Wahlaufgabe III: Bewegungslehre
Von großer Bedeutung für eine herausragende Schwimmzeit, besonders auf den Kurzstrecken, ist der Startsprung. Dieser kann beim Schwimmen durch unterschiedliche Techniken erfolgen. In der Praxis wird zwischen Grab- und Trackstart unterschieden.
Analysiere unter Verwendung der Abbildung 7 die Phasenstruktur des Trackstarts sowie deren Bedeutung für den Start.

Abbildung 7: Trackstart beim Schwimmen
Beurteile den Grab- und Trackstart mit Hilfe der folgenden Kraft-Zeit-Diagramme (Abbildung 8 und 9) und gehe dabei auf das zugrundeliegende biomechanische Prinzip ein.

Abbildung 8: Ausführung des Grabstarts

Abbildung 9: Ausführung des Trackstarts
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azyklische Bewegung mit VP-HP-EP
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Grenzen VP 1-2 / HP 3-7 / EP 8
Vorbereitungsphase
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optimale Voraussetzungen für die Durchführung der eigentlichen Bewegung schaffen
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gebückte Haltung – leichte Schrittstellung – Hände an Vorderkante des Startblocks
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Verlagerung des KSP nach hinten zur Vorbereitung des Sprungs
Hauptphase
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eigentliche Bewegungsaufgabe ist der Startsprung ins Wasser
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Verlagerung des KSP nach vorne – Armeinsatz nach vorne – explosive Streckung des hinteren Beins – Abdruck vom Startblock (Hände + Bein)
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Arme schwingen nach vorne – bogenförmige Flugphase – Kinn zur Brust – Kopf zwischen den Armen
Endphase
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Stabilisierung der Körperlage im Wasser – Gleichgewichtsherstellung – Verletzungen vermeiden
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gestrecktes Eintauchen in das Wasser – möglichst widerstandslos – Übergang ins gleiten
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fließender Übergang in die Schwimmbewegung (Folgeaktion)
Bedeutung des Startsprungs
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Distanzmaximierung – möglichst weit nach vorne springen und mit Geschwindigkeit ins Wasser tauchen
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Zeitminimierung – schnellstmögliches Verlassen des Startblocks
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Präzisierung – optimale Körperlage, nach Eintauchen schnell in die Technik
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Energieersparung – gleiten
Grabstart:
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Startsprung wird bei der Grabtechnik mit geschlossenen Beinen ausgeführt
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aus Kauerstellung springt er nach vorne (Beinstreckung beginnt bei t0)
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Kurve verläuft oberhalb der Gewichtskraft – nach vorne gerichtete horizontale Bodenreaktionskraft – keine Ausholbewegung (fehlender Bremskraftstoß)
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schattierte Fläche A ist der Beschleunigungskraftstoß – maximaler Kraftwert in zweiter Hälfte erreicht
Trackstart:
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Schrittstellung vor der Ausführung des Starts
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vor dem Absprung wird eine Gegenbewegung ausgeführt (Bild 1 bis 3; Abschnitt t0 bis t2)
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A1 Beschleunigungskraftstoß der Gegenbewegung
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A2 Bremskraftstoß der Gegenbewegung (gleich A1)
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t2 Ende der Gegenbewegung - Schwimmer an höchster Position – hier gemessene Kraft ist die Anfangskraft
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t3 Schwimmer verlässt den Startblock-> zeitlich längerer Kraftstoß
Prinzip der Anfangskraft:
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Absprungbewegung wird eine Gegenbewegung vorgeschaltet, die flüssig in die Hauptbewegung übergeleitet werden muss (Ausholbewegung)
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Abbremsen der Gegenbewegung (bei flüssiger Bewegungsabfolge, schneller Dehnungs-Verkürzungszyklus)
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Vordehnung des Muskels und ein optimaler Arbeitswinkel erhöhen die maximale Anfangskraft
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je größer die Fläche ist, desto größer ist die Geschwindigkeit beim Verlassen des Startblocks
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Fazit: A3 Beschleunigungskraftstoß für den eigentlichen Absprung deutlich größer als beim Grabstart, Trackstart ist effektiver, da eine größere Anfangskraft initiiert wird