Inhalt
Smarter Learning!
Inhalt
Bundesland, Schulart & Klasse
Bundesland, Schulart & Klasse
BW, Gymnasium (G9)
Baden-Württemberg
Berufl. Gymnasium (AG)
Berufl. Gymnasium (BTG)
Berufl. Gymnasium (EG)
Berufl. Gymnasium (SGG)
Berufl. Gymnasium (TG)
Berufl. Gymnasium (WG)
Berufskolleg - FH
Gemeinschaftsschule
Gymnasium (G8)
Gymnasium (G9)
Hauptschule
Realschule
Werkrealschule
Bayern
Fachoberschule
Gymnasium
Mittelschule
Realschule
Berlin
Gymnasium
Integrierte Sekundarschule
Brandenburg
Gesamtschule
Gymnasium
Oberschule
Bremen
Gymnasium (G8)
Oberschule (G9)
Hamburg
Gymnasium
Stadtteilschule
Hessen
Berufl. Gymnasium
Gesamtschule
Gymnasium (G8)
Gymnasium (G9)
Haupt- und Realschule
Hauptschule
Realschule
Mecklenburg-Vorpommern
Gesamtschule
Gymnasium
Niedersachsen
Gymnasium (G8)
Gymnasium (G9)
Integrierte Gesamtschule
Kooperative Gesamtschule
Oberschule
Realschule
NRW
Gesamtschule
Gymnasium
Hauptschule
Realschule
Sekundarschule
Rheinland-Pfalz
Gesamtschule
Gymnasium
Saarland
Gemeinschaftsschule
Gesamtschule
Gymnasium
Realschule
Sachsen
Gymnasium
Oberschule
Sachsen-Anhalt
Fachgymnasium
Gesamtschule
Gymnasium
Sekundarschule
Schleswig-Holstein
Gemeinschaftsschule
Gymnasium (G8)
Gymnasium (G9)
Thüringen
Berufl. Gymnasium
Gemeinschaftsschule
Gesamtschule
Gymnasium
Regelschule
Klasse 13
Klasse 13
Klasse 12
Klasse 11
Klasse 10
Klasse 9
Klasse 8
Klasse 7
Klasse 6
Klasse 5
Fach & Lernbereich
Fachauswahl: Deutsch
Mathe
Deutsch
Englisch
Bio
Chemie
Physik
Geschichte
Geo
Lernbereich
Lektürehilfen
Digitales Schulbuch
Abitur
Abitur
Abitur
Smarter Learning!
Schneller lernen mit deinem SchulLV-Zugang
  • Zugang zu über 1.000 Original-Prüfungsaufgaben mit Lösungen von 2004-2019
  • Alle Bundesländer und Schularten, empfohlen von über 2.300 Schulen in Deutschland
  • Digitales Schulbuch: Über 1.700 Themen mit Aufgaben und Lösungen
  • Monatlich kündbar, lerne solange du möchtest
Jetzt Zugang freischalten!
Inhaltsverzeichnis
Lernbereich Lektürehilfen
Übersicht
Agnes
Kontext und Einordnun...
Formaler Aufbau
Romanstruktur
Intertextualität
Handlung
Kapitel 1
Kapitel 2-8
Kapitel 9 - 17
Kapitel 18 - 23
Kapitel 24 - 29
Kapitel 30 - 35
Kapitel 36 Schluss
Charaktere
Agnes
Erzähler
Louise
Themen und Orte
Fiktion und Wirklichk...
Bildnis und Identität...
Isolation und Anonymi...
Motive und Symbole
Punkte und Glück
Kälte
Tod
Wärme
Spuren
Schöpfung
Erzählweise
Prüfungsaufgaben zur ...
Corpus Delicti
Übersicht
Handlung
Kap. 1 - 10
Kap. 11 - 16
Kap. 17 - 22
Kap. 23 - 33
Kap. 34 - 40
Kap. 41 - 50
Aufbau
Charakterisierung
Mia Holl
Moritz Holl
Heinrich Kramer
Die ideale Geliebte
Anwalt Rosentreter
Richterin Sophie
Richter Hutschneider
Figurenkonstellation
Stil
Stilmittel
Erzählperspektive
Kontext
Moderne
Zukunftsliteratur
Persönliche Einflüsse
Rezeption
