Thema: Trainingslehre und sportbiologische Grundlagen
Speerwurf ist eine der schnellsten Wurfdisziplinen. Die Athleten und Athletinnen müssen sowohl konditionell als auch koordinativ sehr gut sein. Die leistungsbestimmende konditionelle Eigenschaft ist dabei die Schnellkraft.
Definiere die Schnellkraft und begründe die Notwendigkeit der Schnellkraft auf Grund folgender Testwerte (Tabelle 2).

Tabelle 2: Anforderungen/Normen für das Speerwerfen der Männer
Erkläre zwei Einflussgrößen für die Schnellkraft.
Zwei Ausprägungsvarianten der Schnellkraft sind die Start- und Explosivkraft.
Skizziere die Kurvenverläufe von Start- und Explosivkraft in einem gemeinsamen Diagramm.
Die Übungen aus Tabelle 2 sind der Explosivkraft zuzuordnen. Begründe diesen Zusammenhang.
Insbesondere die Maximalkraft spielt für die Leistungsfähigkeit beim Speerwurf eine wichtige Rolle. Nenne eine Trainingsmethode zur Verbesserung der Maximalkraft und stelle fünf Belastungskomponenten tabellarisch dar.
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monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Definition Schnellkraft:
- Fähigkeit des Nerv-Muskelsystems, den Körper, Teile des Körpers oder Gegenstände mit maximaler Geschwindigkeit zu bewegen
Begründung mit Bezug zur Tabelle:
- Fähigkeit sich selbst möglichst schnell beschleunigen → bei Standsprung, fliegende Sprints
- Fähigkeit ein Gerät schnell beschleunigen zu können → Überkopfwurf, Stoßen
- Verbesserung der Werte erhöht Wurfweite (Anlauf- und Abwurfgeschwindigkeit)
- inter- und intramuskuläre Koordination
- Muskelhypertrophie/ Querschnitt der FT-IIb Fasern
- Typ der aktivierten Muskelfasern (FT-Faser-Anteil)
- Kontraktionskraft der eingesetzten Muskeln
- Biochemie der Muskulatur (Energievorräte in der Arbeitsmuskulatur (ATP, Kreatinphosphat)
- Hebelverhältnisse
- psychologische Bedingungen (z. B. Willenskraft)
- beschriftetes Kraft-Zeit-Diagramm
- Startkraft: möglichst steiler Kraftanstieg bei der Startkraft (hier: Boxer), Explosivkraft: möglichst steiler und hoher Kraftanstieg (hier: Kugelstoßer, Gewichtheber.)
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- zunehmender Anstieg im Kraft-Zeit-Verlauf einer begonnenen Bewegung
- relativ hohe Last beschleunigt werden (z. B. Körper beim Sprung, Gewicht beim Ausstoßen)
- maximaler Kraftwert sollte erreicht werden
Methode der maximalen Krafteinsätze (intramuskuläres Krafttraining) oder Hypertrophietraining
Reizintensität 95 - 100 % / 50 - 70 %
Reizdauer 1 - 3 Wiederholungen (7 - 10 Sekunden) / 8 - 12 Wiederholungen (langsame bis zügige Ausführung ohne Unterbrechung)
Reizumfang 3 - 5 Serien / 3 - 5 Serien
Reizdichte Serienpause: 3 - 5 Minuten / Serienpause: 3 Minuten
Trainingshäufigkeit mindestens zweimal pro Woche / mindestens zweimal pro Woche
Reizkomplexität gering / gering