Wahlaufgabe IV: Sport und Gesellschaft
Alle vier Jahre werden die Olympischen Sommerspiele ausgetragen. Bereits zum dritten Mal trägt die Stadt Paris diese vom 26. Juli bis zum 11. August 2024 aus.
Prüfe anhand von vier Werten bzw. Grundsätzen der Olympischen Spiele (nach Coubertin), ob diese den heutigen Spielen noch gerecht werden. Beziehe dabei die Abbildungen 10 und 11 ein.

Abbildung 10: Olympia 2019

Abbildung 11: Olympia
Erläutere die Auswirkung einer Verschiebung der Olympischen Spiele, wie zum Beispiel in Tokio von 2020 auf 2021, aus Sicht eines Profisportlers.
Erörtere mögliche Beweggründe, dass einige Austragungsorte die Olympischen Spiele der Neuzeit bereits mehrfach ausgetragen haben, während andere Städte eine Austragung ablehnen.
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monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Werte und Grundsätze prüfen:
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Unabhängigkeit des olympischen Sports → heute: Spiele kommerziell abhängig (politischer Einfluss/Instrumentalisierung, vgl. Abb. 10); ggf. Korruption, medialer Einfluss (Abb.11)
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kultisch religiöse Feier → heute: Eröffnungsfeier mit Darstellung von olympischen Symbolen, jedoch ohne religiösen Hintergrund (Kommerzialisierung, vgl. Abb. 10)
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Amateurgedanke → heute: Professionalisierung
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Chancengleichheit → heute: lässt sich weniger umsetzen, denn Doping ist schwer zu kontrollieren, Sportler und Sportlerinnen haben unterschiedliche Trainingsmöglichkeiten
weitere:
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Waffenruhe und Frieden
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Fairplay und Fairness
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Höchstleistung im Wettkampf
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Völkerverständigung und kulturelle Vielfalt
Verschiebung aus Sicht eines Berufssportlers erläutern:
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Sportlerinnen und Sportler mit Verletzungen oder diversen Problemen können Zeit nutzen zur Vorbereitung, Sportler werden vor dem Virus geschützt
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junge Athleten haben mehr Entwicklungsmöglichkeiten im Hinblick auf die Entfaltung ihres Leistungszenits
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durch die verringerte Wettkampfdichte (Kommerzialisierungseinfluss nimmt ab) kann die Leistungsentwicklung individuell angepasster geplant werden
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SportlerInnen möglicherweise in der Vorbereitung (Mehrjahresplanung) → Verschiebung verändert Trainingsplanung
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Motivationseinbußen, da bereits erarbeitete Leistungsfortschritte aufgegeben werden müssen, eine gewisser Leistungsstand trotz fehlender Wettkämpfe erhalten werden muss und sich die Olympiavorbereitung wiederholt (mental anspruchsvoll)
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Sponsoren könnten wegfallen (finanzielle Auswirkungen fraglich)
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für „ältere“ Athleten möglicherweise vorzeitiges und „unschönes“ Karriereende
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mglw. erneute Behauptung (gegen nationale Konkurrenz), um nominiert zu werden
Erörterung zu Beweggründen:
Pro:
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Ausführungen zur Verbesserung der Infrastruktur (Wohnraum, Sportstätten, Verkehr etc.)
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Wirtschaft ankurbeln (Arbeitsplätze)
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Tourismus, Völkerverständigung, kulturelle Eindrücke, mediale Präsenz
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Identität stiften, Nationalstolz
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Unterstützung heimischen Sports, Interesse am Sport bei Kindern wecken
Kontra:
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diskutable Nachhaltigkeit und hohe Kosten für das Land
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Einschränkungen im alltäglichen Leben durch Menschenmassen (Bsp. Hamburg)
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fehlende Identität mit dem Konstrukt Olympia durch Korruptions- und Dopingfälle
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verstärkter Nationalismus, Instrumentalisierung/politische Zweckentfremdung/Propaganda
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Gentrifizierung (Verdrängung einkommensschwacher Haushalte) und Urbanisierung
Fazit/eigene Meinung