Block A – Pflichtaufgaben
Im Fußball gelten neben konstitutionellen Eigenschaften vor allem die Hauptbeanspruchungsformen Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Beweglichkeit als physische Leistungsgrundlagen. Diese erfahren in dieser Spielsportart eine spezifische Ausprägung. Die Ausdauerfähigkeit tritt vor allem in Form der Grundlagenausdauer und der azyklischen Spielausdauer auf.
Unter der azyklischen Spielausdauer versteht man die Widerstandsfähigkeit gegen Ermüdung bei Belastungen über zehn Minuten mit stark wechselnden Intensitäten. In Phasen mit hohen Intensitäten dominieren die Kraft- und Schnelligkeitsfähigkeiten. Nur bei guter Ausprägung dieser kann eine Person den Anforderungen des modernen Fußballs gerecht werden. Als Beispiel seien hier Laufstrecken von 11 km bis 14 km genannt. Zwei bis zweieinhalb Kilometer der Gesamtstrecke bilden Sprints mit submaximaler bis maximaler Intensität über durchschnittlich 15 m.
Zudem wurden klassische Spielpositionen mit spezifischen Aufgaben zunehmend aufgelöst, um die Rolle der Spielerinnen und Spieler sowohl offensiv als auch defensiv flexibler zu interpretieren. Diese Entwicklung verleiht dem Fußballspiel eine deutlich höhere Dynamik. Infolgedessen hat die Fähigkeit, schnell von Angriff auf Abwehr umschalten zu können, enorm an Bedeutung gewonnen.
Beschreibe die sportartübergreifende Bedeutung der Grundlagenausdauer.
Vergleiche die beiden dominierenden Energiebereitstellungsprozesse, die einen Konter im Fußball ermöglichen und begründe die Wahl.
In intensiven Spielabschnitten, zum Beispiel beim Konter, bewegen sich Fußballer etwa 8 bis 20 Sekunden mit submaximaler bis maximaler Intensität.
Erläutere mit Hilfe des einleitenden Textes und der Tabelle 1 den Zusammenhang zwischen der azyklischen Spielausdauer sowie der in den einzelnen Spielabschnitten erzielten Tore.
Die Tabelle 1 zeigt eine Übersicht der erzielten Tore in den jeweiligen Spielabschnitten der Bundesligasaison 2020/21 der Männer. Insgesamt wurden 928 Tore geschossen.

Tabelle 1: Verteilung der Tore innerhalb der 90-Minuten-Spielzeit (2020/21)
Stelle die Belastungskomponenten (Intensität, Dauer, Umfang, Dichte) der intensiven Intervallmethode in tabellarischer Form sowie zwei aus dieser Trainingsmethode resultierenden physiologischen Wirkungen dar.
Prüfe folgende Aussage.
„Der Feldstufentest stellt eine erschöpfende Belastung dar. Nach dieser sollte man sich umgehend hinsetzen oder hinlegen, um schneller zu regenerieren“. (M 1)
Erläutere in Anlehnung an den Text in M 2 eine fußballspezifische Übungsform zur Verbesserung der Orientierungsfähigkeit sowie zwei weitere koordinative Fähigkeiten, die für diese Spielposition relevant sind.
Erörtere anhand der Materialien M 3 und M 4 die gesundheitliche Funktion des Frauenfußballs vor dem Hintergrund der aktuellen sowie fortschreitenden Professionalisierung.
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Bei einem Feldstufentest wird die Ausdauerleistungsfähigkeit überprüft. Dieser Test findet auf einer 400-m-Laufbahn mit maximal sechs Belastungsstufen statt. In jeder Stufe läuft man 1.200 m jeweils mit einer konstanten Geschwindigkeit. Nach jeder Stufe werden in einer kurzen Pause die Herzfrequenz und das Laktat im Blut gemessen.
M 2
Um im Fußball die Passgenauigkeit hoch und Ballverluste gering zu halten, müssen
Spieler wie Xavier Hernández, ehemaliger Weltklasse-Mittelfeldspieler des FC
Barcelonas, über eine gute Vororientierung verfügen und scannen daher ständig ihr
spielerisches Umfeld. „Wenn ich ein Zuspiel erhalte, habe ich mich vorher bereits
umgeschaut und weiß, ob ich den Platz habe, um mich zu drehen oder ob ich einen
Gegner im Rücken habe.“ Mittelfeldspieler gelten deshalb auch als Spielgestalter und
Taktgeber einer Fußballmannschaft und benötigen zwingend eine gute
Orientierungsfähigkeit.
