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Thema: Bewegungslehre

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Der Sprungwurf ist eine der wichtigsten Wurfarten im Handball. Angewendet wird er, um sich wirkungsvoll gegen eine abwehrende Person durchzusetzen. In der Ausführung gibt es zwei Möglichkeiten:

Der Sprungwurf in die Höhe wird häufig für einen Angriff aus der zweiten Reihe genutzt. Somit kann man den gegnerischen Abwehrblock überwinden und ungehindert auf das Tor werfen.

Der Sprungwurf in den Torraum ist strategisch besonders sinnvoll, nachdem man sich bei einer 1:1-Situation durchsetzen konnte, da sich durch den weiten Sprung in den Torraum die Distanz deutlich verringert. So steigt die Wahrscheinlichkeit eines Treffers erheblich.

Sequenz mit neun Bildern: Spieler beim Anlauf, Absprung, Wurf und Landung mit Ball.Sequenz mit neun Bildern: Spieler beim Anlauf, Absprung, Wurf und Landung mit Ball.

Abbildung 4: Sprungwurf im Handball

2.1

Der Sprungwurf (Abbildung 4) ist eine azyklische Bewegung. Grenze die einzelnen Phasen voneinander ab.

2.2

Bei allen sportlichen Bewegungen gelten mechanische Gesetzmäßigkeiten, die unter Beachtung der biologischen Besonderheiten des menschlichen Körpers berücksichtigt werden müssen. Analysiere die Bedeutung der Vorbereitungs- und Hauptphase anhand je eines biomechanischen Prinzips für einen optimalen Sprungwurf im Handball.

2.3

Erkläre drei bedeutsame qualitative Bewegungsmerkmale für den Sprungwurf im Handball.

2.4

„Beobachtet man Weltklassespieler bzw. -spielerinnen im Handball, so fällt auf, dass diese einen Großteil ihrer Tore aus dem Stemmwurf erzielen, wobei sie dabei sehr variabel agieren. Umso verwunderlicher ist es, dass diese technischen Grundfertigkeiten im Training zusehends vernachlässigt werden. Gerade innerhalb der Grundschulung ist zu verzeichnen, dass die jungen Handballer bzw. Handballerinnen eher einen Sprungwurf als einen guten Stemmwurf (Abbildung 5) beherrschen. Unser Ansatz geht in eine andere Richtung, da wir der Meinung sind, dass vor der Schulung des Sprungwurfs ein intensives Üben des Stemmwurfes erforderlich ist“ (Hofmann, 1999).

Begründe die Meinung des Kreislehrwartes Jürgen Hofmann.

Sechsteilige Bildfolge: Mann zeigt Wurfbewegung mit Ball.Sechsteilige Bildfolge: Mann zeigt Wurfbewegung mit Ball.

Abbildung 5: Stemmwurf bzw. Schlagwurf im Handball

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