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Inhaltsverzeichnis

5 Stochastik – Wahlaufgabe

Mehl wird maschinell in Formula: 1000\text{-}\mathrm{g}Formula: 1000\text{-}\mathrm{g}-Packungen abgefüllt. Dabei treten bei den einzelnen Packungen Abweichungen der tatsächlichen Füllmenge von der angegebenen Füllmenge (der sogenannten Nennfüllmenge) auf. Weiterhin können Fehler beim Druck des Packungsmaterials auftreten. Formula: 2\,\%Formula: 2\,\% aller Packungen weisen einen Druckfehler auf und Formula: 3\,\%Formula: 3\,\% aller Packungen besitzen keine ausreichende Füllmenge.

5.1

Zur Qualitätssicherung werden der laufenden Produktion Packungen zufällig entnommen und überprüft. Betrachtet werden dabei die Ereignisse

Formula: F:Formula: F:

„Die tatsächliche Füllmenge ist ausreichend.“

Formula: D:Formula: D:

„Die Packung hat keinen Druckfehler.“

Es gilt: Formula: P\left(D \cap \overline{F}\right)=2,94\,\%Formula: P\left(D \cap \overline{F}\right)=2,94\,\%

5.1.1

Stelle den Sachzusammenhang in einer Vierfeldertafel dar und gib die Bedeutung des Ereignisses Formula: D \cap \overline{F}Formula: D \cap \overline{F} an.

4 BE

5.1.2

Zeige, dass die Ereignisse Formula: DFormula: D und Formula: FFormula: F stochastisch unabhängig sind.

2 BE

5.1.3

Berechne die Wahrscheinlichkeit dafür, dass eine zufällig ausgewählte Packung entweder keinen Druckfehler oder eine ausreichende Füllmenge aufweist.

2 BE

5.2

Die Fertigpackungsverordnung regelt in Deutschland die Abfüllung von Erzeugnissen wie z. B. Lebensmitteln. Für verschiedene Nennfüllmengen von Packungen sind dazu die jeweils erlaubten Abweichungen der Nennfüllmenge nach unten (die sogenannten Minusabweichungen) in Gramm oder Prozent angegeben. Die folgende Tabelle zeigt einen Ausschnitt davon.

Nennfüllmenge

in Formula: \text{g}Formula: \text{g} oder Formula: \text{ml}Formula: \text{ml}

Zulässige Minusabweichung

in Formula: \%Formula: \%

in Formula: \text{g}Formula: \text{g} oder Formula: \text{ml}Formula: \text{ml}

Formula: \boldsymbol{200}Formula: \boldsymbol{200} bis Formula: \boldsymbol{300}Formula: \boldsymbol{300}

Formula: -Formula: -

Formula: 9Formula: 9

Formula: \boldsymbol{300}Formula: \boldsymbol{300} bis Formula: \boldsymbol{500}Formula: \boldsymbol{500}

Formula: 3Formula: 3

Formula: -Formula: -

Formula: \boldsymbol{500}Formula: \boldsymbol{500} bis Formula: \boldsymbol{1000}Formula: \boldsymbol{1000}

Formula: -Formula: -

Formula: 15Formula: 15

Formula: \boldsymbol{1000}Formula: \boldsymbol{1000} bis Formula: \boldsymbol{10000}Formula: \boldsymbol{10000}

Formula: 1,5Formula: 1,5

Formula: -Formula: -

Die normalverteilte Zufallsgröße Formula: XFormula: X mit Formula: \mu=1000Formula: \mu=1000 und Formula: \sigma=8Formula: \sigma=8 beschreibt modellhaft die tatsächliche Füllmenge einer der Produktion zufällig entnommenen Formula: 1000\text{-g}Formula: 1000\text{-g}-Packung in Gramm.

5.2.1

Berechne für eine Formula: 1000\text{-g}Formula: 1000\text{-g}-Packung die Wahrscheinlichkeiten für folgende Ereignisse:

Formula: A:Formula: A:

„Die Packung hat eine ausreichende Füllmenge.“

Formula: B:Formula: B:

„Die Füllmenge der Packung weicht um mehr als Formula: 5\;\text{g}Formula: 5\;\text{g} vom Sollwert ab.“

4 BE

5.2.2

Die Zufallsgröße Formula: XFormula: X kann negative Werte annehmen, die Füllmenge jedoch nicht.

Begründe, dass die Normalverteilung zur Modellierung der Füllmenge dennoch gut geeignet ist.

2 BE

5.2.3

Ermittle den kleinsten ganzzahligen Wert von Formula: \mu,Formula: \mu, sodass bei gleichbleibender Standardabweichung die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Füllmenge einer Packung weniger als Formula: 985\;\text{g}Formula: 985\;\text{g} beträgt, kleiner als Formula: 1\,\%Formula: 1\,\% ist.

3 BE

5.2.4

In der Fertigverpackungsverordnung steht sinngemäß: „Bei der Anwendung dieser Tabelle sind die in Gramm berechneten Werte der zulässigen Minusabweichung auf Formula: 0,1 \mathrm{~g}Formula: 0,1 \mathrm{~g} aufzurunden."

Beurteile, unter welcher Bedingung eine Binomialverteilung für diese Modellierung nutzbar ist, und begründe, dass dennoch die Normalverteilung in der Praxis genutzt wird.

3 BE

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