M3 Verletzungen im Frauenfußball – Ihre Gesundheit darf nicht länger auf dem Spiel stehen
Die Liste der Spitzenspielerinnen, die das Turnier wegen Knieverletzungen verpassen, war schon zuvor beängstigend lang: Den Engländerinnen fehlen Leah Williamson, Beth Mead, Ellie Brazil und Fran Kirby. Frankreich muss auf Marie-Antoinette Katoto und Delphine Cascarino verzichten, zudem sagten aufgrund von Kreuzbandrissen die Amerikanerin Catarina Macario, Vivianne Miedema (Niederlande), Stine Larsen (Dänemark) sowie die Brasilianerin Ludmila und die Spanierin Pauleta ab. Dass die Münchnerinnen Giulia Gwinn und Carolin Simon aus dem gleichen Grund nur Zuschauerinnen sind, rundet das beklagenswerte Bild ab: Ausgerechnet bei der Veranstaltung, bei der am meisten auf dem Spiel steht, fehlen einige der Besten.
Der Fußball der Frauen geht in diesem Sommer an Krücken. Das muss Konsequenzen haben. Nach wie vor ist unklar, warum Spielerinnen ungleich öfter schwere Knieverletzungen erleiden als Männer. Untersuchungen ergaben ein fünfmal höheres Risiko. Doch die Validität der Zahlen ist nicht gesichert. Das breitere Becken der Frauen, das den Winkel des Oberschenkelmuskels und die Kniestabilität bestimmt, wird als Ursache betrachtet. Aber auch der hormonelle Einfluss könne eine Rolle spielen, weil der weibliche Zyklus die Gelenkstabilität beeinflusse.
Mehr Studien, eine gezieltere Vorsorge und Schulung der Trainer und Team-Mediziner sind nötig. Auch das gehört zwingend zur angestrebten Professionalisierung des Fußballs der Frauen. Eine Männer-WM ohne Mbappé, Messi, Kane oder Ronaldo, weil sie alle einen Kreuzbandriss erlitten haben? Zu Recht würden alle Alarmglocken schrillen.
M4 Als Mediziner müsste man sagen: klar verbieten.
Es gibt aber auch andere Befunde in der neuen schwedischen Studie, die aufhorchen lassen. Denn das Risiko für langfristige Hirnschäden, die durch wiederholte kleinere Verletzungen und Prellungen des Kopfes entstehen können, führten bei den Schwedenprofis zwar zu mehr Demenzen wie Alzheimer, aber keineswegs zu mehr Fällen von Parkinson oder Erkrankungen des motorischen Nervensystems, wie das bei früheren Studien ermittelt worden war. Und: Die Gesamtsterblichkeit der Fußballspieler war auffallend niedriger als für die Allgemeinbevölkerung. Mit anderen Worten: Die Profifußballer lebten im Schnitt länger. Zwar starben viel mehr der Profis später an einer Altersdemenz, allerdings wurden sie aber auch deutlich seltener Opfer einer schweren Lungenerkrankung wie Bronchialkrebs oder COPD (häufige Lungenerkrankung im höheren Alter).
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Erhöhung der physischen Leistungsfähigkeit im Training/Wettkampf
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Optimierung der Regeneration (intensiveres und tägliches Training möglich)
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Steigerung der psychischen Belastbarkeit (u. a. Misserfolge besser verarbeiten)
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stabilere Gesundheit (verringerte Infektionsgefahr)
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konstant hohe Reaktions- und Handlungsschnelligkeit
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Minimierung von Verletzung und technischen Fehlleistungen
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anaerob-alaktazid aus energiereichen Phosphagenen und anaerob-laktazide Glykolyse
Begründung:
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Belastungszeit liegt zwischen 8 und 20 Sekunden bei maximalen bis submaximalen Anforderungen (zuerst anaerob-alaktazid)
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aerobe Energiebereitstellungsprozesse benötigt mindestens 1 min, um dem Körper ATP bereitzustellen (Flussrate für hohe Intensitäten zu gering)
Gemeinsamkeiten:
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beide Prozesse benötigen keinen Sauerstoff und sind zeitlich gesehen limitiert
Unterschiede:
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anaerob-alaktazid hat die höchste Flussrate von ATP pro Zeiteinheit
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Glykolyse erzeugt Laktat, Prozess über KP ohne Laktat als Endprodukt
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Zeitdauer anaerob-alaktazid (5 bis 7 Sekunden), anaerob-laktazid (bis 60 Sekunden)
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in der ersten Halbzeit fallen deutlich weniger Tore 406 (2. Halbzeit 522)
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die meisten Tore zwischen 46 – 60 min, die wenigstens in den ersten 15 Minuten
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in der zweiten Nachspielzeit fallen mehr als doppelt so viele Tore wie in der ersten Nachspielzeit
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Fazit: In der zweiten Halbzeit fallen deutlich mehr Tore (56,2%) als in der ersten Halbzeit (43,8%).
