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Aufgabe 3 — Wellenkanal

Für die Untersuchung verschiedener Eigenschaften und der Kraftverteilung einer Wasserwelle wurde im Forschungszentrum Küste in Hannover der Große Wellenkanal errichtet. Hier werden verschiedene Wellen mit einem tonnenschweren Wellenerreger am Rand eines Wellenbades erzeugt. Der Wellenerreger oszilliert in einem Formula: 300\;\mathrm{m}Formula: 300\;\mathrm{m} langen und Formula: 7\;\mathrm{m}Formula: 7\;\mathrm{m} tiefen Wellenbad harmonisch in vertikaler Richtung (siehe Abbildung 7 in Material 8). Dieser Vorgang erzeugt eine nahezu harmonische longitudinale Tiefenwelle.

3.1

Der Wellenerreger wird um Formula: 70\;\mathrm{cm}Formula: 70\;\mathrm{cm} in Formula: y\text{-}Formula: y\text{-}Richtung ausgelenkt und oszilliert harmonisch Formula: 30\text{-}Formula: 30\text{-}mal pro Minute.

3.1.1

Bestimme die Frequenz der Schwingung in Hertz sowie die Periodendauer.

Gib für diese Schwingung die Funktionsgleichung Formula: y(t)Formula: y(t) an.

4 BE

3.1.2

Die erste erzeugte Wellenfront trifft nach Formula: 50\;\mathrm{s}Formula: 50\;\mathrm{s} auf den hinteren Beckenrand.

Stelle die Welle in einem Formula: y(x)\text{-}Formula: y(x)\text{-}Diagramm für einen vollen Wellenzug dar und gib die spezifische Wellengleichung für die gesamte Welle an. Berechne die dafür notwendigen Größen.

9 BE

3.1.3

Erläutere die Begriffe Longitudinalwelle und Transversalwelle.

4 BE

3.1.4

Die Versuchsanlage erlaubt es, das Auftreffen der Wellen auf den Beckenrand als Reflexion am festen bzw. freien Ende zu simulieren.

Vergleiche die beiden Varianten bezüglich der Entstehung stehender Wellen.

Erläutere, wie im vorliegenden Experiment verhindert werden kann, dass stehende Wellen im Wellenkanal erzeugt werden. Gehe dabei insbesondere auf die mögliche Dämpfung der Welle ein.

6 BE

3.2

Für eine realistische Modellierung von Meereswellen, die aus verschiedenen Richtungen kommen, wurde am Forschungszentrum eine neue Wellenmaschine entwickelt, die zweidimensionale Wellen aussendet und verschiedene Hindernisse simulieren kann. Dabei wurde das Wellenmuster wie in Abbildung 8 in Material 8 abgebildet beobachtet.

3.2.1

Beschreibe die Beobachtung und erkläre die Entstehung des Wellenmusters.

5 BE

3.2.2

Bei einem derartigen Experiment trifft die Welle mit der Wellenlänge Formula: 12\;\mathrm{m}Formula: 12\;\mathrm{m} auf Brückenpfeiler, zwischen denen der Abstand Formula: 64\;\mathrm{m}Formula: 64\;\mathrm{m} beträgt. Auf einer Formula: 120\;\mathrm{m}Formula: 120\;\mathrm{m} entfernten Wand werden Bereiche maximaler Wellenverstärkung beobachtet.

Bestimme den Abstand zwischen den Maxima 0. und 1. Ordnung. Berücksichtige dabei die Anwendbarkeit der Kleinwinkelnäherung.

5 BE

3.3

Zur Untersuchung der Höhe der Wellen an verschiedenen Stellen werden Ultraschallsensoren verwendet. Aufbau und Funktionsweise eines Ultraschallsensors sind in Material 9 dargestellt.

3.3.1

Entscheide begründet, ob Ultraschallsensoren geeignet sind, die Wellenhöhe zu vermessen.

3 BE

3.3.2

Beurteile, ob der Unterschied in der Zeitverzögerung von Formula: 0,01\;\mathrm{ms}Formula: 0,01\;\mathrm{ms} vom microsonic-Sensor aufgelöst werden kann.

4 BE

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