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Inhaltsverzeichnis
Lernbereich Lektürehilfen
Übersicht
Agnes
Kontext und Einordnun...
Formaler Aufbau
Romanstruktur
Intertextualität
Handlung
Kapitel 1
Kapitel 2-8
Kapitel 9 - 17
Kapitel 18 - 23
Kapitel 24 - 29
Kapitel 30 - 35
Kapitel 36 Schluss
Charaktere
Agnes
Erzähler
Louise
Themen und Orte
Fiktion und Wirklichk...
Bildnis und Identität...
Isolation und Anonymi...
Motive und Symbole
Punkte und Glück
Kälte
Tod
Wärme
Spuren
Schöpfung
Erzählweise
Prüfungsaufgaben zur ...
Corpus Delicti
Übersicht
Handlung
Kap. 1 - 10
Kap. 11 - 16
Kap. 17 - 22
Kap. 23 - 33
Kap. 34 - 40
Kap. 41 - 50
Aufbau
Charakterisierung
Mia Holl
Moritz Holl
Heinrich Kramer
Die ideale Geliebte
Anwalt Rosentreter
Richterin Sophie
Richter Hutschneider
Figurenkonstellation
Stil
Stilmittel
Erzählperspektive
Kontext
Moderne
Zukunftsliteratur
Persönliche Einflüsse
Rezeption
Interpretation
Diktatur - Die Method...
Körper höchstes Gut
Gericht ohne Recht
Totale Überwachung
Kampf um Freiheit
Science Fiction oder ...
Prüfungsaufgaben zur ...
Dantons Tod
Kontext und Einordnun...
Formaler Aufbau
Handlung
Akt 1
Akt 2
Akt 3
Akt 4
Personen
Figurenkonstellation
Danton
Die Dantonisten
Robespierre und der W...
Interpretation
Der politische Aspekt
Der weltanschauliche ...
Fazit
Realismus in Dantons ...
Prüfungsaufgaben zur ...
Das Fräulein von Scud...
Kontext und Einordnun...
Formaler Aufbau
Handlung
Die Geheimnisse der M...
Paris, die Stadt des ...
Die Herkunft des Käst...
Ein weiterer Mord
Oliviers Erzählung
Tugend siegt am Ende ...
Charaktere
Magdaleine von Scuder...
René Cardillac
Das Paar Olivier Brus...
Der Hofstaat - Ludwig...
Das Gesetz - la Regni...
Themen
Der Mensch - zum Gute...
Schuld, Unschuld und ...
Illusion und Wirklich...
Motive und Symbole
Tag und Nacht, Himmel...
Der Schmuck und die J...
Prüfungsaufgaben zur ...
Das Parfum
Handlung
Erster Teil
Zweiter Teil
Dritter Teil
Vierter Teil
Formaler Aufbau
Charakterisierungen
Grenouille
Pater Terrier
Madame Gaillard
Grimal
Baldini
Marquise
Antoine Richis
Laure Richis
Druot
Stil
Erzählperspektive
Sprache
Rhetorische Mittel
Kontext
Epoche
Parfüm-Geschichte
Interpretation
Grenouille als Monste...
Genie-Gedanke
Innere Duftwelt
Duft als Macht
Bildungsroman
Schauerroman
Prüfungsaufgaben zur ...
Der Besuch der alten ...
Kontext und Einordnun...
Handlung
Charaktere
Claire Zachanassian
Alfred Ill
Der Lehrer
Der Pfarrer
Der Polizist
Familie Ill
Die Güllener
Interpretation
Themen
Symbole
Prüfungsaufgaben zur ...
Der Bürgermeister
Der goldne Topf
Handlung
1. Vigilie
2. Vigilie
3. Vigilie
4. Vigilie
5. Vigilie
6. Vigilie
7. Vigilie
8. Vigilie
9. Vigilie
10. Vigilie
11. Vigilie
12. Vigilie
Kontext
Epoche
Entstehung und Rezept...
Modernes Märchen
Personen
Aufbau
Antithetik
Erzähltechnik
Stil und Sprache
Sprache
Mythen
Interpretation
Prüfungsaufgaben zur ...
Der Proceß
Entstehung und Einord...
Inhalt
1. Kapitel
2. Kapitel
3. Kapitel
4. Kapitel
5. Kapitel
6. Kapitel
7. Kapitel
8. Kapitel
9. Kapitel
10. Kapitel
Figuren
Josef K.
Onkel K.
Advokat Huld
Kaufmann Block
