Thema: Bewegungslehre
Neben den athletischen, taktischen und mentalen Fähigkeiten sollte ein Tennisspieler über eine präzise, vielseitige Schlagtechnik, eine hervorragende Beinarbeit, ein gutes Vorausahnen der Ballflugbahn sowie des Absprungpunktes und ein breites motorisches Repertoire verfügen. Roger Federer, einer der besten Tennisspieler aller Zeiten, gilt nicht umsonst auch als guter Fußball- und Squashspieler sowie Skifahrer.
Bedingung für die Ausführung eines erfolgreichen Schlages ist immer eine optimale Entfernung zum Ball. Zudem geht es im Spiel darum, unter Zeitdruck den geeigneten Schlag auszuwählen bzw. schnellstmöglich auf die Aktionen des Gegners zu reagieren, sich durch präzise Schläge einen Vorteil zu verschaffen oder den Gegner gar zu einem Fehler zu zwingen.
Dahingehend hat beispielsweise Roger Federer einen Schlag, den SABR (Sneak Attack by Roger), erfunden. Der Schlag gilt als taktische Weiterentwicklung und kann zum Einsatz kommen, wenn der Returnspieler (Annahmespieler beim Aufschlag) einen schwachen Aufschlag des Gegners nutzen will, um einen Angriff am Netz einzuleiten. Bei dem SABR zieht Federer den Angriffszeitpunkt vor. Er stürmt bereits ans Netz, während der Gegner noch in der Aufschlagbewegung agiert und retourniert dessen Ball bereits als Halbflugball direkt an der T-Linie. „Kinder, bitte nicht zu Hause nachmachen“, lautete die spontane Reaktion von TV-Kommentator und Ex-Champion John McEnroe, als er den SABR erstmals bei den US Open sah. Tatsächlich ist der Schlag denkbar schwierig und für den Spieler logischerweise nicht vorteilhaft. Der Rückschläger muss den Aufschlag antizipieren, die Reaktionszeit wird stark verkürzt, die Schlaghärte sinkt.
Erkläre unter Einbezug des einleitenden Textes zwei koordinative Fähigkeiten, die für eine erfolgreiche Ausführung des SABR besonders gut entwickelt sein sollten.
Analysiere unter Verwendung der folgenden Abbildung (Abb. 1) die Phasenstruktur beim Vorhandschlag im Tennis.

Abbildung 1: Vorhandschlag beim Tennis
Begründe aus biomechanischer Sicht, dass die Ausführung des Vorhandschlages nach dem technischen Leitbild (Abb. 1) sinnvoll ist. Stütze die Argumentation durch den Einbezug der zwei biomechanischen Prinzipien: Prinzip der Anfangskraft (Abb.1: Bilder 1 bis 6; Abb. 2: Bilder 1 bis 2) und Prinzip der Gegenwirkung (Abb. 2).

Abbildung 2: Vorhand bei Roger Federer
Der Treffpunkt ist der wichtigste Teil des gesamten Schlages und entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Der Spieler bzw. die Spielerin muss wissen, was man alles zuvor unternehmen muss, um ihn korrekt zu treffen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Kontaktzeit zwischen Ball und Schläger durchschnittlich nur vier Millisekunden beträgt. Wenn also der Spieler den Treffpunkt bewusst wahrnimmt (eine Rückmeldung darüber erhält, wo er den Ball getroffen hat), ist der Ball bereits zum Gegner unterwegs. Die Ausführung des Vorhandschlages kann als Regelkreis dargestellt werden.
Erläutere den Einfluss von inneren und äußeren Störgrößen auf die Bewegungsausführung sowie die Bedeutung der Afferenzsynthese und Reafferenz für die Bewegungsqualität.
Drei der fünf Analysatoren sind für die Steuerung und Regelung der vielfältigen Bewegungsabläufe im Tennissport von grundlegender Bedeutung.
Nenne diese und begründe die Entscheidungen.
In den folgenden Abbildungen (Abb. 3a, 3b) sieht man die Ausführung des Tennisaufschlags.

Abbildung 3a: Anfängerin beim Tennisaufschlag

Abbildung 3b: Mittelklassespieler beim Tennisaufschlag
Ordne den zwei Spielern (Abb. 3a und Abb. 3b) jeweils eine Lernphase nach dem Phasenmodell von Meinel und Schnabel zu und erkläre die Merkmale dieser Phasen am Beispiel der dargestellten Technik.
Anhand der Abbildungen wird die unterschiedliche Ausführung in Abhängigkeit vom Lernniveau besonders deutlich.
Erkläre zwei Bewegungsmerkmale, durch die sich die Ausführung des Tennisaufschlages unterscheidet und beziehe dich auch auf die Abbildungen (Abb. 3a, 3b).
