Aufgabe 4 — Das Massenspektroskop
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Mithilfe der Simulation eines Massenspektroskops soll eine Mischung der Wasserstoffisotope |
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Abbildung 4: Programmoberfläche |
Gib den Aufbau dieser drei Isotope an.
Starte das Simulationsprogramm „massenspektroskop“ und lies die Info.
Nimm folgende Einstellungen vor:
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Ionenquelle |
Mischung Wasserstoffisotope |
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Beschleunigungsspannung |
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Ablenkspannung |
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Magnetfeld |
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Magnetfeld |
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Tabelle 1: Einstellungen
Skizziere die Bahn der entstehenden Ionenstrahlen im Magnetfeld
Ordne jeder Bahn das zugehörige Wasserstoffisotop zu.
Stelle am Geschwindigkeitsfilter (Abstand der Platten ) die Spannung
ein. Nach Einstellung von
sind die drei Strahlen erst dann wieder sichtbar, wenn
geändert wird. Wähle den Ionenstrahl mit der mittleren Ablenkung aus und verändere das Magnetfeld
so lange, bis dieser Teil des Ionenstrahls geradlinig in das Ablenkfeld gelangt. Stimme die magnetische Flussdichte
im Ablenkfeld so ab, dass du den Radius der Bahn ablesen kannst.
Protokolliere alle Messwerte.
Ermittle die Masse dieser Ionen.
Leite dazu die Gleichung für die Masse her.
Wiederhole das Experiment mit einem der weiteren Ionenstrahlen und ermittle auch für diesen die zugehörige Masse.
Ermittle aus den Ergebnissen einen Näherungswert für die Masse eines Neutrons.
Begründe, warum eine genaue Bestimmung so nicht möglich ist.
Die drei Wasserstoffisotope unterscheiden sich in der Anzahl ihrer Neutronen:
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ein Proton im Kern und ein Elektron in der Hülle
-
ein Proton und ein Neutron im Kern sowie ein Elektron in der Hülle
-
ein Proton und zwei Neutronen im Kern sowie ein Elektron in der Hülle

Mit zunehmender Masse nimmt auch der Bahnradius zu. Daraus folgt die Zuordnung:
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kleinster Radius
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mittlerer Radius
-
größter Radius
Für den Ionenstrahl mit der mittleren Ablenkung, also für Ionen, ergeben sich folgende Messwerte:
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Ion |
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Im Geschwindigkeitsfilter heben sich elektrische Kraft und Lorentzkraft gegenseitig auf. Daher gilt:
Mit ergibt sich für die Geschwindigkeit:
Im Ablenkfeld wirkt die Lorentzkraft als Radialkraft:
Einsetzen der Messwerte ergibt:
Mit der in Teilaufgabe 4.2.2 hergeleiteten Gleichung ergibt sich:
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Ion |
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Hier wird eine mögliche Lösung beschrieben, abhängig von der Einstellung und Auflösung des Monitors.
Ein Näherungswert für die Neutronenmasse ergibt sich aus der Massendifferenz eines Ions und eines
Ions:
Bei der Entstehung von Deuterium beziehungsweise Tritium tritt ein Massendefekt auf. Die Masse des gebundenen Nuklids ist daher kleiner als die Summe der Einzelmassen seiner Nukleonen. Dieser Massendefekt wird bei der einfachen Differenzbildung nicht berücksichtigt. Deshalb lässt sich die Neutronenmasse auf diese Weise nur näherungsweise bestimmen.