Interpretation
Diktatur - Die Method...
Körper höchstes Gut
Gericht ohne Recht
Totale Überwachung
Kampf um Freiheit
Science Fiction oder ...
Prüfungsaufgaben zur ...
Dantons Tod
Kontext und Einordnun...
Formaler Aufbau
Handlung
Akt 1
Akt 2
Akt 3
Akt 4
Personen
Figurenkonstellation
Danton
Die Dantonisten
Robespierre und der W...
Interpretation
Der politische Aspekt
Der weltanschauliche ...
Fazit
Realismus in Dantons ...
Prüfungsaufgaben zur ...
Das Fräulein von Scud...
Kontext und Einordnun...
Formaler Aufbau
Handlung
Die Geheimnisse der M...
Paris, die Stadt des ...
Die Herkunft des Käst...
Ein weiterer Mord
Oliviers Erzählung
Tugend siegt am Ende ...
Charaktere
Magdaleine von Scuder...
René Cardillac
Das Paar Olivier Brus...
Der Hofstaat - Ludwig...
Das Gesetz - la Regni...
Themen
Der Mensch - zum Gute...
Schuld, Unschuld und ...
Illusion und Wirklich...
Motive und Symbole
Tag und Nacht, Himmel...
Der Schmuck und die J...
Prüfungsaufgaben zur ...
Das Parfum
Handlung
Erster Teil
Zweiter Teil
Dritter Teil
Vierter Teil
Formaler Aufbau
Charakterisierungen
Grenouille
Pater Terrier
Madame Gaillard
Grimal
Baldini
Marquise
Antoine Richis
Laure Richis
Druot
Stil
Erzählperspektive
Sprache
Rhetorische Mittel
Kontext
Epoche
Parfüm-Geschichte
Interpretation
Grenouille als Monste...
Genie-Gedanke
Innere Duftwelt
Duft als Macht
Bildungsroman
Schauerroman
Prüfungsaufgaben zur ...
Der Besuch der alten ...
Kontext und Einordnun...
Handlung
Charaktere
Claire Zachanassian
Alfred Ill
Der Lehrer
Der Pfarrer
Der Polizist
Familie Ill
Die Güllener
Interpretation
Themen
Symbole
Prüfungsaufgaben zur ...
Der Bürgermeister
Der goldne Topf
Handlung
1. Vigilie
2. Vigilie
3. Vigilie
4. Vigilie
5. Vigilie
6. Vigilie
7. Vigilie
8. Vigilie
9. Vigilie
10. Vigilie
11. Vigilie
12. Vigilie
Kontext
Epoche
Entstehung und Rezept...
Modernes Märchen
Personen
Aufbau
Antithetik
Erzähltechnik
Stil und Sprache
Sprache
Mythen
Interpretation
Prüfungsaufgaben zur ...
Der Proceß
Entstehung und Einord...
Inhalt
1. Kapitel
2. Kapitel
3. Kapitel
4. Kapitel
5. Kapitel
6. Kapitel
7. Kapitel
8. Kapitel
9. Kapitel
10. Kapitel
Figuren
Josef K.
Onkel K.
Advokat Huld
Kaufmann Block
Gerichtsmaler Titorel...
Die Frauenfiguren
Einführung
Fräulein Bürstner
Frau des Gerichtsdien...
Leni
Struktur
Sprache und Stil
Erzählperspektive
Interpretation
Einführung
Das Gericht
Die Türhüterparabel
Verschiedene Interpre...
Rezeption
Prüfungsaufgaben zur ...
Der Sandmann
Handlung
Personen
Kontext und Einordnun...
Motive
Doppelgängermotiv
Augenmotiv
Sprache
Interpretation
Prüfungsaufgaben zur ...
Der Steppenwolf
Handlung
Zusammenfassung
Vorwort des Herausgeb...
Harry Hallers Aufzeic...
Tractat vom Steppenwo...
Harry Hallers Aufzeic...
Kontext und Einordnun...
Formaler Aufbau
Vorwort des Herausgeb...
