse nicht erwärmt.
Beurteile, ob mit einer geschlitzten Metallscheibe das Wasser bei sonst gleichen Bedingungen ebenso schnell erwärmt werden kann.
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monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Der Widerstand liegt direkt an der Gesamtspannung
Das Stromstärkemessgerät zeigt somit an.
Die Widerstände und
sind in Reihe geschaltet. Zunächst wird ihr gemeinsamer Widerstand berechnet.
Damit ergibt sich die Stromstärke im zugehörigen Leiterzweig.
Das Spannungsmessgerät misst die Spannung am Widerstand
Das Spannungsmessgerät zeigt somit etwa an.
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Aussage |
w |
f |
|---|---|---|
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Die Stärke des Stroms durch |
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Die an |
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Der Gesamtwiderstand der Schaltung 1 ist kleiner als |
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Nach dem Schließen des Schalters fließt zusätzlich durch den Widerstand
ein Teilstrom
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Die Teilstromstärken
und
bleiben unverändert, da an den Leiterzweigen weiterhin dieselbe Spannung anliegt.
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Für die Gesamtstromstärke gilt nun
(Parallelschaltung).
Deshalb zeigt das Stromstärkemessgerät nach dem Schließen des Schalters eine größere Stromstärke an.
Es ergibt sich folgendes Schaltbild:

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Sobald der Wechselstrom die Spule im Gerät durchfließt, wird in der Spule ein magnetisches Wechselfeld erzeugt, das den Weicheisenkern und die Metallscheibe im Gefäß durchsetzt.
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In der Metallscheibe werden dadurch Wirbelströme induziert. Aufgrund des elektrischen Widerstandes der Metallscheibe erwärmt sie sich dadurch und gibt Wärme an das Wasser ab.
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Bei Gleichstrom verändert sich das Magnetfeld nur beim Ein- und Ausschalten. Während des gleichmäßigen Stromflusses bleibt es konstant.
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Da sich das Magnetfeld nicht zeitlich ändert, werden in der Metallscheibe keine Wirbelströme induziert. Die Metallscheibe und damit auch das Wasser werden deshalb nicht dauerhaft erwärmt.
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In einer geschlitzten Metallscheibe sind die induzierten Wirbelströme sehr klein und haben folglich eine geringere Erwärmung der Scheibe zur Folge.
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Das Wasser kann somit unter sonst gleichen Bedingungen nicht ebenso schnell erwärmt werden.


