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Inhaltsverzeichnis
Lernbereich Lektürehilfen
Übersicht
Agnes
Kontext und Einordnun...
Formaler Aufbau
Romanstruktur
Intertextualität
Handlung
Kapitel 1
Kapitel 2-8
Kapitel 9 - 17
Kapitel 18 - 23
Kapitel 24 - 29
Kapitel 30 - 35
Kapitel 36 Schluss
Charaktere
Agnes
Erzähler
Louise
Themen und Orte
Fiktion und Wirklichk...
Bildnis und Identität...
Isolation und Anonymi...
Motive und Symbole
Punkte und Glück
Kälte
Tod
Wärme
Spuren
Schöpfung
Erzählweise
Prüfungsaufgaben zur ...
Corpus Delicti
Übersicht
Handlung
Kap. 1 - 10
Kap. 11 - 16
Kap. 17 - 22
Kap. 23 - 33
Kap. 34 - 40
Kap. 41 - 50
Aufbau
Charakterisierung
Mia Holl
Moritz Holl
Heinrich Kramer
Die ideale Geliebte
Anwalt Rosentreter
Richterin Sophie
Richter Hutschneider
Figurenkonstellation
Stil
Stilmittel
Erzählperspektive
Kontext
Moderne
Zukunftsliteratur
Persönliche Einflüsse
Rezeption
Interpretation
Diktatur - Die Method...
Körper höchstes Gut
Gericht ohne Recht
Totale Überwachung
Kampf um Freiheit
Science Fiction oder ...
Prüfungsaufgaben zur ...
Dantons Tod
Kontext und Einordnun...
Formaler Aufbau
Handlung
Akt 1
Akt 2
Akt 3
Akt 4
Personen
Figurenkonstellation
Danton
Die Dantonisten
Robespierre und der W...
Interpretation
Der politische Aspekt
Der weltanschauliche ...
Fazit
Realismus in Dantons ...
Prüfungsaufgaben zur ...
Das Fräulein von Scud...
Kontext und Einordnun...
Formaler Aufbau
Handlung
Die Geheimnisse der M...
Paris, die Stadt des ...
Die Herkunft des Käst...
Ein weiterer Mord
Oliviers Erzählung
Tugend siegt am Ende ...
Charaktere
Magdaleine von Scuder...
René Cardillac
Das Paar Olivier Brus...
Der Hofstaat - Ludwig...
Das Gesetz - la Regni...
Themen
Der Mensch - zum Gute...
Schuld, Unschuld und ...
Illusion und Wirklich...
Motive und Symbole
Tag und Nacht, Himmel...
Der Schmuck und die J...
Prüfungsaufgaben zur ...
Das Parfum
Handlung
Erster Teil
Zweiter Teil
Dritter Teil
Vierter Teil
Formaler Aufbau
Charakterisierungen
Grenouille
Pater Terrier
Madame Gaillard
Grimal
Baldini
Marquise
Antoine Richis
Laure Richis
Druot
Stil
Erzählperspektive
Sprache
Rhetorische Mittel
Kontext
Epoche
Parfüm-Geschichte
Interpretation
Grenouille als Monste...
Genie-Gedanke
Innere Duftwelt
Duft als Macht
Bildungsroman
Schauerroman
Prüfungsaufgaben zur ...
Der Besuch der alten ...
Kontext und Einordnun...
Handlung
Charaktere
Claire Zachanassian
Alfred Ill
Der Lehrer
Der Pfarrer
Der Polizist
Familie Ill
Die Güllener
Interpretation
Themen
Symbole
Prüfungsaufgaben zur ...
Der Bürgermeister
Der goldne Topf
Handlung
1. Vigilie
2. Vigilie
3. Vigilie
4. Vigilie
5. Vigilie
6. Vigilie
7. Vigilie
8. Vigilie
9. Vigilie
10. Vigilie
11. Vigilie
12. Vigilie
Kontext
Epoche
Entstehung und Rezept...
Modernes Märchen
Personen
Aufbau
Antithetik
Erzähltechnik
Stil und Sprache
Sprache
Mythen
Interpretation
Prüfungsaufgaben zur ...
Der Proceß
Entstehung und Einord...
Inhalt
1. Kapitel
2. Kapitel
3. Kapitel
4. Kapitel
5. Kapitel
6. Kapitel
7. Kapitel
8. Kapitel
9. Kapitel
10. Kapitel
Figuren
Josef K.
Onkel K.
Advokat Huld
Kaufmann Block
