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Bundesland, Schulart & Klasse
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BW, Gymnasium (G9)
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Inhaltsverzeichnis
Lernbereich Lektürehilfen
Übersicht
Agnes
Kontext und Einordnun...
Formaler Aufbau
Romanstruktur
Intertextualität
Handlung
Kapitel 1
Kapitel 2-8
Kapitel 9 - 17
Kapitel 18 - 23
Kapitel 24 - 29
Kapitel 30 - 35
Kapitel 36 Schluss
Charaktere
Agnes
Erzähler
Louise
Themen und Orte
Fiktion und Wirklichk...
Bildnis und Identität...
Isolation und Anonymi...
Motive und Symbole
Punkte und Glück
Kälte
Tod
Wärme
Spuren
Schöpfung
Erzählweise
Prüfungsaufgaben zur ...
Corpus Delicti
Übersicht
Handlung
Kap. 1 - 10
Kap. 11 - 16
Kap. 17 - 22
Kap. 23 - 33
Kap. 34 - 40
Kap. 41 - 50
Aufbau
Charakterisierung
Mia Holl
Moritz Holl
Heinrich Kramer
Die ideale Geliebte
Anwalt Rosentreter
Richterin Sophie
Richter Hutschneider
Figurenkonstellation
Stil
Stilmittel
Erzählperspektive
Kontext
Moderne
Zukunftsliteratur
Persönliche Einflüsse
Rezeption
Interpretation
Diktatur - Die Method...
Körper höchstes Gut
Gericht ohne Recht
Totale Überwachung
Kampf um Freiheit
Science Fiction oder ...
Prüfungsaufgaben zur ...
Dantons Tod
Kontext und Einordnun...
Formaler Aufbau
Handlung
Akt 1
Akt 2
Akt 3
Akt 4
Personen
Figurenkonstellation
Danton
Die Dantonisten
Robespierre und der W...
Interpretation
Der politische Aspekt
Der weltanschauliche ...
Fazit
Realismus in Dantons ...
Prüfungsaufgaben zur ...
Das Fräulein von Scud...
Kontext und Einordnun...
Formaler Aufbau
Handlung
Die Geheimnisse der M...
Paris, die Stadt des ...
Die Herkunft des Käst...
Ein weiterer Mord
Oliviers Erzählung
Tugend siegt am Ende ...
Charaktere
Magdaleine von Scuder...
René Cardillac
Das Paar Olivier Brus...
Der Hofstaat - Ludwig...
Das Gesetz - la Regni...
Themen
Der Mensch - zum Gute...
Schuld, Unschuld und ...
Illusion und Wirklich...
Motive und Symbole
Tag und Nacht, Himmel...
Der Schmuck und die J...
Prüfungsaufgaben zur ...
Das Parfum
Handlung
Erster Teil
Zweiter Teil
Dritter Teil
Vierter Teil
Formaler Aufbau
Charakterisierungen
Grenouille
Pater Terrier
Madame Gaillard
Grimal
Baldini
Marquise
Antoine Richis
Laure Richis
Druot
Stil
Erzählperspektive
Sprache
Rhetorische Mittel
Kontext
Epoche
Parfüm-Geschichte
Interpretation
Grenouille als Monste...
Genie-Gedanke
Innere Duftwelt
Duft als Macht
Bildungsroman
Schauerroman
Prüfungsaufgaben zur ...
Der Besuch der alten ...
Kontext und Einordnun...
Handlung
Charaktere
Claire Zachanassian
Alfred Ill
Der Lehrer
Der Pfarrer
Der Polizist
Familie Ill
Die Güllener
Interpretation
Themen
Symbole
Prüfungsaufgaben zur ...
Der Bürgermeister
Der goldne Topf
Handlung
1. Vigilie
2. Vigilie
3. Vigilie
4. Vigilie
5. Vigilie
6. Vigilie
7. Vigilie
8. Vigilie
9. Vigilie
10. Vigilie
11. Vigilie
12. Vigilie
Kontext
Epoche
Entstehung und Rezept...
Modernes Märchen
Personen
Aufbau
Antithetik
Erzähltechnik
Stil und Sprache
Sprache
Mythen
Interpretation