Gerichtsmaler Titorel...
Die Frauenfiguren
Einführung
Fräulein Bürstner
Frau des Gerichtsdien...
Leni
Struktur
Sprache und Stil
Erzählperspektive
Interpretation
Einführung
Das Gericht
Die Türhüterparabel
Verschiedene Interpre...
Rezeption
Prüfungsaufgaben zur ...
Der Sandmann
Handlung
Personen
Kontext und Einordnun...
Motive
Doppelgängermotiv
Augenmotiv
Sprache
Interpretation
Prüfungsaufgaben zur ...
Der Steppenwolf
Handlung
Zusammenfassung
Vorwort des Herausgeb...
Harry Hallers Aufzeic...
Tractat vom Steppenwo...
Harry Hallers Aufzeic...
Kontext und Einordnun...
Formaler Aufbau
Vorwort des Herausgeb...
Harry Hallers Aufzeic...
Tractat vom Steppenwo...
Charaktere
Hauptperson
Kontrast- und Spiegel...
Hermine
Pablo
Maria
Nebenfiguren
Die Bürger
Die unsterblichen Kün...
Stil und Sprache
Vorwort des fiktiven ...
Harry Hallers Aufzeic...
Tractat vom Steppenwo...
Motive, Symbole und B...
Der Steppenwolf
Der Spiegel
Die Ewigkeit und der ...
Die Unsterblichen
Die Musik
Der Tanz
Der Humor
Die Bedeutung des Mag...
Interpretation
Zeit- und Kulturkriti...
Entwicklung der Persö...
Parallelen zu Goethes...
Autobiographische Sel...
Die Marquise von O...
Übersicht
Handlung
Abschnitt 1
Abschnitt 2
Abschnitt 3
Abschnitt 4
Abschnitt 5
Aufbau
Charakterisierung
Die Marquise von O...
Herr von G...
Frau von G...
Graf F...
Stil
Erzählperspektive
Stilmittel
Kontext
Zeitgeschichte
Das Frauenbild um 180...
Interpretation
Gesellschaftskritik
Emanzipation
Tiefenpsychologie
Die Verwandlung
Kontext und Einordnun...
Inhalt
1. Teil
2. Teil
3. Teil
Struktur
Sprache und Stil
Figuren
Der Vater
Die Mutter
Die Schwester
Gregor
Interpretation
Die biographische Int...
Die psychoanalytische...
Die sozialkritische I...
Motive
Welche Verwandlung?
Rezeption
Prüfungsaufgaben zur ...
Faust I
Kontext und Einordnun...
Autor
Epocheneinordnung
Inhalt der Vorspiele
Inhalt der Gelehrten-...
Nacht
Vor dem Tor
Studierzimmer (I)
Studierzimmer (II)
Brückenszenen
Auerbachs Keller in L...
Hexenküche
Inhalt der Gretchen T...
Straße I
Abend
Spaziergang
Der Nachbarin Haus
Straße II
Garten
Ein Gartenhäuschen
Wald und Höhle
Gretchens Stube
Marthens Garten
Am Brunnen
Zwinger
Nacht
Dom
Walpurgisnacht
Walpurgisnachtstraum
Trüber Tag, Feld
Nacht, offen Feld
Kerker
Figuren
Figurenübersicht
Faust
Gretchen
Mephisto
Nebencharaktere
Struktur
Sprache und Stil
Interpretation
Faust und die Konzept...
Faust und Gretchen
Der Pakt mit dem Teuf...
Rezeption
Prüfungsaufgaben zur ...
Hamlet
Übersicht
Handlung
Akt 1
Akt 2
Akt 3
Akt 4
Akt 5
Aufbau
Charakterisierung
Hamlet
Gertrude
Claudius
Polonius
Ophelia
Laertes
Horatio
Geist
Figurenkonstellation
Stil
Sprache
Stilmittel
Monologe
Motive
Kontext
Epoche
Rezeption
Geschichtlicher Hinte...
Interpretation
Schein
Wahnsinn
Rache
Machtgier
Mutter-Problematik
Liebe
Krimi
Homo Faber
Kontext und Einordnun...
Gliederung
Erste Station
Zweite Station
Handlung
Erste Station
Zweite Station
Figuren
Walter Faber
Hanna Piper
Elisabeth Piper
Ivy
Formales und sprachli...
Ein Bericht? Formaler...
Sprechende Namen
Sprache und Stil
Interpretation
Themen
Orte