Gerichtsmaler Titorel...
Die Frauenfiguren
Einführung
Fräulein Bürstner
Frau des Gerichtsdien...
Leni
Struktur
Sprache und Stil
Erzählperspektive
Interpretation
Einführung
Das Gericht
Die Türhüterparabel
Verschiedene Interpre...
Rezeption
Prüfungsaufgaben zur ...
Der Sandmann
Handlung
Personen
Kontext und Einordnun...
Motive
Doppelgängermotiv
Augenmotiv
Sprache
Interpretation
Prüfungsaufgaben zur ...
Der Steppenwolf
Handlung
Zusammenfassung
Vorwort des Herausgeb...
Harry Hallers Aufzeic...
Tractat vom Steppenwo...
Harry Hallers Aufzeic...
Kontext und Einordnun...
Formaler Aufbau
Vorwort des Herausgeb...
Harry Hallers Aufzeic...
Tractat vom Steppenwo...
Charaktere
Hauptperson
Kontrast- und Spiegel...
Hermine
Pablo
Maria
Nebenfiguren
Die Bürger
Die unsterblichen Kün...
Stil und Sprache
Vorwort des fiktiven ...
Harry Hallers Aufzeic...
Tractat vom Steppenwo...
Motive, Symbole und B...
Der Steppenwolf
Der Spiegel
Die Ewigkeit und der ...
Die Unsterblichen
Die Musik
Der Tanz
Der Humor
Die Bedeutung des Mag...
Interpretation
Zeit- und Kulturkriti...
Entwicklung der Persö...
Parallelen zu Goethes...
Autobiographische Sel...
Die Marquise von O...
Übersicht
Handlung
Abschnitt 1
Abschnitt 2
Abschnitt 3
Abschnitt 4
Abschnitt 5
Aufbau
Charakterisierung
Die Marquise von O...
Herr von G...
Frau von G...
Graf F...
Stil
Erzählperspektive
Stilmittel
Kontext
Zeitgeschichte
Das Frauenbild um 180...
Interpretation
Gesellschaftskritik
Emanzipation
Tiefenpsychologie
Die Verwandlung
Kontext und Einordnun...
Inhalt
1. Teil
2. Teil
3. Teil
Struktur
Sprache und Stil
Figuren
Der Vater
Die Mutter
Die Schwester
Gregor
Interpretation
Die biographische Int...
Die psychoanalytische...
Die sozialkritische I...
Motive
Welche Verwandlung?
Rezeption
Prüfungsaufgaben zur ...
Faust I
Kontext und Einordnun...
Autor
Epocheneinordnung
Inhalt der Vorspiele
Inhalt der Gelehrten-...
Nacht
Vor dem Tor
Studierzimmer (I)
Studierzimmer (II)
Brückenszenen
Auerbachs Keller in L...
Hexenküche
Inhalt der Gretchen T...
Straße I
Abend
Spaziergang
Der Nachbarin Haus
Straße II
Garten
Ein Gartenhäuschen
Wald und Höhle
Gretchens Stube
Marthens Garten
Am Brunnen
Zwinger
Nacht
Dom
Walpurgisnacht
Walpurgisnachtstraum
Trüber Tag, Feld
Nacht, offen Feld
Kerker
Figuren
Figurenübersicht
Faust
Gretchen
Mephisto
Nebencharaktere
Struktur
Sprache und Stil
Interpretation
Faust und die Konzept...
Faust und Gretchen
Der Pakt mit dem Teuf...
Rezeption
Prüfungsaufgaben zur ...
Hamlet
Übersicht
Handlung
Akt 1
Akt 2
Akt 3
Akt 4
Akt 5
Aufbau
Charakterisierung
Hamlet
Gertrude
Claudius
Polonius
Ophelia
Laertes
Horatio
Geist
Figurenkonstellation
Stil
Sprache
Stilmittel
Monologe
Motive
Kontext
Epoche
Rezeption
Geschichtlicher Hinte...
Interpretation
Schein
Wahnsinn
Rache
Machtgier
Mutter-Problematik
Liebe
Krimi
Homo Faber
Kontext und Einordnun...
Gliederung
Erste Station
Zweite Station
Handlung
Erste Station
Zweite Station
Figuren
Walter Faber
Hanna Piper
Elisabeth Piper
Ivy
Formales und sprachli...
Ein Bericht? Formaler...
Sprechende Namen
Sprache und Stil
Interpretation
Themen
Orte