Prüfungsaufgaben zur ...
Der Proceß
Entstehung und Einord...
Inhalt
1. Kapitel
2. Kapitel
3. Kapitel
4. Kapitel
5. Kapitel
6. Kapitel
7. Kapitel
8. Kapitel
9. Kapitel
10. Kapitel
Figuren
Josef K.
Onkel K.
Advokat Huld
Kaufmann Block
Gerichtsmaler Titorel...
Die Frauenfiguren
Einführung
Fräulein Bürstner
Frau des Gerichtsdien...
Leni
Struktur
Sprache und Stil
Erzählperspektive
Interpretation
Einführung
Das Gericht
Die Türhüterparabel
Verschiedene Interpre...
Rezeption
Prüfungsaufgaben zur ...
Der Sandmann
Handlung
Personen
Kontext und Einordnun...
Motive
Doppelgängermotiv
Augenmotiv
Sprache
Interpretation
Prüfungsaufgaben zur ...
Der Steppenwolf
Handlung
Zusammenfassung
Vorwort des Herausgeb...
Harry Hallers Aufzeic...
Tractat vom Steppenwo...
Harry Hallers Aufzeic...
Kontext und Einordnun...
Formaler Aufbau
Vorwort des Herausgeb...
Harry Hallers Aufzeic...
Tractat vom Steppenwo...
Charaktere
Hauptperson
Kontrast- und Spiegel...
Hermine
Pablo
Maria
Nebenfiguren
Die Bürger
Die unsterblichen Kün...
Stil und Sprache
Vorwort des fiktiven ...
Harry Hallers Aufzeic...
Tractat vom Steppenwo...
Motive, Symbole und B...
Der Steppenwolf
Der Spiegel
Die Ewigkeit und der ...
Die Unsterblichen
Die Musik
Der Tanz
Der Humor
Die Bedeutung des Mag...
Interpretation
Zeit- und Kulturkriti...
Entwicklung der Persö...
Parallelen zu Goethes...
Autobiographische Sel...
Die Marquise von O...
Übersicht
Handlung
Abschnitt 1
Abschnitt 2
Abschnitt 3
Abschnitt 4
Abschnitt 5
Aufbau
Charakterisierung
Die Marquise von O...
Herr von G...
Frau von G...
Graf F...
Stil
Erzählperspektive
Stilmittel
Kontext
Zeitgeschichte
Das Frauenbild um 180...
Interpretation
Gesellschaftskritik
Emanzipation
Tiefenpsychologie
Die Verwandlung
Kontext und Einordnun...
Inhalt
1. Teil
2. Teil
3. Teil
Struktur
Sprache und Stil
Figuren
Der Vater
Die Mutter
Die Schwester
Gregor
Interpretation
Die biographische Int...
Die psychoanalytische...
Die sozialkritische I...
Motive
Welche Verwandlung?
Rezeption
Prüfungsaufgaben zur ...
Faust I
Kontext und Einordnun...
Autor
Epocheneinordnung
Inhalt der Vorspiele
Inhalt der Gelehrten-...
Nacht
Vor dem Tor
Studierzimmer (I)
Studierzimmer (II)
Brückenszenen
Auerbachs Keller in L...
Hexenküche
Inhalt der Gretchen T...
Straße I
Abend
Spaziergang
Der Nachbarin Haus
Straße II
Garten
Ein Gartenhäuschen
Wald und Höhle
Gretchens Stube
Marthens Garten
Am Brunnen
Zwinger
Nacht
Dom
Walpurgisnacht
Walpurgisnachtstraum
Trüber Tag, Feld
Nacht, offen Feld
Kerker
Figuren
Figurenübersicht
Faust
Gretchen
Mephisto
Nebencharaktere
Struktur
Sprache und Stil
Interpretation
Faust und die Konzept...
Faust und Gretchen
Der Pakt mit dem Teuf...
Rezeption
Prüfungsaufgaben zur ...
Hamlet
Übersicht
Handlung
Akt 1
Akt 2
Akt 3
Akt 4
Akt 5
Aufbau
Charakterisierung
Hamlet
Gertrude
Claudius
Polonius
Ophelia
Laertes
Horatio
Geist
Figurenkonstellation
Stil
Sprache
Stilmittel
Monologe
Motive
Kontext
Epoche
Rezeption
Geschichtlicher Hinte...
Interpretation
Schein
Wahnsinn
Rache
Machtgier
