Wahlaufgaben
1.5 Analysis
Gegeben ist eine in definierte Funktion
mit der Wertemenge
Begründe, dass der Graph von nicht symmetrisch bezüglich des Koordinatenursprungs ist.
Betrachtet wird die in definierte Funktion
mit
Gib die Wertemenge von an und begründe die Angabe.
1.6 Analysis
Gegeben sind die in definierten Funktionen
mit
und
Die Graphen von sind punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung.
Zeige, dass eine Nullstelle von
ist.
Die Funktion ist mit
für
gegeben.
Die Graphen von liegen für
oberhalb der
-Achse.
Begründe ohne Rechnung, dass gilt.
1.7 Analytische Geometrie
Betrachtet werden die Dreiecke mit
und
mit
Begründe, dass jedes Dreieck im Punkt
rechtwinklig ist.
Zu jedem Wert von gibt es einen Wert von
so dass das Dreieck
gleichschenklig ist. Zeige, dass die zugehörigen Punkte
auf der in der Abbildung dargestellten Gerade liegen.

1.8 Analytische Geometrie
Gegeben sind für die Geraden
mit
sowie für eine reelle Zahl
die Ebene
Jede Gerade
liegt in
Bestimme
Beurteile die folgende Aussage, ohne Abstände zu berechnen:
Der Punkt hat zu jeder Gerade
den gleichen Abstand.
1.9 Stochastik
In einem Behälter befinden sich fünf Kugeln, die jeweils mit einer natürlichen Zahl beschriftet sind. Auf drei der Kugeln steht die Zahl auf den beiden anderen Kugeln die Zahl
Die Summe von
und
ist
Es werden zwei Kugeln gleichzeitig zufällig entnommen.
Gib im Sachzusammenhang ein Ereignis an, dessen Wahrscheinlichkeit mit dem Term berechnet werden kann.
Die Zufallsgröße beschreibt die Summe der Zahlen auf den beiden entnommenen Kugeln. Der Erwartungswert von
ist
Bestimme
und
1.10 Stochastik
Die Abbildung zeigt die Netze zweier Würfel und

Würfel

Würfel
Bei einem Spiel wird pro Runde jeder der beiden Würfel einmal geworfen.
Es werden zwei Runden gespielt.
Ermittle die Wahrscheinlichkeit dafür, dass bei beiden Runden mit Würfel eine größere Zahl erzielt wird als mit Würfel
Nun werden vier Runden gespielt. Für jede Runde wird die Summe der beiden erzielten Zahlen berechnet. Betrachtet wird das Ereignis „Alle vier Summen sind untereinander verschieden.“
Gib jeweils eine natürliche Zahl für und
an, sodass mit dem Term
die Wahrscheinlichkeit dieses Ereignisses berechnet werden kann.
Weiter lernen mit SchulLV-PLUS!
monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?1.5 Analysis
Eine Punktsymmetrie zum Ursprung würde voraussetzen, dass die Wertemenge symmetrisch zu ist. Da
in der Wertemenge enthalten ist aber
nicht, kann der Graph von
nicht punktsymmetrisch zum Ursprung sein.
Wertemenge angeben
Angabe begründen
Der Graph von kann aus dem Graphen von
schrittweise erzeugt werden. Dabei haben die Spiegelung an der
-Achse, die Streckung mit dem Faktor
in
-Richtung und die anschließende Verschiebung um
in positive
-Richtung einen entsprechenden Einfluss auf die Wertemenge, die Verschiebung in
-Richtung hat hingegen keinen Einfluss auf die Wertemenge.
1.6 Analysis
Wegen der Punktsymmetrie des Graphen von hat
die Nullstellen
und
Durch die Verschiebung des Graphen von
um
in
-Richtung gilt somit:
Die Fläche die zwischen
und
mit der
-Achse einschließt, besteht wegen der Punktsymmetrie aus zwei gleichgroßen Teilstücken. Die Verschiebung des punktsymmetrischen Graphen von
um
in
-Richtung ergibt somit, dass die jeweils eingeschlossene Fläche zwischen dem Graphen von
und der Geraden
über den beiden Intervallen
und
gleich groß ist. Der Wert des Integrals, der durch die eingeschlossene Fläche von
mit der
-Achse gegeben ist, entspricht damit dem Flächeninhalt eines Rechtecks mit der Grundseite
und der Höhe
somit gilt:
1.7 Analytische Geometrie
Die Seite liegt in der
-Ebene und die Seite
liegt auf der
-Achse.
Es kann aus der Abbildung abgelesen werden, dass die Gerade die Gleichung hat. Für die folgenden Werte ist das Dreieck gleichschenklig:
Somit liegen die Punkte auf der dargestellten Geraden.
1.8 Analytische Geometrie
Einsetzen der Koordinaten des Ortsvektors in die Ebenengleichung von ergibt:
Wenn jede Gerade den Fußpunkt des Lots von
auf
enthält, dann hat
zu jeder Gerade
den gleichen Abstand. Da der Ortsvektor von
nicht von
abhängig ist, ist
ein gemeinsamer Punkt aller Geraden. Es gilt:
Da somit kollinear zum Normalenvektor von
ist, ist
der Lotfußpunkt und deshalb ist die Aussage wahr.
1.9 Stochastik
Es wird höchstens eine Kugel mit der Zahl entnommen.
Damit ergibt sich
1.10 Stochastik
Würfel erzielt immer eine größere Zahl als der Würfel
wenn dieser eine
erzielt. Wenn der Würfel
allerdings eine
erzielt, dann benötigt der Würfel
eine
um eine größere Zahl zu erzielen. Für den ersten Wurf ergibt sich somit für die Wahrscheinlichkeit, dass Würfel
eine größere Zahl erzielt als Würfel
Die gesuchte Wahrscheinlichkeit ergibt sich somit als