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B3 – Stochastik

Eine Gruppe von zwölf Studierenden unternimmt mehrere Exkursionen in den Nationalpark Berchtesgaden, um dort lebende Bergeidechsen zu untersuchen.

1

Bei jeder Exkursion untersucht die Gruppe Formula: 20Formula: 20 Bergeidechsen. Die Anzahl der weiblichen Bergeidechsen unter den Formula: 20Formula: 20 Bergeidechsen kann jeweils durch eine binomialverteilte Zufallsgröße Formula: XFormula: X mit den Parametern Formula: n=20Formula: n=20 und Formula: pFormula: p beschrieben werden. Der Wert von Formula: pFormula: p unterliegt jahreszeitlichen Schwankungen. Für den Zeitraum der ersten Exkursion gilt Formula: p=0{,}5.Formula: p=0{,}5.

a

Bestimme die Wahrscheinlichkeiten der folgenden Ereignisse:

Formula: A{:}Formula: A{:}

„Die Gruppe untersucht bei ihrer ersten Exkursion genau Formula: 10Formula: 10 weibliche Bergeidechsen.“

Formula: B{:}Formula: B{:}

„Die Gruppe untersucht bei ihrer ersten Exkursion mehr weibliche als männliche Bergeidechsen.“

3 BE

b

Begründe, dass bei der ersten Exkursion die Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Wert von Formula: XFormula: X um mindestens Formula: 3Formula: 3 vom Erwartungswert von Formula: XFormula: X abweicht, mit dem Term Formula: 2\cdot P_{0{,}5}^{20}(X\leq7)Formula: 2\cdot P_{0{,}5}^{20}(X\leq7) berechnet werden kann.

3 BE

c

Bei der zweiten Exkursion gilt Formula: p\lt0{,}5.Formula: p\lt0{,}5. Für bestimmte Werte von Formula: pFormula: p ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass sich unter den Formula: 20Formula: 20 untersuchten Bergeidechsen mindestens eine weibliche Bergeidechse befindet, mindestens Formula: 98\,\%.Formula: 98\,\%.

Ermittle auf ganze Prozent genau den kleinstmöglichen dieser Werte von Formula: p.Formula: p.

4 BE

2

Die zwölf Studierenden übernachten nach der zweiten Exkursion in einer Berghütte mit zwei nur für diese Gruppe reservierten Zimmern, von denen das „Bergzimmer“ acht und das „Talzimmer“ sieben Betten hat.

Angenommen, jeder Person aus der Gruppe wird zufällig ein freies Bett zugeteilt.

Bestimme für diesen Fall die Wahrscheinlichkeit dafür, dass in jedem Zimmer mindestens ein Bett frei bleibt.

3 BE

3

Zwischen der Kopf-Rumpf-Länge und dem Geschlecht von Bergeidechsen besteht eine Korrelation. Für eine zufällig ausgewählte weibliche Bergeidechse kann die Kopf-Rumpf-Länge in Millimetern durch eine normalverteilte Zufallsgröße Formula: YFormula: Y beschrieben werden. Für die zugehörige Dichtefunktion Formula: \varphiFormula: \varphi gilt Formula: \varphi(x)=\tfrac{1}{8\cdot\sqrt{2\pi}}\cdot\mathrm{e}^{-\frac{1}{2}\cdot\left(\frac{x-53{,}9}{8}\right)^2}.Formula: \varphi(x)=\tfrac{1}{8\cdot\sqrt{2\pi}}\cdot\mathrm{e}^{-\frac{1}{2}\cdot\left(\frac{x-53{,}9}{8}\right)^2}.

Die Abbildung zeigt den Graphen von Formula: \varphi.Formula: \varphi.

Glockenförmige Kurve in einem Koordinatensystem mit Maximum bei etwa x = 54 und y = 0,05.Glockenförmige Kurve in einem Koordinatensystem mit Maximum bei etwa x = 54 und y = 0,05.

a

Bestimme die Wahrscheinlichkeit dafür, dass eine zufällig ausgewählte weibliche Bergeidechse kleiner als Formula: 48\;\mathrm{mm}Formula: 48\;\mathrm{mm} ist.

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b

Betrachtet wird die in Formula: \mathbb{R}Formula: \mathbb{R} definierte Funktion Formula: \PhiFormula: \Phi mit Formula: \Phi(x)=\displaystyle\int_{-\infty}^{x}\varphi(t)\,\mathrm{d}t.Formula: \Phi(x)=\displaystyle\int_{-\infty}^{x}\varphi(t)\,\mathrm{d}t.

Beschreibe die Bedeutung des Terms Formula: \Phi(0{,}8\cdot53{,}9)+\left(1-\Phi(1{,}2\cdot53{,}9)\right)Formula: \Phi(0{,}8\cdot53{,}9)+\left(1-\Phi(1{,}2\cdot53{,}9)\right) im Sachzusammenhang.

2 BE

c

Auch die Kopf-Rumpf-Länge einer zufällig ausgewählten männlichen Bergeidechse kann durch eine normalverteilte Zufallsgröße beschrieben werden; diese Zufallsgröße wird mit Formula: ZFormula: Z bezeichnet. Die Kopf-Rumpf-Länge von männlichen Bergeidechsen beträgt im Mittel Formula: 48\;\mathrm{mm}.Formula: 48\;\mathrm{mm}. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Kopf-Rumpf-Länge einer männlichen Bergeidechse zwischen Formula: 41\;\mathrm{mm}Formula: 41\;\mathrm{mm} und Formula: 55\;\mathrm{mm}Formula: 55\;\mathrm{mm} liegt, beträgt etwa Formula: 68{,}3\,\%.Formula: 68{,}3\,\%.

Beurteile anhand dieser Informationen, ob die Standardabweichung von Formula: ZFormula: Z größer oder kleiner ist als die Standardabweichung von Formula: Y.Formula: Y. Skizziere den Graphen der Dichtefunktion von Formula: ZFormula: Z in der Abbildung.

3 BE
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