Mutter-Problematik
Liebe
Krimi
Homo Faber
Kontext und Einordnun...
Gliederung
Erste Station
Zweite Station
Handlung
Erste Station
Zweite Station
Figuren
Walter Faber
Hanna Piper
Elisabeth Piper
Ivy
Formales und sprachli...
Ein Bericht? Formaler...
Sprechende Namen
Sprache und Stil
Interpretation
Themen
Orte
Motive und Symbole
Frischs Kritik am Typ...
Prüfungsaufgaben zur ...
Irrungen, Wirrungen
Übersicht
Handlung
Kapitel 1 - 15
Kapitel 16 - 26
Aufbau
Charakterisierung
Lene Nimptsch
Botho von Rienäcker
Frau Nimptsch
Frau Dörr
Käthe von Sellenthin
Gideon Franke
Figurenkonstellation
Stil
Stilmittel
Erzählperspektive
Motive
Kontext
Epoche
Rezeption
Geschichtlicher Hinte...
Interpretation
Entwicklungsroman
Gesellschaftskritik
Zeitroman
Psychologischer Roman
Kabale und Liebe
Kontext und Einordnun...
Inhalt
Auf einen Blick
Akt I
Akt II
Akt III
Akt IV
Akt V
Struktur
Sprache und Stil
Figuren
Auf einen Blick
Miller
Millers Frau
Luise
Sekretär Wurm
Ferdinand von Walter
Präsident von Walter
Hofmarschall von Kalb
Lady Milford
Interpretation
Auf einen Blick
Sozialkritik in Kabal...
Elemente des Sturm un...
Rezeption
Prüfungsaufgaben zur ...
Klein Zaches genannt ...
Kontext und Einordnun...
Inhalt
Figuren
Allgemeines
Balthasar
Zaches
Struktur
Interpretation
Klein Zaches und das ...
Klein Zaches - eine S...
Fazit
Rezeption
Prüfungsaufgaben zur ...
Lenz
Übersicht
Handlung
Gebirgswanderung
Leben im Pfarrhaus
Treffen mit Kaufmann
Oberlins Abwesenheit
Selbstmordversuche
Aufbau
Charakterisierung
Lenz
Oberlin
Kaufmann
Stil
Sprache
Erzählperspektive
Interpretation
Motive
Lenz' Weltanschauung
Prüfungsaufgaben zur ...
Maria Stuart
Handlung
1. Aufzug
2. Aufzug
3. Aufzug
4. Aufzug
5. Aufzug
Kontext
Epoche
Rezeption
Geschichtlicher Hinte...
Personen
Charakterisierungen
Personenkonstellation
Aufbau des Dramas
Stil und Sprache
Stilmittel
Metrum und Reim
Interpretation
Prüfungsaufgaben zur ...
Medea
Übersicht
Handlung
Prolog
Einzugslied
1. Aufzug
1. Standlied
2. Aufzug
2. Standlied
3. Aufzug
3. Standlied
4. Aufzug
4. Standlied
5. Aufzug
5. Standlied
Auszug
Aufbau
Charakterisierung
Medea
Jason
Amme
Kreon
Aigeus
Figurenkonstellation
Stil
Stilmittel
Figurenrede
Kontext
Euripides' Werk
Mythos Medea
Interpretation
Rachsucht aus Liebe
Patriarchale Welt
Vergleich mit Medea. ...
Medea. Stimmen
Übersicht
Handlung
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Aufbau
Charakterisierung
Medea
Jason
Leukon
Akamas
Agameda
Presbon
Glauke
Kreon
Lyssa
Figurenkonstellation
Stil
Stilmittel
Erzählperspektive
Kontext
Zeitgeschichtlicher H...
Mythos Medea
Interpretation
Autobiografisch
Sündenbock-Thematik
Feminismus
Vergleich mit Euripid...
Woyzeck
Handlung
Zusammenfassung
Szene 1 - 2
Szene 3 - 7
Szene 8 - 10
Szene 11 - 15
Szene 16 - 21
Szene 22 - 26
Szene 27
Aufbau des Dramas
Charakterisierungen
Franz Woyzeck
Marie Zickwolf
Nebenfiguren
Stil und Sprache
Kontext
Epoche
Geschichtlicher Hinte...
Interpretation
Woyzecks Motive
Armut und Arbeit
Das Erbsenexperiment
Zurechnungsfähigkeit