Motive und Symbole
Frischs Kritik am Typ...
Prüfungsaufgaben zur ...
Irrungen, Wirrungen
Übersicht
Handlung
Kapitel 1 - 15
Kapitel 16 - 26
Aufbau
Charakterisierung
Lene Nimptsch
Botho von Rienäcker
Frau Nimptsch
Frau Dörr
Käthe von Sellenthin
Gideon Franke
Figurenkonstellation
Stil
Stilmittel
Erzählperspektive
Motive
Kontext
Epoche
Rezeption
Geschichtlicher Hinte...
Interpretation
Entwicklungsroman
Gesellschaftskritik
Zeitroman
Psychologischer Roman
Kabale und Liebe
Kontext und Einordnun...
Inhalt
Auf einen Blick
Akt I
Akt II
Akt III
Akt IV
Akt V
Struktur
Sprache und Stil
Figuren
Auf einen Blick
Miller
Millers Frau
Luise
Sekretär Wurm
Ferdinand von Walter
Präsident von Walter
Hofmarschall von Kalb
Lady Milford
Interpretation
Auf einen Blick
Sozialkritik in Kabal...
Elemente des Sturm un...
Rezeption
Prüfungsaufgaben zur ...
Klein Zaches genannt ...
Kontext und Einordnun...
Inhalt
Figuren
Allgemeines
Balthasar
Zaches
Struktur
Interpretation
Klein Zaches und das ...
Klein Zaches - eine S...
Fazit
Rezeption
Prüfungsaufgaben zur ...
Landnahme
Übersicht
Handlung
Prolog
Thomas Nicolas
Marion Demutz
Peter Koller
Katharina Hollenbach
Sigurd Kitzerow
Epilog
Aufbau
Charakterisierung
Bernhard Haber
Thomas Nicolas
Marion Demutz
Peter Koller
Katharina Hollenbach
Sigurd Kitzerow
Stil
Erzählperspektive
Stilmittel
Kontext
Geschichtlicher Hinte...
Rezeption
Interpretation
Heimat
Fremdenfeindlichkeit
Gesellschaftskritik
Lenz
Übersicht
Handlung
Gebirgswanderung
Leben im Pfarrhaus
Treffen mit Kaufmann
Oberlins Abwesenheit
Selbstmordversuche
Aufbau
Charakterisierung
Lenz
Oberlin
Kaufmann
Stil
Sprache
Erzählperspektive
Interpretation
Motive
Lenz' Weltanschauung
Prüfungsaufgaben zur ...
Maria Stuart
Handlung
1. Aufzug
2. Aufzug
3. Aufzug
4. Aufzug
5. Aufzug
Kontext
Epoche
Rezeption
Geschichtlicher Hinte...
Personen
Charakterisierungen
Personenkonstellation
Aufbau des Dramas
Stil und Sprache
Stilmittel
Metrum und Reim
Interpretation
Prüfungsaufgaben zur ...
Medea
Übersicht
Handlung
Prolog
Einzugslied
1. Aufzug
1. Standlied
2. Aufzug
2. Standlied
3. Aufzug
3. Standlied
4. Aufzug
4. Standlied
5. Aufzug
5. Standlied
Auszug
Aufbau
Charakterisierung
Medea
Jason
Amme
Kreon
Aigeus
Figurenkonstellation
Stil
Stilmittel
Figurenrede
Kontext
Euripides' Werk
Mythos Medea
Interpretation
Rachsucht aus Liebe
Patriarchale Welt
Vergleich mit Medea. ...
Medea. Stimmen
Übersicht
Handlung
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Aufbau
Charakterisierung
Medea
Jason
Leukon
Akamas
Agameda
Presbon
Glauke
Kreon
Lyssa
Figurenkonstellation
Stil
Stilmittel
Erzählperspektive
Kontext
Zeitgeschichtlicher H...
Mythos Medea
Interpretation
Autobiografisch
Sündenbock-Thematik
Feminismus
Vergleich mit Euripid...
Woyzeck
Handlung
Zusammenfassung
Szene 1 - 2
Szene 3 - 7
Szene 8 - 10
Szene 11 - 15
Szene 16 - 21
Szene 22 - 26
Szene 27
Aufbau des Dramas
Charakterisierungen
Franz Woyzeck
Marie Zickwolf
Nebenfiguren
Stil und Sprache
Kontext
Epoche
Geschichtlicher Hinte...
Interpretation
Woyzecks Motive
Armut und Arbeit
Das Erbsenexperiment
Zurechnungsfähigkeit