Harry Hallers Aufzeic...
Tractat vom Steppenwo...
Charaktere
Hauptperson
Kontrast- und Spiegel...
Hermine
Pablo
Maria
Nebenfiguren
Die Bürger
Die unsterblichen Kün...
Stil und Sprache
Vorwort des fiktiven ...
Harry Hallers Aufzeic...
Tractat vom Steppenwo...
Motive, Symbole und B...
Der Steppenwolf
Der Spiegel
Die Ewigkeit und der ...
Die Unsterblichen
Die Musik
Der Tanz
Der Humor
Die Bedeutung des Mag...
Interpretation
Zeit- und Kulturkriti...
Entwicklung der Persö...
Parallelen zu Goethes...
Autobiographische Sel...
Die Marquise von O...
Übersicht
Handlung
Abschnitt 1
Abschnitt 2
Abschnitt 3
Abschnitt 4
Abschnitt 5
Aufbau
Charakterisierung
Die Marquise von O...
Herr von G...
Frau von G...
Graf F...
Stil
Erzählperspektive
Stilmittel
Kontext
Zeitgeschichte
Das Frauenbild um 180...
Interpretation
Gesellschaftskritik
Emanzipation
Tiefenpsychologie
Die Verwandlung
Kontext und Einordnun...
Inhalt
1. Teil
2. Teil
3. Teil
Struktur
Sprache und Stil
Figuren
Der Vater
Die Mutter
Die Schwester
Gregor
Interpretation
Die biographische Int...
Die psychoanalytische...
Die sozialkritische I...
Motive
Welche Verwandlung?
Rezeption
Prüfungsaufgaben zur ...
Faust I
Kontext und Einordnun...
Autor
Epocheneinordnung
Inhalt der Vorspiele
Inhalt der Gelehrten-...
Nacht
Vor dem Tor
Studierzimmer (I)
Studierzimmer (II)
Brückenszenen
Auerbachs Keller in L...
Hexenküche
Inhalt der Gretchen T...
Straße I
Abend
Spaziergang
Der Nachbarin Haus
Straße II
Garten
Ein Gartenhäuschen
Wald und Höhle
Gretchens Stube
Marthens Garten
Am Brunnen
Zwinger
Nacht
Dom
Walpurgisnacht
Walpurgisnachtstraum
Trüber Tag, Feld
Nacht, offen Feld
Kerker
Figuren
Figurenübersicht
Faust
Gretchen
Mephisto
Nebencharaktere
Struktur
Sprache und Stil
Interpretation
Faust und die Konzept...
Faust und Gretchen
Der Pakt mit dem Teuf...
Rezeption
Prüfungsaufgaben zur ...
Hamlet
Übersicht
Handlung
Akt 1
Akt 2
Akt 3
Akt 4
Akt 5
Aufbau
Charakterisierung
Hamlet
Gertrude
Claudius
Polonius
Ophelia
Laertes
Horatio
Geist
Figurenkonstellation
Stil
Sprache
Stilmittel
Monologe
Motive
Kontext
Epoche
Rezeption
Geschichtlicher Hinte...
Interpretation
Schein
Wahnsinn
Rache
Machtgier
Mutter-Problematik
Liebe
Krimi
Homo Faber
Kontext und Einordnun...
Gliederung
Erste Station
Zweite Station
Handlung
Erste Station
Zweite Station
Figuren
Walter Faber
Hanna Piper
Elisabeth Piper
Ivy
Formales und sprachli...
Ein Bericht? Formaler...
Sprechende Namen
Sprache und Stil
Interpretation
Themen
Orte
Motive und Symbole
Frischs Kritik am Typ...
Prüfungsaufgaben zur ...
Irrungen, Wirrungen
Übersicht
Handlung
Kapitel 1 - 15
Kapitel 16 - 26
Aufbau
Charakterisierung
Lene Nimptsch
Botho von Rienäcker
Frau Nimptsch
Frau Dörr
Käthe von Sellenthin
Gideon Franke
Figurenkonstellation
Stil
Stilmittel