Cori „Coco“ Gauff gilt als ein Wunderkind im Tennissport. Sie wurde am 13. März 2004 geboren. Bereits mit 15 Jahren gewann sie 2019 das WTA-Turnier Upper Austria Ladies in Linz und ist damit die jüngste Toursiegerin aller Zeiten. Das Tennisspielen begann das Ausnahmetalent mit 6 Jahren.
Diskutiere den frühen Einstieg in die sportliche Karriere von Cori Gauf aus Sicht der sportmotorischen Entwicklungsphasen.
In der folgenden Abbildung (Abb. 4) kann man die verschiedenen Flugkurven beim Schlag eines Tennisballs erkennen. Die Schlagkraft ist jedes Mal identisch.
Ordne die Begriffe „Topspin“ und „Backspin“ den Linien A und B zu und erkläre den unterschiedlichen Verlauf beider Flugbahnen.

Abbildung 4: Flugverhalten des Tennisballes bei unterschiedlichen Schlagtechniken
M 1 Sind die Olympischen Spiele ein nachhaltiges Erbe oder nicht?

Die Hinterlassenschaft der Olympischen Spiele 2012 hat uns ebenso viel beschäftigt, wie das Ereignis selbst. Allerdings ist das Wort „Erbe oder Hinterlassenschaft“ ein wenig problematisch, weil es so viele Nuancen hat. Zum einen sehen wir das materielle Erbe in Form der verschiedenen Sportstätten, beispielsweise das Velodrom, das Wassersportzentrum und das olympische Stadion selbst. Dann haben wir das kulturelle Erbe, den Eindruck, den die Besucher aus Großbritannien mit nach Hause nehmen. Der wichtigste Teil ist meiner Meinung nach jedoch das menschliche Erbe. Der Sport in Großbritannien wird einen unbeschreiblichen, kräftigen Schub davon bekommen, dass Olympia im Vordergrund der Gedanken aller steht.
(Sir Steve Redgrave, Gewinner von fünf olympischen Goldmedaillen)
Die Olympischen Spiele von Peking waren in vielerlei Hinsicht die extravagantesten Spiele, die jemals ausgerichtet wurden. Was der Stadt zugutekam, waren die enormen Investitionen in die grundlegende Infrastruktur und in den öffentlichen Raum. Neue U-Bahnlinien durchkreuzen nun eine Stadt, die durch den ausufernden Straßenverkehr regelrecht paralysiert wurde.
(William Kirby, Professor für Chinese Studies, Harvard University)
In den Olympischen Spielen ging es ausschließlich um Konsum, um das Phänomen Olympia bestmöglich auszuschlachten und Werbespots zu drehen, mit denen Produkte verkauft werden sollten. Für uns war es eine Katastrophe.
(Manolis Trickas, Stadtrat von Hellenikon, einer Vorstadt von Athen)
Der durch ein solches Ereignis ausgelöste Nationalstolz ist vergänglich und die für das Spektakel gebauten Monumente, d. h. Stadien und Sportstätten, sind kurz nach den Spielen nur noch geisterhafte Erinnerungen an eine einst glorreiche Zeit. Tatsache ist auch, dass der historische Nachweis der langfristigen Vorteile von olympischen Sportstätten dadurch erheblich getrübt wird, dass die Instandhaltungs- und Betriebskosten die Einnahmen durch Nutzungsgebühren deutlich übersteigen.