Kap. 41 - 50

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In den letzten Kapiteln wird Mias Zeit in der Isolationshaft thematisiert, in der sie weiter mit Kramer Kontakt hält. Außerdem wird die Verhandlung gegen Mia und das Urteil aufgelöst.

Kapitel 41 - Freiheitsstatue

Infos

  • Seite: 195 - 198
  • Zeit: Nicht genauer definierter Tag nach Mias gewaltsamer Verhaftung
  • Ort/Quelle: Gefängnis
  • Personen: Mia, Rosentreter

Inhalt

Mia sitzt nach ihrer Verhaftung durch den Methodenschutz wie ihr Bruder einst in Isolationshaft. Rosentreter kommt sie besuchen und berichtet ihr davon, dass sie wegen ihrer explosiven Proklamation verhaftet wurde - getarnt unter dem Vorwand der Suizidgefahr. Er hat dagegen bereits Klage beim höchsten Methodengericht eingereicht. Außerdem demonstrieren vor dem Gefängnis Zehntausende für Mias Freilassung. Sogar die R.A.K. fordert die Methode auf, endlich Verantwortung für Moritz' Tod zu übernehmen und droht mit Aktionen. Mit der R.A.K. aber will Mia nichts zu tun haben. Stattdessen erkundigt sie sich nach Kramer und ignoriert die Bitte ihres Anwaltes, nicht mehr mit dem Journalisten zu sprechen.
Rosentreter gibt zu, dass er sich der Situation nicht mehr gewachsen fühlt. Mia erklärt ihm daraufhin, dass sie zur Freiheitsstatue wird, zur Integrationsfigur für alle Skeptiker, Unzufriedenen und Andersdenkenden, die sich bisher allein gefühlt haben und nun die Gemeinschaft erfahren.

Kapitel 42 - Der gesunde Menschenverstand

Infos

  • Seite: 199 - 201
  • Zeit: Am selben Abend
  • Ort/Quelle: TV-Studio
  • Personen: Kramer

Inhalt

In der Show Was alle denken hällt Kramer einen zwanzig Minuten langen Monolog über die Stärken der Methode, während das ganze Land gebannt vor dem Fernseher sitzt. Kramer predigt, dass Sauberkeit und Sicherheit die Basis für gutes Leben sind. Die gefährlichsten Viren seien aber nicht mehr aus Nukleinsäuren, sondern aus methodenfeindlichen Gedanken. Diesen kündigt er unmissverständlich den Kampf an und macht deutlich, dass dies der Anfang vom Ende im Fall Mia Holl ist.

Kapitel 43 - Geruchlos und klar

Infos

  • Seite: 202 - 213
  • Zeit: Vier Tage nach Mias gewaltsamer Verhaftung
  • Ort/Quelle: Gefängniszelle
  • Personen: Mia, Kramer

Inhalt

Kramer kommt Mia in ihrer engen, unmöblierten Zelle besuchen, nachdem er dafür gesorgt hatte, dass sie seinen TV-Auftritt verfolgen durfte. Nun will er mit ihr zusammen an einem neuen Artikel arbeiten. Als er sie mit möglichen Anschlägen der R.A.K. in Verbindung bringen will, stellt Mia klar, dass die Moral auf ihrer Seite ist. Außerdem fordert Mia Kramer dazu auf, Manieren zu beweisen und etwas zu Trinken und zu Essen zu besorgen.
Kramer organisierte bei einem Wärter Klappstühle, heißes Wasser und Lebensmitteltuben. Dann beginnt er, Mia Fragen über Moritz, sein Erbe, die Treffen am Flussufer und Moritz' Märtyrer-Status zu stellen. Daraufhin lehnt er sich zurück und hält Mia ihr Geständnis vor, das sie unterschreiben soll.
Demnach sei Moritz Holl Anführer der Widerstandszelle Die Schnecken gewesen, die sich am Flussufer getroffen hat. Mitglieder seien neben Moritz Holl sein Knochenmarkspender Hannemann und Mia gewesen. Den Mord an Sibylle hätten sie absichtlich geplant, um einen Justizskandal zu provozieren, der die Methode erschüttert. Moritz hätte dabei als Märtyrer sterben wollen und beging mit Mias Hilfe Selbstmord. Diese führte angeblich danach die Gruppe weiter, zu der auch Kollege Würmer gehöre.
Mia ist außer sich und stürzt sich auf Kramer. Dieser wehrt sich, tut sie als einsames, tapferes Kind ab und packt die leeren Lebensmitteltuben mit Handschuhen in einen Plastikbeutel. Mia beschimpft ihn und die Methode als Mörder ohne Hauch eines Gewissens. Kramer aber rechtfertigt seine Lügen mit der Vielzahl an Menschen, die durch die Methode glücklich sind.