Erzählperspektive
Motive
Kontext
Epoche
Rezeption
Geschichtlicher Hinte...
Interpretation
Entwicklungsroman
Gesellschaftskritik
Zeitroman
Psychologischer Roman
Kabale und Liebe
Kontext und Einordnun...
Inhalt
Auf einen Blick
Akt I
Akt II
Akt III
Akt IV
Akt V
Struktur
Sprache und Stil
Figuren
Auf einen Blick
Miller
Millers Frau
Luise
Sekretär Wurm
Ferdinand von Walter
Präsident von Walter
Hofmarschall von Kalb
Lady Milford
Interpretation
Auf einen Blick
Sozialkritik in Kabal...
Elemente des Sturm un...
Rezeption
Prüfungsaufgaben zur ...
Klein Zaches genannt ...
Kontext und Einordnun...
Inhalt
Figuren
Allgemeines
Balthasar
Zaches
Struktur
Interpretation
Klein Zaches und das ...
Klein Zaches - eine S...
Fazit
Rezeption
Prüfungsaufgaben zur ...
Landnahme
Übersicht
Handlung
Prolog
Thomas Nicolas
Marion Demutz
Peter Koller
Katharina Hollenbach
Sigurd Kitzerow
Epilog
Aufbau
Charakterisierung
Bernhard Haber
Thomas Nicolas
Marion Demutz
Peter Koller
Katharina Hollenbach
Sigurd Kitzerow
Stil
Erzählperspektive
Stilmittel
Kontext
Geschichtlicher Hinte...
Rezeption
Interpretation
Heimat
Fremdenfeindlichkeit
Gesellschaftskritik
Lenz
Übersicht
Handlung
Gebirgswanderung
Leben im Pfarrhaus
Treffen mit Kaufmann
Oberlins Abwesenheit
Selbstmordversuche
Aufbau
Charakterisierung
Lenz
Oberlin
Kaufmann
Stil
Sprache
Erzählperspektive
Interpretation
Motive
Lenz' Weltanschauung
Prüfungsaufgaben zur ...
Maria Stuart
Handlung
1. Aufzug
2. Aufzug
3. Aufzug
4. Aufzug
5. Aufzug
Kontext
Epoche
Rezeption
Geschichtlicher Hinte...
Personen
Charakterisierungen
Personenkonstellation
Aufbau des Dramas
Stil und Sprache
Stilmittel
Metrum und Reim
Interpretation
Prüfungsaufgaben zur ...
Medea
Übersicht
Handlung
Prolog
Einzugslied
1. Aufzug
1. Standlied
2. Aufzug
2. Standlied
3. Aufzug
3. Standlied
4. Aufzug
4. Standlied
5. Aufzug
5. Standlied
Auszug
Aufbau
Charakterisierung
Medea
Jason
Amme
Kreon
Aigeus
Figurenkonstellation
Stil
Stilmittel
Figurenrede
Kontext
Euripides' Werk
Mythos Medea
Interpretation
Rachsucht aus Liebe
Patriarchale Welt
Vergleich mit Medea. ...
Medea. Stimmen
Übersicht
Handlung
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Aufbau
Charakterisierung
Medea
Jason
Leukon
Akamas
Agameda
Presbon
Glauke
Kreon
Lyssa
Figurenkonstellation
Stil
Stilmittel
Erzählperspektive
Kontext
Zeitgeschichtlicher H...
Mythos Medea
Interpretation
Autobiografisch
Sündenbock-Thematik
Feminismus
Vergleich mit Euripid...
Woyzeck
Handlung
Zusammenfassung
Szene 1 - 2
Szene 3 - 7
Szene 8 - 10
Szene 11 - 15
Szene 16 - 21
Szene 22 - 26
Szene 27
Aufbau des Dramas
Charakterisierungen
Franz Woyzeck
Marie Zickwolf
Nebenfiguren
Stil und Sprache
Kontext
Epoche
Geschichtlicher Hinte...
Interpretation
Woyzecks Motive
Armut und Arbeit
Das Erbsenexperiment
Zurechnungsfähigkeit