Motive und Symbole
Frischs Kritik am Typ...
Prüfungsaufgaben zur ...
Irrungen, Wirrungen
Übersicht
Handlung
Kapitel 1 - 15
Kapitel 16 - 26
Aufbau
Charakterisierung
Lene Nimptsch
Botho von Rienäcker
Frau Nimptsch
Frau Dörr
Käthe von Sellenthin
Gideon Franke
Figurenkonstellation
Stil
Stilmittel
Erzählperspektive
Motive
Kontext
Epoche
Rezeption
Geschichtlicher Hinte...
Interpretation
Entwicklungsroman
Gesellschaftskritik
Zeitroman
Psychologischer Roman
Kabale und Liebe
Kontext und Einordnun...
Inhalt
Auf einen Blick
Akt I
Akt II
Akt III
Akt IV
Akt V
Struktur
Sprache und Stil
Figuren
Auf einen Blick
Miller
Millers Frau
Luise
Sekretär Wurm
Ferdinand von Walter
Präsident von Walter
Hofmarschall von Kalb
Lady Milford
Interpretation
Auf einen Blick
Sozialkritik in Kabal...
Elemente des Sturm un...
Rezeption
Prüfungsaufgaben zur ...
Klein Zaches genannt ...
Kontext und Einordnun...
Inhalt
Figuren
Allgemeines
Balthasar
Zaches
Struktur
Interpretation
Klein Zaches und das ...
Klein Zaches - eine S...
Fazit
Rezeption
Prüfungsaufgaben zur ...
Landnahme
Übersicht
Handlung
Prolog
Thomas Nicolas
Marion Demutz
Peter Koller
Katharina Hollenbach
Sigurd Kitzerow
Epilog
Aufbau
Charakterisierung
Bernhard Haber
Thomas Nicolas
Marion Demutz
Peter Koller
Katharina Hollenbach
Sigurd Kitzerow
Stil
Erzählperspektive
Stilmittel
Kontext
Geschichtlicher Hinte...
Rezeption
Interpretation
Heimat
Fremdenfeindlichkeit
Gesellschaftskritik
Lenz
Übersicht
Handlung
Gebirgswanderung
Leben im Pfarrhaus
Treffen mit Kaufmann
Oberlins Abwesenheit
Selbstmordversuche
Aufbau
Charakterisierung
Lenz
Oberlin
Kaufmann
Stil
Sprache
Erzählperspektive
Interpretation
Motive
Lenz' Weltanschauung
Prüfungsaufgaben zur ...
Maria Stuart
Handlung
1. Aufzug
2. Aufzug
3. Aufzug
4. Aufzug
5. Aufzug
Kontext
Epoche
Rezeption
Geschichtlicher Hinte...
Personen
Charakterisierungen
Personenkonstellation
Aufbau des Dramas
Stil und Sprache
Stilmittel
Metrum und Reim
Interpretation
Prüfungsaufgaben zur ...
Medea
Übersicht
Handlung
Prolog
Einzugslied
1. Aufzug
1. Standlied
2. Aufzug
2. Standlied
3. Aufzug
3. Standlied
4. Aufzug
4. Standlied
5. Aufzug
5. Standlied
Auszug
Aufbau
Charakterisierung
Medea
Jason
Amme
Kreon
Aigeus
Figurenkonstellation
Stil
Stilmittel
Figurenrede
Kontext
Euripides' Werk
Mythos Medea
Interpretation
Rachsucht aus Liebe
Patriarchale Welt
Vergleich mit Medea. ...
Medea. Stimmen
Übersicht
Handlung
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Aufbau
Charakterisierung
Medea
Jason
Leukon
Akamas
Agameda
Presbon
Glauke
Kreon
Lyssa
Figurenkonstellation
Stil
Stilmittel
Erzählperspektive
Kontext
Zeitgeschichtlicher H...
Mythos Medea
Interpretation
Autobiografisch
Sündenbock-Thematik
Feminismus
Vergleich mit Euripid...
Woyzeck
Handlung
Zusammenfassung
Szene 1 - 2
Szene 3 - 7
Szene 8 - 10
Szene 11 - 15
Szene 16 - 21
Szene 22 - 26
Szene 27
Aufbau des Dramas
Charakterisierungen
Franz Woyzeck
Marie Zickwolf
Nebenfiguren
Stil und Sprache
Kontext
Epoche
Geschichtlicher Hinte...
Interpretation
Woyzecks Motive
Armut und Arbeit
Das Erbsenexperiment
Zurechnungsfähigkeit