(Robert K. Barney, International Centre for Olympic Studies an der University of Western Ontario in Canada)
Nr. Erwartungsbild Block II
1.1Erklärung zweier koordinativer Fähigkeiten
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Differenzierungsfähigkeit (Feinabstimmung der Muskelgruppen bezüglich des Krafteinsatzes für die unterschiedlichen Schlagtechniken unter den situativen Anforderungen von überragender Bedeutung)
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Orientierungsfähigkeit (sich räumlich und zeitlich optimal bezüglich des sportlichen Aktionsfeldes zu orientieren)
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Kopplungsfähigkeit (Teilkörperbewegungen untereinander und auf das Handlungsziel, den zu erfolgenden Schlag, abzustimmen)
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Umstellungsfähigkeit (Veränderung des Handlungsprogramms während einer motorischen Aktion, insbesondere bei nicht antizipierten Handlungen des Gegners)
-
Reaktionsfähigkeit auch möglich
Textbezug wurde hergestellt
1.2Phasenanalyse Vorhandschlag
-
azyklische Bewegung
-
VP 1-3, HP 4-8, EP 9-11
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Erklären der Phasen:
-
Vorbereitungsphase: Ausholbewegung nach rechts oben hinter den Kopf-verlängerter Beschleunigungsweg des Schlägers
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Hauptphase: Führen des Schlägers vom Umkehrpunkt der Ausholbewegung hinter dem Körper nach vorn unten bis zum Schlag des Balles, Kraft- bzw. Impulsübertragung
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Endphase: Ausschwingen des Schlägers und Armes nach vorn oben zur Begünstigung der Schlafausführung, ggf. auch Vermeidung von Verletzungen oder Stabilitätssicherung
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1.3Erklärung zweier biomechanischer Prinzipien und Bezug zum technischen Leitbild des VH-Schlages
Prinzip der Anfangskraft
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um eine hohe Endgeschwindigkeit zu erreichen, muss durch eine entgegengesetzt gerichtete Bewegung eingeleitet werden
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durch das Abbremsen in der Ausholbewegung wird eine Vordehnung der Arbeitsmuskulatur erreicht
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→ Sehnen und Muskeln speichern kinetische Energie
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→ vergrößerter Beschleunigungskraftstoß zusätzlich zur erzeugten Kraft der am Schlag beteiligten Muskelschlinge
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Absenken des KSP erzeugt einen zusätzlichen Kraftstoß aus der Hüft-, Knie- und Fußgelenkstreckermuskulatur (Bild 1 vs. Bild 4)
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Verdrehen das Oberkörpers in Ausholrichtung erzeugt einen weiteren Kraftimpuls in der Rumpfmuskultur, um den Schlagimpuls zu erhöhen (Bild 1 vs. Bild 5/6)
Prinzip der Gegenwirkung
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Ausgangspunkt: zu jeder gerichteten Kraft tritt eine entgegengesetzte, gleich große Kraft auf (actio et reactio)
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bei der Vorhand wird das Prinzip sowohl beim Körper im Kontakt mit dem Boden (Bild 1) als auch als frei bewegtes System deutlich
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Absenken des KSP (Bild 1) erzeugt eine steigende Reaktionskraft im Boden → verbesserte Beschleunigung bei der Schlagausführung
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um das Gleichwicht in der Flugphase des Schlages zu wahren, treten in der Wirbelsäule entgegengesetzte Drehimpulse auf (Bild 5 rechter Arm schwingt durch und linkes Bein schwingt nach vorn)
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→ Kraftimpulse heben sich auf (lateral/frontal)
1.4.1Erläutern innerer und äußerer Störgrößen beim VH-Schlag
-
beeinflusst die Bewegung (Regelgröße) negativ
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innere (Wettkampfstress, Versagensängste, Erwartungsdruck)
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äußere (ungewohnte Witterungsbedingungen/ Wettkampfanlage, Zuschauereinfluss)
Erläutern Bedeutung der Afferenzsynthese und Reafferenz
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(Re)afferenz: Rückmeldung an den Regler (ZNS) über den Verlauf der Bewegung
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Afferenzsynthese: Auswahl und Aufbereitung der aufgenommenen Reize
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Basis für den Soll-/Istvergleich (geplante/ausgeführte Bewegung)
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Steuerung dient der Änderung
1.4.2Nennen und Begründen drei für Steuerung und Regelung bedeutende Analysatoren nennen und Entscheidung
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visuell: u.a. Flugkurven, Aufprall- und Treffpunkte des Balles visuell erfassen und antizipieren; Position des Gegners wahrnehmen und dessen Bewegungsmuster frühzeitig lesen
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kinästhetisch: u.a. Rückmeldungen nach einer Schlagaktion zu erlangen; Geschwindigkeit und Drall des Balles wahrzunehmen; Schlägerposition in Aushol- und Laufaktionen präzise spüren
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statico-dynamisch: u.a. Wahrnehmung der Körperposition in Sprung- und Laufaktionen sowie während der Schlagvorbereitung und –ausführung
1.5.1Zuordnung der Lernphasen und Merkmale am Technikbeispiel erklären