Kapitel 44 - Würmer

Infos

  • Seite: 214- 219
  • Zeit: Wenig später
  • Ort/Quelle: Gefängnis
  • Personen: Richter Hutschneider, Mia, Würmer

Inhalt

Nachdem Sophie als Richterin aus dem Fall Holl ausgeschieden ist, hat Richter Hutschneider den Vorsitz übernommen. Bei all seiner Erfahrung sieht er Mia Holl als tickende Zeitbombe und will auf keinen Fall den Helden spielen. Allerdings hat er Mitleid mit der Angeklagten als sie bei einer Gegenüberstellung mit Niemand vor ihm sitzt. Als der Kronzeuge eintritt, bestätigt er, dass er Mia erkennt. Mias Frage, was man mit ihm angestellt habe, wird sofort gegen sie verwendet. Würmer lässt sich nicht auf ihre Worte ein und spielt weiter bei Kramers erfundenem Spiel mit. Mia zitiert daraufhin völlig erschüttert Moritz' Worte über seine Lust, aus Kupferrohren ein Nest aus Würmern zu erschaffen und lacht über die verrückten Zufälle des Lebens.

Kapitel 45 - Keine Liebe der Welt

Infos

  • Seite: 195 - 198
  • Zeit: Nicht genauer definierter Tag nach Mias gewaltsamer Verhaftung
  • Ort/Quelle: Gefängnis
  • Personen: Mia, Rosentreter

Inhalt

Rosentreter besucht Mia wieder im Gefängnis. Er fühlt sich unwohl, weil er nur schlechte Neuigkeiten hat und Mia ihn sofort zu durchschauen scheint. Er beginnt Mia und den Fall zu hassen. Indem Mia immer wieder seinen Rat ausschlägt und mit Kramer spricht, bringt sie alles außer Kontrolle.
Es ist Mia, die ihn aufmuntert und ihm hilft, das Gespräch zu beginnen. Rosentreter berichtet daraufhin, dass das Höchste Methodengericht ihre Klage und den Härtefallantrag abgewiesen hat. Außerdem soll das Verfahren fortgesetzt werden, da in ihrer Wohnung Lebensmitteltuben mit Bakterienkulturen von Botulinum sowie Pläne der Trinkwasserversorgung gefunden wurden, die einen geplanten Anschlag vermuten lassen. Mia erkennt sofort, warum Kramer damals die Lebensmitteltuben eingepackt hat und versucht, sich zu verteidigen. Rosentreter macht ihr allerdings wenig Hoffnung und gesteht Mia, dass vor dem Gefängnis keine Menschen mehr für sie demonstrieren.
Mia bietet Rosentreter an, dass Mandat niederzulegen. Er aber kann das nach dieser Frage nicht tun, obwohl er gerne wollte. Und Mia scheint seine Entscheidung völlig egal zu sein.
Rosentreter erzählt Mia dann, dass er sich von seiner illegalen Freundin getrennt hat. Diese konnte nicht verstehen, warum er eine Terroristin verteidigt und warum er denkt, der Kampf für die Liebe würde das rechtfertigen. Aus Angst, ihre heile Welt zu zerstören, traute Rosentreter sich nicht, die Sache zu erklären und die Methode vor seiner Freundin in Frage zu stellen.
Zum Abschied reicht Rosentreter Mia durch die Sprechlöcher, worum sie ihn gebeten hatte: eine lange Nadel.