Peter Koller

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Peter Koller beschreibt im dritten Kapitel, welche Geschäfte Bernhard nach der Schulzeit betreibt. Dabei ist Peter bemüht, in die Geschäfte miteinzusteigen und finanziell von ihnen zu profitieren.

Die Mulde

Infos

  • Seiten: 150-160
  • Zeit: Schulzeit von Bernhard und Peter
  • Ort: Kleinstadt Guldenberg (DDR)
  • Personen: Peter Koller, Bernhard Haber, Herr Barthel (Polizeibeamter)

Inhalt

  • Wie in den vorangegangenen Kapiteln erzählt auch Peter in der Retrospektive von seiner Bekanntschaft mit Bernhard.
  • Beide gehen zwar in ihrer Kindheit auf dieselbe Schule, doch kennengelernt haben sie sich an der „Mulde“ - ein Fluss, der durch Guldenberg fließt. Hier sitzen die Kinder nach der Schule und beobachten Autos, die über eine Verkehrsbrücke bei der Mulde fahren.
  • Bernhard setzt sich an einem Abend zu Peter und dessen Freunde. Sie werden Zeuge einer Autopanne auf der Brücke. Die Jungen bieten dem Fahrer ihre Hilfe an, als dieser sein stehengebliebenes Auto auf den Seitenstreifen bei der Brücke schieben muss.
  • Peter sorgt dafür, dass der Fahrer sein Auto nicht richtig abschließen kann. Als der Mann sich zur nächsten Werkstatt begiebt, bleiben die Jungen zurück und Bernhard - ihm ist aufgefallen, dass Peter eine der Autotüren manipuliert hat - schlägt als erstes vor, in das Auto einzubrechen.
  • Die Jungen können zwar nur kleinere Andenken aus dem Auto entwenden, zum Beispiel eine Thermoskanne und einen Wagenheber, dennoch verbindet sie dieser Vorfall. In Zukunft treffen sie sich auch auf dem Schulhof oder an der Mulde.
  • Als der Winter kommt, sitzen Peter, Bernhard und ihre Freunde auf der Brücke und beobachten Eisschollen, die auf dem Fluss an ihnen vorbeiziehen.
  • Dabei werden sie von einem Polizisten, Herr Barthel, angesprochen. Er sagt den Jungen, dass sie verschwinden sollen.
  • Herr Barthel führt einen Polizeihund mit sich. Bernhard, der sich mit Tieren auskennt, beginnt, den Hund zu kraulen statt auf den Polizisten zu hören.
  • Der Polizist ist verärgert, dass sich ihm die Jungen wiedersetzen. Er verpasst seinem Hund einen Klaps mit der Leine, woraufhin das Tier einen Satz nach vorn macht und Bernhard in die Wade beißt.
  • Bernhard ist nach dem Biss zwar nicht verletzt, allerdings ist seine Hose zerissen. Statt wütend auf das Tier zu sein, fordert er den Polizisten ruhig auf, die Hose zu bezahlen.
  • Peter und die anderen Jungen sind auf Bernhards Seite und regen sich wesentlich mehr über den Vorfall auf als Bernhard selbst. Peter fordert sogar ein Schmerzensgeld von Herrn Barthel, weil er sich sicher ist, dass er den Schäferhund auf Bernhard gehetzt hat. Nach einer kurzen Auseinandersetzung, in der Herr Barthel alle Vorwürfe von sich weist, verlassen die Jungen aufgeregt die Brücke.
  • Auf dem Heimweg unterhalten sich Peter und Bernhard über den Vorfall. Peter versichert Bernhard, dass er sogar vor einem Gericht als Zeuge aussagen würde, wenn Bernhard den Polizisten anzeigen wollte.
  • Peter bewundert Bernhard dafür, wie ruhig er in der Situation bleibt.