mögliche Erklärung:
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offensichtlich verhindert ein erholter Leistungszustand in der ersten Halbzeit eher einen Torerfolg (Abwehr ist aktiver und taktisch disziplinierter)
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technische und taktische Fehler nehmen durch eine sinkende Ausdauerleistungsfähigkeit in der zweiten Halbzeit zu, was den Torerfolg erhöht (76 bis 90 min zweithöchste Toranzahl)
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Mannschaften, die über eine bessere azyklische Spielausdauer verfügen, werden Spiele in der zweiten Halbzeit entscheiden
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einstudierte Laufwege oder Konter mit hohen Laufgeschwindigkeiten können gegen eine ermüdete, unkonzentrierte Abwehr besser gelingen
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Spielerwechsel erfolgen meistens im Laufe der zweiten Halbzeit, was in Zweikämpfen ein Vorteil sein kann, wenn ein frischer Spieler gegen einen ermüdeten Spieler agiert
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der Höchstwert zwischen der 46 und 60 Minuten lässt sich neben der vorermüdeten Abwehr mit taktischen Laufwegen erklären, die in der Spielpause durch das Trainerteam bezugnehmend zum Gegnerverhalten vorbereitet werden
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eventuell können Risikobereitschaft und Willenskraft in den letzten Spielabschnitten ebenfalls einen höheren Torerfolg forcieren
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Belastungsintensität: 80 - 95 %
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Belastungsdauer: Kurzzeitausdauer 15 - 60 s, Mittelzeitausdauer 1 - 8 min, Langzeitausdauer 8 - 15 min
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Belastungsumfang: Mittel: maximal 10 - 12 Wdh.; auch in Serien, z. B. 3x4 Wiederholungen
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Belastungsdichte: lohnende Pause 30 s - 5 min
zwei physiologische Wirkungen:
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Optimierung des anaeroben Stoffwechsels/ der anaeroben Kapazität (schnellere Regeneration nach einer kurzzeitigen hohen Belastung)
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Schnelle Steigerung der Herz-Kreislauf-Parameter (Dilatation der Herzkammern und Hypertrophie des Herzmuskels, Steigerung des Schlagvolumens und des maximalen Herzminutenvolumens, Senkung der Herzfrequenz in Ruhe und bei submaximaler Belastung)
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Verbesserung des Laktatabbaus/ erhöhte Laktatkinetik (Erhöhung der Pufferkapazität, Bildung von Isoenzymen)
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Aussage trifft in der Regel nicht zu
Begründung:
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Laktat wird bei leichter Bewegung 2- bis 3-mal schneller abgebaut als bei körperlicher Ruhe
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hinlegen erschwert die Atmung (Ausgleich der Sauerstoffschuld)
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nach Belastung erhöht sich die Durchblutung durch die Muskelpumpe in den Beinen im Stand
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Ausnahme: bei Kreislaufproblemen kann eine aufrechte Körperposition gefährlich sein (Schwindel)
mögliche Übung 1:
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Aufstellung wie in der Abbildung, Spieler A führt einen Schulterblick durch, um seinen Rückraum wahrzunehmen
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Variante A: Der Gegenspieler X läuft unmittelbar auf Spieler A zu
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Variante B: Der Gegenspieler X läuft zu einem der Spieler C oder D
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Spieler A wird unmittelbar nach dem Schulterblick von B angespielt, bei Variante A erfolgt sofort ein Rückpass zu B (Ball muss behauptet werden), bei Variante B muss Spieler A mit zwei Ballkontakten und Körperdrehung den freien Spieler D bzw. C anspielen
mögliche Übung 2:
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Grundaufstellung siehe Abbildung, Spieler A spielt einen Pass zu Spieler B, welcher den Ball sofort zurückspielt
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in diesem Zeitfenster muss sich Spieler A nach hinten orientieren, Mitspieler C und D bewegen sich in unterschiedliche Richtung, nur einer der Spieler wird von dem Gegenspieler X verfolgt
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Spieler A erkennt dies und spielt den Pass auf C bzw. D
