Stochastik
Aufgabe I 2
Eine Playlist besteht aus einer großen Anzahl von Liedern, von denen Hip-Hop-Songs sind. Von allen Liedern der Playlist haben
eine Länge von mindestens
Minuten.
Ein Lied aus der Playlist wird zufällig ausgewählt. Folgende Ereignisse werden betrachtet:
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„Das Lied ist ein Hip-Hop-Song.“ |
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„Das Lied ist mindestens 4 Minuten lang.“ |
Gib die fehlenden Wahrscheinlichkeiten in der abgebildeten Vierfeldertafel an.
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Berechne die Wahrscheinlichkeit dafür, dass das ausgewählte Lied mindestens Minuten lang ist, wenn bekannt ist, dass es ein Hip-Hop-Song ist.
Aus der Playlist werden Lieder zufällig ausgewählt und nacheinander abgespielt. Die Anzahl der Hip-Hop-Songs unter den ausgewählten Liedern kann durch eine binomialverteilte Zufallsgröße beschrieben werden.
Berechne die Wahrscheinlichkeit dafür, dass mehr als dieser Lieder Hip-Hop-Songs sind.
Beschreibe die Bedeutung der folgenden mathematischen Aussage im Sachzusammenhang:
Die Längen der ersten fünf Lieder sind in der folgenden Tabelle dargestellt. So hat beispielsweise das erste Lied eine Länge von Minuten und
Sekunden.
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Länge |
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Die ersten sechs Lieder haben eine durchschnittliche Länge von Minuten und
Sekunden. Bestimme die Länge des sechsten Liedes.
Die fünf Lieder, deren Längen in der Tabelle dargestellt sind, sollen in veränderter Reihenfolge abgespielt werden, jedes Lied genau einmal. Dabei soll die folgende Regel gelten: Lieder, die eine Länge von weniger als Minuten haben, werden nicht direkt nacheinander abgespielt.
Ermittle die Anzahl der Möglichkeiten, diese fünf Lieder unter Einhaltung der Regel abzuspielen.
Aufgabe II 2
In einer Geburtsklinik wurde statistisch ermittelt, dass aus den zufällig ausgewählten Neugeborenen mit einer Wahrscheinlichkeit von ein Junge und mit einer Wahrscheinlichkeit von
ein Mädchen ist.
An einem Tag werden Babys in dieser Klinik geboren.
Berechne die Wahrscheinlichkeiten der folgenden Ereignisse:
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Es werden |
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Es werden |
Eine Person behauptet:
Wenn nacheinander Mädchen geboren werden, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass das nächste Neugeborene ein Junge wird, größer als
Nimm zu dieser Aussage Stellung.
An einem anderen Tag werden Babys in dieser Klinik geboren.
Ermittle die Wahrscheinlichkeit, dass weniger als zwei oder mehr als acht Neugeborene Jungen sind.
In der Geburtsklinik kommt es selten vor, dass eineiige Zwillinge geboren werden,
Die Wahrscheinlichkeit, dass von Müttern höchstens
Mütter eineiige Zwillinge geboren haben, beträgt etwa
Ermittle, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass eineiige Zwillinge geboren werden.
Neben dem Geschlecht ist auch das Geburtsgewicht des Neugeborenen von Bedeutung. Man nimmt vereinfachend an, dass das Geburtsgewicht stochastisch unabhängig vom Geschlecht ist.
Das Geburtsgewicht befindet sich im Normalbereich, wenn das Neugeborene zwischen und
wiegt.
Ein Neugeborenes ist mit einer Wahrscheinlichkeit von ein Junge oder hat ein Geburtsgewicht im Normalbereich.
Berechne, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Neugeborenes ein Geburtsgewicht außerhalb des Normalbereichs besitzt.
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Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass das ausgewählte Lied mindestens Minuten lang ist, wenn bekannt ist, dass es ein Hip-Hop-Song ist, beträgt ungefähr
Die Zufallsgröße beschreibt die Anzahl der Hip-Hop-Songs unter
zufällig ausgewählten Liedern und ist binomialverteilt mit
und
Damit ergibt sich:
Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass mehr als der zufällig ausgewählten Lieder Hip-Hop-Songs sind, beträgt also ungefähr
Die Aussage beschreibt, dass die Wahrscheinlichkeit dafür, dass unter den ausgewählten Liedern höchstens
Hip-Hop-Songs sind, ungefähr
beträgt.
Die ersten fünf Lieder haben zusammen die folgende Länge in Minuten:
Das entspricht Sekunden. Da die ersten sechs Lieder eine durchschnittliche Länge von
Minuten haben, entsprechen die ersten sechs Lieder insgesamt
Sekunden. Die Länge des sechsten Liedes beträgt daher
Sekunden. Das entspricht
Minuten bzw.
Minuten.
Von den fünf Liedern sind genau zwei kürzer als Minuten. Diese beiden kurzen Lieder dürfen nicht direkt nacheinander abgespielt werden. Zunächst werden die drei längeren Lieder in einer Reihenfolge angeordnet. Dafür gibt es
Möglichkeiten.
Durch die drei längeren Lieder entstehen vier mögliche Plätze für die beiden kurzen Lieder: vor dem ersten langen Lied, zwischen dem ersten und zweiten langen Lied, zwischen dem zweiten und dritten langen Lied sowie nach dem dritten langen Lied. Damit die beiden kurzen Lieder nicht direkt nebeneinander stehen, müssen sie auf zwei verschiedene dieser Plätze verteilt werden. Die Anzahl der Möglichkeiten ergibt sich wie folgt:
Da die beiden kurzen Lieder untereinander noch vertauscht werden können, gibt es für ihre Reihenfolge Möglichkeiten. Insgesamt ergeben sich somit
Möglichkeiten.
Lösung II 2
Die Wahrscheinlichkeit, dass Jungen geboren werden, beträgt etwa
Es gibt vier Möglichkeiten, wie Jungen nacheinander unter
Neugeborene verteilt werden können. Mögliche Anordnungen sind:
Daher gilt:
Die Wahrscheinlichkeit, dass Jungen und
Mädchen geboren werden und die
Jungen kommen direkt nacheinander zur Welt kommen, beträgt etwa
Die Aussage ist falsch. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Junge zur Welt kommt, ändert sich auch durch die Geburt von zwei Mädchen nicht, d. h. auch nach der Geburt von zwei Mädchen beträgt die Wahrscheinlichkeit weiterhin dass ein Junge geboren wird.
Die Zufallsgröße beschreibt die Anzahl der Jungen unter
Neugeborenen und ist binomialverteilt mit
und
Für die gesuchte Wahrscheinlichkeit folgt:
Die Wahrscheinlichkeit, dass weniger als zwei oder mehr als acht Neugeborene Jungen sind, beträgt etwa
Die Zufallsgröße beschreibt die Anzahl der Mütter, die eineiige Zwillinge bekommen und ist binomialverteilt mit
und unbekanntem
Gesucht ist der kleinste Wert von
für den gilt:
Systematisches Ausprobieren mit dem Taschenrechner liefert:
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Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Mutter eineiige Zwillinge bekommt, beträgt somit also etwa
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Das Neugeborene ist ein Junge |
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Das Geburtsgewicht liegt im Normalbereich |
Da Geschlecht und Geburtsgewicht als unabhängig angenommen werden, gilt Damit ergibt sich:
Für die Gegenwahrscheinlichkeit ergibt sich damit:
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Neugeborenes ein Geburtsgewicht außerhalb des Normalbereichs besitzt, beträgt also etwa