Käferplage

Infos

  • Seiten: 160-175
  • Zeit: Schulzeit von Bernhard und Peter
  • Ort: Kleinstadt Guldenberg (DDR)
  • Personen: Peter Koller, Bernhard Haber

Inhalt

  • Kurz nach dem Ereignis wird die Holzbrücke über der Mulde abgerissen, um sie mit einer stabileren Steinkonstruktion zu ersetzen. Bernhard und die anderen Jungen besuchen den gewohnten Platz an der Mulde weiterhin regelmäßig, da das Beobachten der Brückenarbeiter Abwechslung in das Kleinstadtleben der Schüler bringt.
  • Zur selben Zeit kommt es in Guldenberg zu einer Ungezieferplage. Große Käferschwärme, die regelmäßig in warmen Monaten in die Stadt kommen, legen sich wie ein Teppich über Straßen und Häuser. Die Bewohner von Guldenberg sind an die Insekten gewöhnt, die Bauarbeiter aus Leipzig haben allerdings Angst vor übertragbaren Krankheiten und meiden die Tiere, worüber sich die Jungen von ihrem Aussichtspunkt aus lustig machen.
  • Bernhard und Peter kommen mit einigen der Bauarbeiter ins Gespräch. Die Jungen präsentieren den Ortsfremden die Käfer in ihren Händen und sagen ihnen, dass die Tiere eigentlich ganz harmlos sind. Bernhard behauptet sogar, dass sie ganz lecker schmecken würden.
  • Nachdem sie von den Arbeitern verscheucht werden, beschließen die Jungen, ihnen einen Streich zu spielen.
  • Am nächsten Tag gehen Peter und Bernhard zurück zur Baustelle, die menschenleer ist (später wird klar, dass Streik herrscht). Sie bedienen sich am Werkzeug der Arbeiter, wobei sich Bernhard einen riesigen Seilzug sichert und diesen im Wald verstecken muss.
  • Zurück in der Stadt bemerken beide, dass ungewöhnlich viele Polizisten in der Stadt zu sehen ist. Sie werden sogar von einem Beamten kontrolliert, der sie auffordert, ihre Taschen zu leeren.

Streik

Infos

  • Seiten: 175-186
  • Zeit: Schulzeit von Bernhard und Peter
  • Ort: Kleinstadt Guldenberg (DDR)
  • Personen: Peter Koller, Bernhard Haber, Peters Eltern, Klassenkameraden von Peter

Inhalt

  • Als Peter nach Hause kommt, legt er sein Diebesgut ab und geht zurück in die Stadt. Er möchte wissen, was in den Straßen los ist.
  • Auf einer der Hauptstraßen zum Marktplatz trifft er seine Klassenkameraden. Sie erzählen ihm, dass auf dem Marktplatz vor dem verbarrikadierten Rathaus ein Streik in vollem Gange ist. Die Bauarbeiter von der Brücke seien daran ebenso beteiligt wie die Arbeiter der ansässigen Maschinenfabrik.
  • Peter geht zum Marktplatz, wo er enttäuscht feststellt, dass sich gerade einmal dreißig Streikende und ein paar Schaulustige versammelt haben.
  • Er sucht nach seinen Freunden und erfährt von ihnen, dass auch in anderen Städten Streiks abgehalten werden würden. In Berlin sollen Tausende Menschen auf den Straßen sein.
  • Die Jungen sind weniger an den Gründen des Streiks interessiert, als an den Auswirkungen. Sie hoffen, dass die Lage eskaliert und sie am nächsten Tag nicht in die Schule müssen.
  • Als Bernhard sich den Jungen anschließen möchte, wird er zuerst angepöbelt - nach der Meinung der Schuljungen hätte ein Zugezogener kein Recht, an dem Streik (wenn auch nur als Zuschauer) teilzunehmen. Peter verteidigt Bernhard so intensiv vor seinen Freunden, dass diese lieber gehen.
  • Bernhard kommt eine Idee, um den Diebstahl der Werkzeuge zu vertuschen. Er geht mit Peter zu den streikenden Bauarbeiten und sagt ihnen, dass ungewöhnlich viele Polizisten in der Stadt seien. Er habe zwei Beamte davon reden hören, dass sie die Baustelle an der Brücke überprüfen wollen.
    • Mit dieser Lüge sorgt Bernhard dafür, dass die Bauarbeiter denken müssen, die Polizisten hätten das Werkzeug entwendet
    • Peter ist beeindruckt von Bernhards Raffinesse
  • Peter erfährt am nächsten Tag, dass ein russischer Panzer auf dem Marktplatz erschienen ist. Peters Eltern verbieten ihm, sich den Streikenden zu nähern - er muss jeden Tag nach der Schule sofort nach Hause kommen.
  • Die von den Schülern erhoffte Eskalation der Lage bleibt allerdings aus. Drei Tage, nachdem der Panzer auf dem Markplatz stationiert wurde, ist der Streik in Guldenberg beendet.
  • Später erfährt Peter, dass zwei der streikenden Brückenarbeiter verurteilt wurden. Ein weiterer Arbeiter wurde sogar wegen Polizistenbeleidigung verklagt, weil er behauptet hatte, die Polizisten hätten ihnen das Werkzeug gestohlen.