zwei weitere koordinative Fähigkeiten von Mittelfeldspieler:
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Differenzierungsfähigkeit: hochgradige Feinabstimmung der beteiligten Muskelgruppen bezüglich des Krafteinsatzes sowie die Steuerung des Bewegungsablaufs (im Fall des Fußballers Ballgefühl, Pass in den Laufweg spielen, ohne Bewegung des Mitspielers zu beeinträchtigen, zeitliches und räumliches Fenster treffen)
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Umstellungsfähigkeit: Veränderung des Handlungsprogramms während einer motorischen Aktion, um auf veränderte Bedingungen zu reagieren (Gegner läuft mögliche Anspielstation zu)
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Kopplungsfähigkeit: bezeichnet die Fähigkeit Teilkörperbewegungen untereinander und auf das Handlungsziel der Gesamtbewegung abzustimmen (Ballannahme mit Blicksprung für die kommende Ballhandlung)
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Reaktionsfähigkeit: komplexe Reaktion, die eine Einleitung und Ausführung motorischer Aktionen zum zweckmäßigsten Zeitpunkt unter Verwendung einer situationsangemessenen Geschwindigkeit (in Abhängigkeit der gegnerischen Handlungen z. B. Lücken schnellstmöglich ausnutzen)
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Gleichgewichtsfähigkeit: Fähigkeit den Körper oder Gegenstände im Gleichgewicht zu halten sowie dieses nach Verlagerung wieder zu erreichen (z. B. Grundlage für Passgenauigkeit bei gegnerischem Körpereinsatz)
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Rhythmisierungsfähigkeit: ermöglicht es dem Sportler einen extern vorgegebenen Takt zu erfassen und motorisch umzusetzen oder einen internen Rhythmus auf die eigene Bewegung zu übertragen (z. B. bewusste zeitliche Anbahnung der Schussbewegung in Abhängigkeit von Ballgeschwindigkeit oder Verhalten anderer Spieler)
Gesundheitliche Funktion:
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aus einem regelmäßigen bis hin zum leistungsorientierten Fußballspielen resultieren viele positive gesundheitliche Effekte für das Herz-Kreislaufsystem, wodurch die individuelle Gesundheit in der Qualität zunimmt (weniger Erkrankungen und erhöhte Lebensdauer)
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Frauen entwickeln durch ein regelmäßiges und professionelles Fußballtraining ein breites Bewegungsrepertoire im Bereich der fußballspezifischen Fertigkeiten als auch im allgemeinen koordinativem Spektrum, was die Unfallrisiken im Alltag vermindert
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eine regelmäßige Auseinandersetzung oder leistungssportliche Ausrichtung im Fußball kann bei Frauen im Hinblick auf eine Leistungsverbesserung ein Ernährungsbewusstsein schaffen (Professionalisierung fördert diesen Aspekt)
gesundheitliche Dysfunktion:
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da sich die Professionalisierung im Frauenfußball erst im Aufbau befindet, fehlt es an spezifischen sportbiologischen und trainingsmethodischen Untersuchungen im Hinblick auf die Auswirkungen des Frauenfußballs (z. B. Einfluss der Menstruation auf die sportliche Leistung)
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dieser Missstand führt zu einem nicht abschätzbaren gesundheitlichen Risiko für Frauen insbesondere im Profifußball, was die hohe Anzahl an Knieverletzungen (fünfmal höheres Risiko) bestätigt, woraus dauerhafte Beeinträchtigungen im Alltag folgen können
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Hypothese: weil Frauen über einen geringeren Muskelanteil verfügen, liegt die Vermutung nahe, dass Verletzungen nach Sprung- oder Kopfballaktionen häufiger auftreten können (spezifische wissenschaftliche Bestätigung fehlt)
Fazit:
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nach aktuellem Stand genügt die medizinische Versorgung und wissenschaftliche Studienlage nicht, um gesundheitlichen Risiken im Frauenfußball besser zu begegnen (weitere Professionalisierung notwendig)
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gestiegene Einnahmen, wie z. B. durch die Vermarktung der Medienrechte zur Fußball-WM 2023, und Zuschauerzahlen (siehe FC Barcelona) könnten perspektivisch gezielter für den Professionalisierungsprozess genutzt werden, um den medizinischen Hintergrund zu vertiefen
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zudem schadet der Wissensrückstand der Professionalisierung im Frauenfußball, da das Interesse der Medien eng an die Sportstars gekoppelt ist, sofern dieser bei den Großereignissen nicht verletzt ausfallen