Erster Teil

Lektürehilfen
Download als Dokument:PDF
Aus: Patrick Süskind: Das Parfum, Diogenes Ausgabe 1994

1. Kapitel

  • 17. Juli 1738 an einer Fischbude in Paris: Jean-Baptiste Grenouille wird geboren
  • Seine Mutter wollte ihn, wie vier Babys davor, sterben lassen
  • Grenouille wird wegen eines lauten Schreis im Fischmüll gefunden
  • Seine geständige Mutter wird daraufhin wegen mehrfachen Kindsmordes geköpft
  • Das Baby wird im Kloster von Saint-Merri getauft und der Amme Jeanne Bussie übergeben

2. Kapitel

  • Die Amme gab den „fressenden Bastard“ wieder ab
  • „Er ist vom Teufel besessen“, so ihre Überzeugung, weil er nicht riecht wie ein normales Baby (S. 14)

3. Kapitel

  • Pater Terrier glaubte nicht an die Teufelstheorie
  • Er hielt die Nase für das primitivste Organ
  • Pater Terrier nahm das Baby liebevoll auf
  • Schon nach kurzer Zeit irritierte ihn die witternde Nase des Babys
  • Er fühlte sich ausgewittert und beobachtet und ekelte sich plötzlich
  • Der Pater brachte Grenouille weit weg zu Madame Gaillard

4. Kapitel

  • Madame Gaillard war noch keine 30 Jahre, sah aber bereits wie eine Mumie aus und war innerlich tot
  • Sie hatte keinen Geruchssinn und kein Gespür für menschliche Wärme oder Kälte oder Emotionen
  • Grenouille konnte bei ihr gut gedeihen; sie machte keinen Unterschied zwischen ihm und den anderen Kindern
  • Das Junge überlebte Krankheiten, Unfälle, hinkte wegen seines verkrüppelten Fußes
  • Er brauchte für sein Seelenheil nichts
  • Grenouille hatte sich von Anfang an voller Boshaftigkeit für das Leben entschieden wie eine Zecke
  • Die anderen Kinder hatten Angst vor ihm und wollten ihn ersticken

5. Kapitel

  • Rein objektiv gesehen hatte Grenouille nichts angsteinflößendes; nicht groß, stark, extrem hässlich oder aggressiv
  • Er war scheinbar nicht sehr intelligent und tat sich mit dem Sprechen schwer
  • Grenouille lernte Sprechen über die Geruchserlebnisse; ethische Begriffe wie Moral verstand er nicht
  • Er roch so viele verschiedene Gerüche, dass ihm die olfaktorischen Begriffe nicht ausreichten
  • Mit sechs Jahren hatte er seine Umgebung geruchlich erfasst
  • Er wurde immer verschlossener, blieb oft tagelang verschollen und die Lehrer hielten ihn für schwachsinnig
  • Nur Madame Gaillard erkannte seine übernatürlichen Fähigkeiten
  • Sie fürchtete, er ziehe Unheil an und gab ihn mit acht Jahren bei Gerber Grimal als Arbeitskraft ab

6. Kapitel

  • Aus Angst um sein Leben arbeitete Grenouille fügsam
  • Nach einem Jahr bei Grimal überlebte er den gefürchteten Milzbrand und wurde dadurch immun dagegen
  • Seither war er ein wertvoller Geselle für Grimal
  • Mit 13 gestattete der Gerber ihm erste Freiheiten wie Ausflüge oder Feierabend
  • „Der Zeck Grenouille regte sich wieder“ (S. 43)