Anfänge der politischen Laufbahn

Infos

  • Seiten: 187-192
  • Zeit: Ende der Schulzeit von Bernhard und Peter, Ausbildungszeit
  • Ort: Kleinstadt Guldenberg (DDR)
  • Personen: Peter Koller, Bernhard Haber

Inhalt

  • Nach dem Streik trennen sich die Wege von Peter und Bernhard vorläuftig. Peter beginnt seine Lehre als Schlosser und Bernhard absolviert das letzte Schuljahr.
  • Peter gesteht sich aber auch ein, dass er nichts mehr mit Bernhard und ihren Streichen zu tun haben will.
  • Durch Hörensagen erfährt Peter von der Genossenschaft, die sich in Guldenberg gegründet hat (Siehe Kapitel von Marion). Er ist überrascht, dass Bernhard als deren Vertreter von Hof zu Hof zieht, um die Bauern mit allen Mitteln von einem Beitritt zu überzeugen.
    • Ähnlich wie Marion hatte Peter keine Ahnung davon, dass sich Bernhard politisch engagiert.
    • Beide haben großes Unverständnis für Bernhards Engagement und lehnen es ab.
  • Peter erfährt auch, was den Bauern angetan wird, bis sie der Genossenschaft beitreten.
    • Die „ Genossen“ stellen sich vor die Höfe, rufen Namen und Parolen
    • Es wird extrem laute Musik auf dem Hof abgespielt
    • Den Bauern wird minderwertiges Saatgut und weniger Dünger verkauft. Sie bekommen keine Erntemaschinen mehr auf dem freien Markt.
    • Sollte es zur persönlichen Konfrontation kommen, werden offene Drohungen ausgesprochen
⇒ In der gesamten Stadt herrscht Einigkeit darüber, dass dieses Vorgehen gleichbedeutend mit Terror ist, dennoch unternimmt niemand etwas.
⇒ Da Bernhard aber ein Umsiedlerkind ist - und die Hemmschwelle damit geringer ausfällt - , begegnet man ihm mit deutlicher Verachtung für seine Beteiligung am Vorgehen der Genossenschaft.

Gitti

Infos

  • Seiten: 192-230
  • Zeit: Ende der Lehrzeit
  • Ort: Naumburg (DDR), Berlin (Ost)
  • Personen: Peter Koller, Gitti, Wilhelm (Gittis Sohn), Frieder