Anfänger (3): 3a Grobkoordination – Erwerb der Technik - eckige Bewegung, noch fehlerhafte Bewegung, Bewegungsumfang ist ungenügend entwickelt, Kraftübertragung unökonomisch – Nutzen des optischen Analysators
Mittelklassespieler (3): 3b Feinkoordination – Verfeinerung der Technik – inter- und intramuskuläre Koordination exakter und ökonomischer; flüssige, stabile, aber tlw. fehlerhafte oder ungenaue Bewegung (z. B. in Drucksituationen) – zunehmende Nutzung des kinästhetischen Analysators
1.5.2Vergleich zweier unterschiedlich ausgeprägter Bewegungsmerkmale
Bewegungsumfang:Mittelklassespieler weist einen deutlich weiter zurückgeführten Schlägerkopf und ein verstärktes Absenken des Körperschwerpunktes in der Ausholbewegung auf (zudem senkt der Anfänger den Ellenbogen zur Schlagvorbereitung nur bis maximal Schulterniveau ab)
Bewegungspräzision:Mittelklassespieler führt korrekterweise nach dem Anwurf den Schlagarm zuerst frontal auf Schulterniveau (bessere Ausholbewegung und Vorspannung der Schlagmuskulatur), während der Anfänger den Schlagarm von unten in einer rückwärtsgerichteten Bewegung nach oben führt (kostet Zeit und vermindert das Prinzip der Anfangskraft)
1.6Diskussion über frühen Einstieg in sportliche Karriere von Gauff
Vorteile:
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Einstieg mit dem frühem Schulkindalter (6. – 10. LJ), ermöglicht durch eine Vielzahl von Faktoren – optimale Kraft-Last- und Kraft-Hebel-Verhältnisse, hohe Plastizität des Großhirnrinde → hohe motorische Lernfähigkeit, enorme Zuwachsraten im Bereich Frequenz- und Reaktionsschnelligkeit – ein schnelles Bewegungslernen und somit das Erreichen der Grobkoordination der Schlagtechniken (bisweilen sogar die Feinform)
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sind die Schlagtechniken bereits auf dem Niveau der Grobkoordination angekommen, so können diese in der Phase des späten Schulkindalters (10. LJ bis Eintritt in die Pubeszenz), aufgrund der außergewöhnlichen Lerngeschwindigkeit (goldenes motorisches Lernalter), bis zur Feinform entwickelt werden
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basierend darauf können Schlagtechniken in der Pubeszenz optimal auf den Anstieg der Kraftwerte abgestimmt werden
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eine technische Entwicklung während der Pubeszenz wird aus Gründen des Längenwachstums erschwert bzw. gebremst → zu geringer Entwicklungszeitraum angesichts der hohen technischen Anforderungen im Spitzentennis
Nachteile:
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psychische Gesundheit durch zu frühe Spezialisierung (z. B. Burnout durch Leistungsdruck, einseitiges Training und körperliche Erschöpfung); zusätzliche Belastung durch Schule
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so frühe Spezialisierung erhöht das Risiko der Überbelastung bzw. Entwicklung von Arthrosen (z. B. muskuläre Dysbalancen aufgrund der Seitendominanz → mglw. Skoliose)
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wichtige Bewegungserfahrungen in anderen Sportarten bleiben auf der Strecke und können den Anschluss auf das Spitzenniveau gefährden (zu spezielles Bewegungsrepertoire
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soziale Nachteile: fehlender Freundeskreis, früher Umgang mit der Popularität und den Medien
Fazit:
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früher Einstieg insbesondere auf Grund der koordinativen und technischen Entwicklung notwendig, wodurch die Basis für die Entwicklung eines Ballgefühls, einer Beinarbeit, eines Schlagrepertoires sowie einer Technikausführung und eines Antizipierens von Ballflugkurven auf Weltspitzenniveau geschaffen wird (etwa 10 000 Trainingsstunden sind notwendig)
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trotzdem sollte Wert auf eine langfristige Entwicklung gelegt werden (den Gefahren der Frühspezialisierung begegnen), indem ein vielseitiges Sportangebot insbesondere in der Phase des frühen und späten Schulkindalters angeboten wird → Ziel: mit 18 – 21 Jahren im Spitzensport ankommen
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Cori Gauff (Frühentwickler) stellt mit ihren frühzeitigen Erfolgen eine absolute Ausnahme dar und ihr bleibt zu wünschen, dass sie den Sprung in den Tennisspitzensport schafft, wobei man abwarten muss, wie sie mit den ersten Rückschlägen umgehen wird → es ist nicht das primäre Ziel, bereits zu einem so frühen Zeitpunkt auf Weltspitzenniveau anzukommen (Dropout-Gefahr besonders hoch)
1.7Zuordnung Begriffe: A = Topspin (oben) / B = Backspin (unten)
Erklärung der Flugbahn/sinngemäße Beschreibung des „Magnus-Effekt“
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Ball rotiert und nimmt umgebene dünne Luftschicht mit, auf einer Seite des Balles entsteht ein Unterdruck und auf der anderen ein Überdruck, Höhe der Flugbahn ergibt sich in Abhängigkeit von der Schlagausführung
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Topspin Schlägerführung: von hinten-unten nach vorn-oben (Ball wird an im hinteren-oberen Bereich getroffen) → Unterdruck unter dem Ball, folglich senkt er sich schneller ab
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Backspin Schlagausfühung: Ball wird durch eine nach vorn und abwärts gerichtete Schlagbewegung getroffen → flacher Absprungwinkel und längste Flugbahn durch Rückwärtsdrall (Aufwärtssog „hemmt“ die Schwerkraft des Balles)