7. Kapitel

  • Paris war mit all seinen Gerüchen ein Schlaraffenland für Grenouille
  • Er entschlüsselte alle Gerüche; das Meer faszinierte ihn besonders
  • Parfum der Menschen fand er plump

8. Kapitel

  • 1. September 1753: Grenouille wurde von einem neuen Duft magisch angezogen
  • Quelle war ein dreizehn, vierzehn Jahre altes Mädchen in einem Hinterhof
  • Grenouille traute zum ersten Mal seiner Nase nicht
  • Er schlich sich an sie heran und erwürgte sie, um ihren Duft nicht zu verlieren
  • Grenouille verspürte erstmals Glückseligkeit und fühlte sich wie neu geboren
  • Seine neue Bestimmung: Die Welt der Düfte revolutionieren

9. Kapitel

  • Auf der Pont au Change in Paris führte Parfumeur Giuseppe Baldini einen Laden voller Düfte
  • Er hatte ein riesige Chaos an Gerüchen über mehrere Stockwerke verteilt
  • Der Parfumeur hatte nicht mehr viele Kunden durch harte Konkurrenz

10. Kapitel

  • Sein alter Geselle Chéniere zweifelte an Baldinis Können

11. Kapitel

  • Baldini sah seinen Beruf nicht als Kunst, sondern als Handwerk an
  • Er kopierte bekannte Düfte und fluchte über die Werke seines jungen Konkurrenten Pélissiere
  • Dass Frangipani einst entdeckt hatte, dass Duftstoffe löslich sind, war in seinen Augen Fluch und Segen zugleich
  • Er hält viele Parfumeure für Quacksalber

12. Kapitel

  • Baldini wollte Pélissieres Amor und Psyche kopieren
  • Zunächst verzauberte der Duft ihn; dann rief er sich zur Vernunft

13. Kapitel

  • Baldini arbeitete zwei Stunden lang; stellte fest, dass er den Duft nicht würde entschlüsseln können
  • Nach einem Blick aus dem Fenster entschloss er sich verzweifelt, seinen Laden und sein Haus zu verkaufen
  • Plötzlich klingelte Grenouille, der ihm Leder liefern sollte

14. Kapitel

  • Grenouille betrat zum ersten Mal in seinem Leben eine Parfumerie
  • Er spürte, dass er in diesem Laden arbeiten wird; „Der Zeck hatte Blut gewittert“ (S. 90)
  • Grenouille erkannte den Duft Amor und Psyche an Baldini und verriet ihm die Zusammensetzung
  • Er bat um eine Stelle, nannte sich die „beste Nase von Paris“ (S. 95)
  • Grenouille blühte beim Sprechen über die Düfte auf, „entfaltete“ seinen Körper
  • Er bat darum, das Parfum für Baldini mischen zu dürfen und deutete im Dunkel zu den nötigen Zutaten
  • Kaum hatte er das „Ja“ gehört, legte er los und erklärte: „Ich weiß nicht, ob das die zünftige Art ist, denn die kenne ich nicht, aber ich mache es auf meine Art“ (S. 103)
  • Baldini blickte spöttisch, verwirrt und dann erstaunt auf das Geschehen

15. Kapitel

  • Grenouille mischte ohne Konzept und ohne Werkzeug; er zitterte vor Anstrengung und war doch schnell
  • Baldini hielt ihn für einen kindischen Stümper, doch dann überzeugt ihn der Duft
  • Grenouille bot an, den Duft noch besser zu machen als Amor und Psyche
  • Er mischte einen noch besseren Duft
  • Baldini schickte ihn noch ohne Probe zu nehmen apathisch weg; antwortete nicht auf Grenouilles Frage nach einer Anstellung
  • Als Baldini den neuen Duft roch, musste er weinen, stöhnte vor Vergnügen und verwarf seinen Entschluss, den Laden zu schließen

