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Vorschlag D — Atommodelle

Atommodelle wurden stets durch experimentelle Befunde und theoretische Überlegungen weiterentwickelt, das Thomson’sche Modell 1911 durch das Rutherford’sche und dieses 1913 durch das Bohr’sche Atommodell. Inzwischen werden wellenmechanische Atommodelle verwendet.

Ende des 19. Jahrhunderts setzte sich die Erkenntnis durch, dass in allen Atomen kleinste, negativ geladene Teilchen, die Elektronen, enthalten sind. Sir Joseph Thomson entwickelte ein Atommodell, in dem Elektronen ähnlich wie Rosinen im Kuchen gleichmäßig in der ansonsten positiv geladenen Atommasse eingebettet sind. Einige Jahre später konnte Ernest Rutherford mittels seines berühmten Streuversuchs die Struktur von Atomen näher untersuchen und entwickelte ein Atommodell aus Kern und Hülle.

1
1.1

Beschrifte den Aufbau des Rutherford’schen Streuversuchs in Material 1.

3 BE

1.2

In Material 2 ist die Verteilung der Ablenkwinkel des Rutherford’schen Streuversuchs angegeben.

Beschreibe das Ergebnis, das Rutherford erhielt.

Erläutere die daraus resultierenden Folgerungen.

3 BE

1.3

Mithilfe des Energieerhaltungssatzes Formula: E_{\mathrm{kin}} = E_{\mathrm{pot}}Formula: E_{\mathrm{kin}} = E_{\mathrm{pot}} konnte Rutherford den Atomkernradius Formula: rFormula: r mit der Formel

Formula: \dfrac{1}{2} \cdot m_{\alpha} \cdot v^{2} = \dfrac{Z \cdot e \cdot 2 \cdot e}{4\pi \cdot \varepsilon_{\mathrm{0}} \cdot r}Formula: \dfrac{1}{2} \cdot m_{\alpha} \cdot v^{2} = \dfrac{Z \cdot e \cdot 2 \cdot e}{4\pi \cdot \varepsilon_{\mathrm{0}} \cdot r}

abschätzen.

Berechne Formula: rFormula: r, wenn die Geschwindigkeit der Alphateilchen Formula: v = 2,09 \cdot 10^{7}\;\tfrac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}}Formula: v = 2,09 \cdot 10^{7}\;\tfrac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}} beträgt, sie eine Masse Formula: m_{\alpha} = 6,64 \cdot 10^{-27}\;\mathrm{kg}Formula: m_{\alpha} = 6,64 \cdot 10^{-27}\;\mathrm{kg} besitzen und eine Goldfolie mit Formula: Z = 79Formula: Z = 79 verwendet wird.

4 BE

2

Anknüpfend an Rutherfords Atommodell formulierte Niels Bohr seine Postulate und konnte damit die Abgabe und Aufnahme von Licht durch Atome erklären.

2.1

Nenne die Bohr’schen Postulate.

3 BE

2.2

Erläutere den Unterschied zwischen einem Emissions- und einem Absorptionsspektrum.

4 BE

2.3

In Material 3 ist das Emissionsspektrum einer Quecksilberdampflampe und in Material 4 ist ein vereinfachter Auszug aus dem Energieniveauschema von Quecksilber dargestellt.

2.3.1

Berechne mithilfe des Spektrums die Energie der Photonen für die beiden Linien im Bereich Formula: 400\;\mathrm{nm} < \lambda < 450\;\mathrm{nm}Formula: 400\;\mathrm{nm} < \lambda < 450\;\mathrm{nm} in der Einheit Formula: \mathrm{eV}.Formula: \mathrm{eV}.

Diese beiden Linien entstehen durch den Übergang vom Energieniveau Formula: E_{\mathrm{4}}Formula: E_{\mathrm{4}} in jeweils ein niedrigeres Energieniveau.

Ermittle die Energien der niedrigeren Energieniveaus und zeichne diese in Material 4 ein.

6 BE

2.3.2

Berechne mithilfe von Material 4 die Wellenlänge der Photonen, die bei dem gezeigten Übergang (von Formula: E_{\mathrm{4}}Formula: E_{\mathrm{4}} nach Formula: E_{\mathrm{3}}Formula: E_{\mathrm{3}}) entstehen.

3 BE

2.4

In Material 5 ist der Aufbau des Experiments zur Resonanzabsorption von Natrium zu sehen. In den Teilen a) und b) ist eine durch Natriumsalz gefärbte Brennerflamme zu sehen, die einmal mit einer Natriumdampflampe und einmal mit einer Quecksilberdampflampe beleuchtet wird. Der Schattenwurf kann wie in Material 5 abgebildet beobachtet werden.

Ein Schüler erklärt die Beobachtung wie folgt: „Man sieht nur im Licht der Natriumlampe einen Schatten. Das hat was mit der Frequenz der Photonen der Natriumdampflampe zu tun.“

Beurteile seine Aussage im Hinblick auf die fachliche Richtigkeit und entwickle bei Bedarf eine genauere Erklärung.

4 BE

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