Kapitel 46 - Mittelalter

Infos

  • Seite: 229 - 236
  • Zeit: Nicht genauer definierter Tag wenig später
  • Ort/Quelle: Gefängnis
  • Personen: Mia, Kramer

Inhalt

Kramer kommt Mia zum wiederholten Male besuchen. Mia macht sich aufgescheucht über seine Botulinum-Theorie lustig und will ihn zwingen, erneut ihr Sprachrohr zu sein. Kramer aber wehrt ihren Angriff ab und fordert sie auf, das Geständnis zu unterschreiben. Statt sie zum Scheintod zu verurteilen, könne man aufgrund der mildernden Umstände dann eine Gefängnisstrafe verhängen. Mia will sich nicht darauf einlassen, weil man ihr außer ihrer Seele und ihrer Würde bereits alles genommen hat.
Kramer lässt nicht locker. Er stellt in Frage, was Moritz wohl zu ihrer Entscheidung für das Einfrieren sagen würde. Damit hat die Methode Kontrolle über Leben oder Tod. Außerdem gibt Kramer zu, dass die Methode von Moritz schwer getroffen ist, dass die R.A.K. Auftrieb erhalten hat. Nur wenn seine Verurteilung durch Mias Geständnis Rechtmäßigkeit erlange, könne die Methode überleben, von der Millionen Menschen abhängen. Auch davon lässt sich Mia nicht beeindrucken.
Daraufhin droht der Journalist Mia damit, dass die Methode vor alten Folter-Methoden in solch brisanten Fällen nicht zurückschreckt. Mia ist davon wenig überrascht und lacht über den angeblichen Fortschritt zum Mittelalter. Ihre Meinung ändert sie weiterhin nicht, sie will Moritz nicht verraten.

Kapitel 47 - Es regnet

Infos

  • Seite: 237 - 241
  • Zeit: Wenig später
  • Ort/Quelle: Gefängnis
  • Personen: Mia

Inhalt

Nach der Folter mit Stromschlägen liegt Mia zusammengerollt in ihrer Zelle auf dem Boden. Sie spricht mit sich selbst und wird immer wieder von Spasmen geschüttelt. Das Licht über ihr flackert im Sekundentakt und hindert sie am Schlafen. Ihr fällt ein, dass Moritz den freien Menschen mit einer defekten Lampe verglichen hat und wie sie mit ihm über Gott philosophiert hat.
Wie sie so daliegt, fordert Mia ein Grundrecht auf Schwärze und Dunkelheit. Als ihr Kopf durch einen weiteren Anfall heftig auf den Boden knallt, wird sie bewusstlos.

Kapitel 48 - Dünne Luft

Infos

  • Seite: 242 - 249
  • Zeit: Nicht genauer definierter Zeitpunkt nach Mias Bewusstlosigkeit
  • Ort/Quelle: Gefängnis
  • Personen: Mia, Kramer

Inhalt

Mia erwacht, weil Kramer ihr mit einem Schwamm über die Stirn fährt. Er hilft ihr, sich auf einen mitgebrachten Stuhl zu setzen. Plötzlich schickt Mia ihn in die Ecke des Zimmers, wo er hinknien soll. Währenddessen erzählt er Mia, dass er über das Leben nachgedacht hat. Die ersten zwanzig Jahre sei man ein denkender, die nächsten zwanzig ein redender und danach ein handelnder Mensch, bevor man in der vierten wieder zum Denken zurückkehrt. Er sei jetzt ein handelnder Mensch, doch sie bringe ihn zum Grübeln.
Mit Mias Anleitung ertastet Kramer in den Fugen die lange Nadel. Er erklärt Mia, dass sie die Fanatikerin sei und er der Märtyrer, weil er sich für eine Seite entschieden hat und ihr alles opfert. Dass Mia ihm dabei die Nadel vor sein Auge hält, macht ihm keine Angst. Sie gesteht daraufhin, dass man die schärfsten Waffen gegen sich selbst richten müsse. Sie zieht ihren linken Ärmel hoch und stochert mit der Nadel in ihrem Arm herum. Nebenbei wirft sie Kramer vor, dass er ein Fanatiker ist, der sich dafür schämt. Dann pult sie ihren Chip aus dem Arm, übergibt ihn Kramer und erklärt: „Nehmen Sie. Das bin ich. Ihr rechtmäßiger Besitz.“ Ihr Körper sei nun frei, eine Art heiliger Zustand.