Inhalt

  • Nach Ende seiner Lehrzeit zieht Peter nach Naumburg. Dort findet er eine Anstellung in einer Autowerkstatt und eine kleine Wohnung. Er ist glücklich mit den bescheidenen Verhältnissen und will es genauso halten bis er in die Rente geht.
  • In Naumburg lernt Peter auch Gitti kennen, die eine Ausbildung zur Schneiderin macht.
  • Peter und Gitti ziehen sehr schnell zusammen, allerdings ist die Stimmung zwischen beiden nicht besonders harmonisch. Gitti beschwert sich, wenn Peter an seinem neuen Auto arbeitet und Peter kann nicht verstehen, dass Gitti nicht heiraten möchte.
  • Ein Jahr, nachdem das Paar zusammengezogen ist, wird Gitti schwanger.
  • Peter möchte das Kind zwar nicht, da Gitti sich aber gegen eine Abtreibung wehrt, muss er sich der Situation fügen. Er wundert sich, dass Gitti immer noch nicht heiraten möchte, denkt sich zunächst aber nichts dabei.
  • Nachdem das Kind (ein Junge namens Wilhelm) geboren worden ist, wundert sich Peter über dessen Hautfarbe, die ihm viel zu dunkel erscheint.
  • Als Peter den Stationsarzt im Kinderkrankenhaus auf die ungewöhnliche Hautfarbe anspricht, sagt dieser ihm, dass ihm die Kindsmutter bei dieser Frage besser weiterhelfen könne.
  • Gitti behauptet, die dunkle Hautfarbe des Kinds stamme von einer Pigmentverschiebung und sei nichts Ungewöhnliches.
  • Kurz darauf erkennt Peter aber, dass Gittis Kind nicht von ihm ist. In einer Übersprungshandlung packt Peter seine Sachen, trennt sich von Gitti und kündigt seinen Job. Naumburg möchte er für immer verlassen.
    • Peter empfindet vor allem Scham.
    • Er betont mehrmals, dass er sich eigentlich hätte denken können, dass es zwischen ihm und Gitti so enden würde. Aus dieser Ahnung lässt sich schließen, dass sich seine Wut auf sie in Grenzen hält.
    • Sein Abschiedsgeschenk an Wilhelm - ein Plattenspieler - bestätigt, dass er kein Problem mit der Situation an sich hat, sondern vielmehr damit, was Außenstehende von ihm denken könnten.
  • Peter versucht zuerst, sich in Berlin durchzuschlagen. Da es aufgrund der sowjetischen Regierung in Ostberlin keine unabhängigen Werkstätten mehr gibt, findet er keine Anstellung und - infolge dessen - keine Wohnung.
  • Durch einen Zufall lernt er Frieder kennen. Dieser behauptet, dass er Bernhard kennen würde und beide zusammen Geschäfte in Guldenberg betreiben würden.
    • Frieder beschreibt ihr Geschäft als eine Art Dienstleistungsunternehmen: Die Kunden kommen mit einem Problem zu ihnen und sie lösen es.
    • Peter ist klar, dass dies eine Umschreibung für zwielichtige Geschäfte ist.
  • Schließlich muss Peter sich eingestehen, dass er am Versuch, Guldenberg hinter sich zu lassen, gescheitert ist.
  • Ohne Geld und Perspektive kehrt er nach Guldenberg zurück.

Geschäfte

Infos

  • Seiten: 230-251
  • Zeit: Vor dem Bau der Grenzmauer (1961)
  • Ort: Guldenberg, Leipzig, Berlin
  • Personen: Peter Koller, Bernhard Haber