Kapitel 16 - 26

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Kapitel 16 bis 26 handeln von der Zeit nach der Liebschaft von Lene und Botho. Während der Baron in seiner neuen Ehe unglücklich ist, bleibt Lene zunächst lange alleine, bis sie ebenfalls heiratet.

Kapitel 16

Infos

  • Seite: 108 - 116
  • Zeit: Mitte September; Oktober
  • Ort: Dresden, Berlin
  • Personen: Botho, Käthe, Lene

Inhalt

Mitte September heiratet Botho seine Cousine Käthe auf Gut Rothenmoor. Eine neidische Kollegin schickt Lene die Heiratsanzeige, die in der Kreuzzeitung gedruckt war. Nach einem kurzen Schmerz, sammelt sich Lene aber schnell. Botho und seine neue Ehefrau brechen unterdessen in ihre Flitterwochen nach Dresden auf. Der Baron schätzt sich zunächst glücklich, dass er eine fröhliche, unkomplizierte Ehefrau an seiner Seite hat. Mit der Zeit stellt er allerdings fest, dass Käthe in allem immer nur etwas Komisches sieht und keinerlei ernstes Gespräch führen kann.
Anfang Oktober zieht das junge Paar in eine luxuriöse Wohnung in die Berliner Landgrafenstraße. Auf dem Balkon erschrickt Botho, weil man den Turm der Dörr'schen Gärtnerei sehen kann. Käthe denkt sich nichts dabei und macht sich nur über sein seltsames Verhalten lustig.
Lene ahnt nicht, dass Bothos neue Wohnung keine tausend Schritte von ihrem Zuhause entfernt ist und sie auf ihrem Weg in die Stadt oft dort vorbeiläuft. In der dritten Oktoberwoche aber passiert es, dass sie auf dem Nachhauseweg zufällig Botho und seine Frau auf sich zukommen sieht. Botho lacht und blickt auf Käthe hinab, sodass er Lene nicht entdeckt. Diese wendet sich schnell zu einem Schaufenster um und muss sich vor Schreck festhalten. Als das Paar vorüber ist, tappt Lene weiter und schleppt sich der Ohnmacht nahe auf eine Treppe. Als sie sich erholt hat, geht Lene im Schutz einer Böschung weiter und wünscht sich, sie könnte weinen. Zu Hause angekommen setzt sie sich wortlos ihrer Mutter gegenüber, die bei ihrem Anblick besorgt nach Frau Dörr ruft. Diese bringt die leblose Lene ins Bett, richtet ihr eine Wärmflasche und erklärt, dass Schwitzen hilft. Als sie die Alte fragt, was denn los sei, vermutet diese, dass Lene den Baron gesehen hat.

Kapitel 17

Infos

  • Seite: 116 - 125
  • Zeit: Dreieinhalb Jahre später
  • Ort: Landgrafenstraße, Luisenufer
  • Personen: Käthe, Botho, Lene, Frau Nimptsch, Frau Dörr

Inhalt

Bei Botho und Käthe hat sich in den Jahren nach der Hochzeit nichts verändert. Käthe lacht nach wie vor über alles und begnügt sich mit Reisen und Plaudern. Dass sie bisher kein Kind bekommen hat, ist der jungen Frau sogar recht, obwohl Botho gerne eines hätte. Viel mehr stört Botho aber nach wie vor, dass er mit seiner Frau kein ernstes Gespräch führen kann. Immer wieder erinnert er sich deshalb an Lene, wie auch an dem Tag, als die ferne Musik vom Zoologischen Konzert Käthe zu einem Tanz ermutigt. Als Käthe ihm erzählt, dass sie einst heimlich auf einem Ball war und die verbotene Frucht eben die schönste ist, reagiert Botho verlegen. Käthe vermutet daher, dass ihre Schwester es ihm angetan hat, gibt ihm dafür aber ihren Segen. Nur auf seine alten Geschichten sei sie eifersüchtig, weil sie darüber keine Kontrolle habe.
Lene und Frau Nimptsch sind kurz nach der Begebenheit mit Botho und Käthe umgezogen. Lene gönnt ihm zwar sein Glück, erträgt es aber nicht, es zu sehen. So hat sie für sich und ihre Mutter eine Wohnung am Luisenufer gesucht. Auch dort hat die Alte im Vorderzimmer ihren Kamin und genießt die freie Aussicht auf die Michaelskirche. Die neue Umgebung tut Frau Nimptsch gesundheitlich gut. Auch Frau Dörr kommt weiterhin jede Woche zu Besuch. Und Lene blüht fernab von Botho auf. Nur eine graue Haarsträhne erinnert an den vergangenen seelischen Kummer. Ein Jahr nach dem Umzug war ein netter Mieter nebenan eingezogen, der seither jeden Abend zum Plaudern kommt und Gefallen an Lene gefunden hat. Ein gebildeter Mann mit Manieren, wenn auch Mitglied einer Sekte. Für Frau Dörr war Herr Franke das neue Lieblingsthema und gedanklich schon Lenes Ehemann. Als die Alte ihr erzählt, dass Lene ihrem Verehrer vor einer Heirat von der Affäre mit Botho erzählen will, will sie die junge Frau davon abhalten.