Kapitel 49 - Siehe oben

Infos

  • Seite: 250 - 259
  • Zeit: Tag der Verhandlung
  • Ort/Quelle: Gericht
  • Personen: Mia, ein Arzt, Richter Hutschneider, Bell, Rosentreter, Zuschauer

Inhalt

Die Verhandlung im Fall Mia Holl wird vor jeder Menge Zuschauern fortgesetzt. Mia ist in einen Käfig gesperrt und wird regelmäßig mit Desinfektionsmittel besprüht. Ein Arzt sucht mit seinem Scanner vergeblich nach ihrem Chip im Arm. Kurz darauf beginnt Staatsanwalt Bell eine endlos lange Liste an Straftatbeständen vorzulesen - von Führung einer terroristischen Vereinigung bis hin zu Hochverrat und Beihilfe zum Mord. Mia klatscht daraufhin Beifall und ein Zuschauer brüllt „Hexenjagd“. Nachdem dieser abgeführt wurde, erklärt Rosentreter nüchtern, dass er auf einen Gegenantrag verzichtet und sich nicht zum Methodenfeind machen möchte. Mia buht ihn daher aus und wieder ruft es im Publikum: „Schiebung“.
Als erster Zeuge wird Kramer aufgerufen. Mia stellt fest, dass er ihr gefehlt hat, immerhin war er der einzig echte Mensch in ihrem Leben. Er stellt sie als Überzeugungstäterin dar, die für ihre Ideen in den Tod gehen will. Deshalb solle nicht die Höchststrafe verhängt werden. Mia applaudiert und weint. Dann erscheinen die nächsten Zeugen: ihre drei Nachbarinnen. Driss bezeichnet Mia als Märtyrerin, als gute Terroristin, was für heftige Unruhe im Saal sorgt. Weil Driss den feindlichen Rufen zustimmt, wird sie als Methodenfeindin abgeführt.
Mia nutzt das Chaos, rüttelt am Käfig und macht auf sich aufmerksam. Wer nicht dazu bereit sei, zu plündern oder zu töten, solle Ruhe geben. Aus welchen Gründen er sich auch dazu entscheidet. Hutschneider fühlt sich dadurch verhöhnt und schließt die Verhandlung.
Kurz bevor das Urteil verlesen wird, wünscht sich Mia Kramer bei der Vollstreckung an ihrer Seite und sagt sich selbst, dass sie trotzdem gewonnen hat. Dann wird sie zu Einfrieren auf unbestimmte Zeit verurteilt.

Kapitel 50 - Zu Ende

Infos

  • Seite: 260 - 264
  • Zeit: Nicht genauer definierter Tag nach Mias Verurteilung
  • Ort/Quelle: unbestimmter Raum
  • Personen: Mia, Kramer, Hutschneider, Bell

Inhalt

Auf der Liege in dem klimatisierten Raum fühlt Mia seit Monaten zum ersten Mal wieder Frieden. Sie wurde gewaschen, massiert, gefüttert und in einen Neoprenanzug gesteckt. Kramer kühlt ihre Stirn mit einem feuchten Tuch und reicht ihr heißes Wasser zum Trinken. Mia ist müde und hat keine Furcht. Hutschneider dokumentiert die Belehrung zur Vollstreckung. Kramer erfüllt Mia ihren letzten Wunsch nach einer Zigarette und gesteht, dass ihm ihre Rede mit den Guillotinen und dem Schweigen gefallen hat. Mia freut sich, dass es nach Moritz riecht, als der Deckel zuklappt.
Kurz vor dem guten Ende kommt Bell hereingerannt und beendet die Vollstreckung. Kramer lehnt sich zufrieden lächelnd an die Wand, als Bell die Begnadigung von höchster Stelle verliest. Kramer gratuliert Mia zu ihrer Rettung und bricht wegen ihrer fassungslosen Miene in Gelächter aus. Hutschneider versteht ebenfalls nicht, bis Kramer erklärt: „Sie hat ernsthaft geglaubt, die Methode würde sie zur Märtyrerin machen. Dabei schenken nur unfähige Machthaber dem nervösen Volk eine Kultfigur.“
Er verabschiedet Mia, sie sei frei und solle nach Hause. Bell verliest ihr lachend die Maßnahmen wie Resozialisierung. Die will all das nicht wahrhaben, fleht, dass man ihr das Einfrieren schuldig sei. Als die Männer den Raum verlassen haben, begreift sie, dass das Spiel erst jetzt zu Ende ist.
#zusammenfassen#inhaltsangabe
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