16. Kapitel

  • Am nächsten Morgen kaufte Baldini Gerber Grimal den Lehrling für 20 Livre und etwas Wein ab
  • Grenouille wartete seltsamerweise schon mit gepackten Sachen auf ihn
  • Grimal stürzte kurz darauf betrunken vom Wein ins Wasser und starb
  • Grenouille machte sich abends auf seiner Pritsche klein wie ein Zeck und malte sich ein geruchliches Siegesfest aus

17. Kapitel

  • Baldini erlangte dank Grenouille bald europaweites Ansehen; Nuit Napolitaine wurde ein Kassenschlager
  • Er ließ Grenouille jeden Tag neue Düfte mischen
  • Chéniere kam nicht auf die Idee, dass „dieses Nichts von Mensch“ (S. 117) mit dem plötzlichen Erfolg zu tun hatte
  • Baldini schrieb mit, während Grenouille mischte
  • Grenouille erlernte so das Handwerk; machte Baldini absichtlich Fehler vor, um die zwei Voraussetzungen für sein Ziel zu schaffen: den Mantel der bürgerlichen Existenz und die Kenntnisse, wie man Düfte dinglich macht

18. Kapitel

  • Beim Destillieren verspürte Grenouille erstmals in seinem Leben Begeisterung
  • Dingen ihre „duftende Seele zu entreißen“ (S. 125), faszinierte ihn
  • Er träumte davon, ein großer Almbic zu sein, der die Welt mit herrlichen Destillaten überschwemmt

19. Kapitel

  • Grenouille übte nächtelang; wurde Spezialist im Destillieren
  • Er sehnte sich danach, die Düfte, die er in seinem Inneren trug, herstellen zu können
  • Erbittert darüber, dass sich nicht alles destillieren ließ
  • Als ihm sein Scheitern bewusst wurde, wurde er lebensbedrohlich krank

20. Kapitel

  • Grenouille bekam Fieber und eitrige Pusteln
  • Baldini bangte um seine Pläne einer Filiale in Faubourg Saint-Antoine und persönlichen Parfums
  • Der Arzt gab Grenouille noch 48 Stunden zu leben
  • Er wunderte sich über den fehlenden pestilenzartigen Gestank der Krankheit
  • Baldini war sauer; er wollte Grenouille seine Geheimnisse entlocken
  • Grenouille fragt plötzlich nach anderen Methoden, um Düfte zu gewinnen
  • Baldini hielt ihn für irre, antwortete aber, dass es drei weitere Methoden gibt
  • Mit dieser Hoffnung wurde Grenouille wie durch ein Wunder im Laufe einer Woche wieder gesund

21. Kapitel

  • Grenouille wollte unbedingt nach Süden, um die Methoden zu erlernen
  • Er blieb, weil er einen Gesellenbrief brauchte
  • Baldini ließ ihn drei Jahre auf einen Gesellenbrief warten, bis er einer der reichsten Männer Paris' war
  • Grenouille musste ihm sämtliche Düfte überlassen, Paris für immer verlassen und schweigen
  • Die Klauseln waren Grenouille völlig gleich; ihm ging es nicht um Geld
  • Im Frühjahr 1756 zog er los; Plan: Er wollte sich seines wunderbaren Inneren entäußern

22. Kapitel

  • Baldini war froh, dass Grenouille weg ging; er hatte immer unterbewusst Angst vor ihm
  • Baldini hatte befürchtet, dass er den Kontakt mit Grenouille büßen müsse; fühlte sich endlich sicher
  • Noch in der Nacht starb Baldini, weil die Brücke unter seinem Haus einstürzte
  • Sein gesamtes Vermächtnis und Andenken war mit einem Mal weg
#dasparfum#inhaltsangabe
Weiter lernen mit SchulLV-PLUS!
Jetzt freischalten
Infos zu SchulLV PLUS
Ich habe bereits einen Zugang
Zugangscode einlösen
Login
Folge uns auf
SchulLV als App