Inhalt

  • Peter trifft zurück in Guldenberg auf Bernhard. Sie kommen miteinander ins Gespräch.
  • Als Peter seine Bekanntschaft mit Frieder erwähnt wird Bernhard sichtlich misstrauisch - und Peter merkt, dass die Geschäfte der beiden entweder sehr lukrativ, illegal oder beides sein müssen.
  • Obwohl Peter keine Ahnung hat, um welche Art Geschäfte es sich handelt, möchte er einsteigen.
  • Bernhard warnt ihn: Einer seiner Kollegen musste wegen der Geschäfte 5 Jahre ins Gefängnis.
  • Peter wiederholt, dass er einsteigen möchte, und Bernhard geht jetzt auf diese Aussage ein. Er spricht Peter auf sein Auto an: Dieses würde sich wunderbar umbauen lassen, um mehr Stauraum zu schaffen.
  • Peter weiß zwar immer noch nicht, worauf die Dienstleistungen von Bernhards Geschäft beruhen, allerdings bestätigt er Bernhards Vermutung. Es wäre ein Leichtes für ihn, einen zweiten Unterboden am Auto anzubringen, ohne dass irgendjemand das mitbekommen würde.
  • Peter und Bernhard beschließen schließlich, dass Peter in die Geschäften miteinsteigen kann. Alles, was Peter hierfür mitbringen muss, sind sein Auto, eine Wohnung, ein Telefon und eine Alibi-Anstellung bei einem Unternehmen seiner Wahl.
  • Innerhalb einer Woche kann Peter alle Anforderungen umsetzen - nur eine Anstellung hat er nicht gefunden, weshalb er Bernhard anlügt und behauptet, er sei bei einem Bienenzüchter angestellt.
  • Kurz darauf erledigen beide den ersten Auftrag und Peter findet so heraus, worauf die Geschäfte beruhen.
    • Sie fahren ein Ehepaar und ihre Tochter in Peters umgebautem Auto nach Westberlin.
    • Obwohl die Berliner Mauer noch nicht gebaut ist, werden an den Grenzposten der DDR Kontrollen durchgeführt ⇒ Mit diesen Kontrollen wird verhindert, dass Bürger der DDR in den Westen überwandern.
    • Deshalb muss die Familie ihr Gepäck in den neu angebrachten Zwischenboden von Peters Auto legen, um bei der Kontrolle nicht aufzufallen.
  • Der Transport verläuft ohne Zwischenfälle und Peter ist begeistert, so einfach Geld verdienen zu können. Er ignoriert das Risiko, erwischt zu werden, und sichert Bernhard zu, weiterhin für ihn zu arbeiten.

Konsequenzen

Infos

  • Seiten: 251-270
  • Zeit: Zunächst die Zeit vor dem Bau der Grenzmauer (1961) und während der Schließung der Grenzen
  • Ort: Guldenberg, Leipzig
  • Personen: Peter Koller, Bernhard Haber, Gitti, Wilhelm

Inhalt

  • Peter wird zwar schnell klar, dass er in Bernhards Geschäften nur eine untergeordnete Rolle spielt, dennoch ist er froh, ab und zu einen Auftrag ausführen zu können.
  • Währenddessen baut sich Peter in Leipzig die Bienenzucht auf, die er als Alibi benötigt.
  • Einmal spricht Peter Bernhard darauf an, wie es dazu kam, dass er damals an der Seite der Genossenschaft die Bauern aus Guldenberg dazu erpresst hatte, der Vereinigung beizutreten.
  • Bernhard antwortet, dass er alles aus Rache getan hätte. Die Bürger aus Guldenberg hätten ihn behandelt wie Dreck und er habe ihnen das heimgezahlt
    • Auch Bauer Griesel, der die Habers damals scheinbar gutmütig auf seinem Hof aufgenommen hatte, war der Familie eigentlich feindlich gesinnt. Deswegen hatte Bernhard bei ihm ein besonderes Vergnügen, ihm alles wegzunehmen und ihn zu terrorisieren.
  • Kurz nach dem Gespräch werden im August 1961 die Grenzen zwischen Ost- und Westdeutschland geschlossen.
  • Statt die Geschäfte aufzugeben, heben Bernhard und Peter den Preis für ihre Schleusungen an.
  • Anderthalb Jahre können die beiden weiterhin ihre Geschäfte ausbauen, wobei es auch zu größeren Schleusungen durch Kanalisationen kommt.
  • Dann wird Peter bei einer Schleusung aufgegriffen und zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Sein Auto mit dem doppelten Boden wird dabei als das belastende Beweisstück gewertet.
  • Peter muss die gesamte Strafe absitzen, da er sich im Prozess geweigert hat, einen Mitschuldigen zu nennen.
  • Zunächst sieht er in Bernhard den Schuldigen für seine Strafe, dann aber besinnt er sich darauf, an allem selbst schuld zu sein. Die Gier hatte ihn blind für jede Konsequenz werden lassen.
  • Während seiner Zeit im Gefängnis bekommt er nur ein einziges Mal Besuch: Es sind Gitti und Wilhelm. Peter stellt sich während des Besuchs vor, wie ein Leben mit dieser Familie verlaufen wäre.
  • Bernhard besucht Peter während der Haft nicht. Er hat den Kontakt auch nach Peters Freilassung abgebrochen.
  • Nach der Haft findet Peter in Leipzig eine Wohnung und eine Stelle in einer Werkstatt. Das einzige, was ihm wirklich fehlt, ist sein geliebtes Auto.
#inhaltsangabe
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