Kapitel 18

Infos

  • Seite: 125 - 131
  • Zeit: Juni 1878
  • Ort: Landgrafenstraße
  • Personen: Botho, Käthe

Inhalt

Weil Schwiegermutter und Mutter das Gefühl haben, Käthe sei blasser als zuvor, soll diese eine vierwöchige Schlangenbader Kur machen. Käthe stürzt sich daher voller Elan in die Reisevorbereitung, kauf täglich allerhand Dinge ein und organisiert eine Abschiedsfeier am Tag vor ihrer Abreise. Dort versammelt sie Wedell, Pitt, Serge, Balafré und einen jungen Osten um sich und schäkert ausgelassen mit den Herren. Sie macht sich auch vor allen über Botho lustig, der ihr Novellen und eine Fischzuchtbroschüre als Lektüre eingepackt hat, damit sie etwas über ihre Heimat lernen kann. Sie gedenkt aber nicht zu lesen, sondern will mit zwei bekannten Damen Spaziergänge machen, Konzerte besuchen, sich gegenseitig die Briefe der Gatten vorlesen und beim Abendessen mit Industriellen plaudern. Botho geniert sich mehr und mehr für die Sprüche seiner Frau, doch die Gäste sind alle von Käthe angetan und können seine Kritik nicht verstehen. Auf dem Heimweg ärgert sich Serge über Rienäcker und fragt sich, was er gegen Käthe hat. Daraufhin erklärt Pitt, dass Käthe dem Baron zu banal daherredet.

Kapitel 19

Infos

  • Seite: 131 - 136
  • Zeit: 24. Juni 1878
  • Ort: Luisenufer
  • Personen: Lene, Frau Nimptsch, Frau Dörr

Inhalt

Frau Nimptsch leidet an heftigem Asthma und hat Wasser in der Brust. Lene hält ihre Hand und versucht ihr die Todesgedanken auszureden. Nachdem sie Feuer gemacht hat, erkundigt sich Frau Nimptsch nach Herr Franke. Lene erzählt ihr, dass dieser sie am Abend zuvor gefragt hat, ob sie ihn heiraten würden. Sie hat ihm deshalb gestanden, dass sie schon zwei Liebschaften hatte und den zweiten wirklich geliebt hat. Frau Nimptsch fürchtet, dass der Mann ihre Tochter nun nicht mehr heiraten will und jammert. Sie bittet Lene, ihr das alte Gesangsbuch als Erhöhung unter das Kissen zu legen, das sie ihrer eigenen Mutter kurz vor ihrem Tod unterlegen musste. Lene weint bei diesen Worten still vor sich hin und lässt nach Frau Dörr rufen. Als diese da ist und erklärt, Lene hätte der Alten zu wenig ihrer Tropfen gegeben, geht Lene verängstigt los, einen Arzt zu holen. Frau Nimptsch beginnt sofort, Frau Dörr ihren letzten Willen zu diktieren. Dann betet sie für Lene, die ihr so viel Kummer bereitet hat und wird ganz ruhig. Als Lene zurück kommt, ist die Alte bereits gestorben.

Kapitel 20

Infos

  • Seite: 136 - 146
  • Zeit: wenige Tage später
  • Ort: Landgrafenstraße
  • Personen: Botho, Herr Franke

Inhalt

Botho hat einen ersten Brief von Käthe aus ihrer Zwischenstation Köln bekommen, den er gespannt auf dem Balkon entziffert. Sie erzählt von ihrer Zugfahrt und der Bekanntschaft mit einer Madame Salinger aus Wien und deren Tochter, lässt sich über die lasche Erziehung aus und witzelt über die Preußische Bierkirche in Hannover. Botho kann sich über den Brief aber nicht richtig freuen, weil alles nur bloße Plauderei ist. Er hofft, dass sich Käthe ändern wird, wenn sie als Mutter Verantwortung und Pflichten hat.
Die Briefe von Käthe werden nach ihrer Ankunft in Schlangenbad kürzer und seltener. Sie plaudert darin weiter über die Tochter von Frau Salinger, deren Süßigkeitenvorliebe und über die anderen Damen in der Kur.
Gegen Mittag kommt plötzlich ein unangekündigter Gast zu Botho, der sich als Herr Franke vorstellt. Der Herr erklärt Botho, dass er Lene heiraten will und in Absprache mit ihr bei ihm Erkundigung über sie einholen will. Bothos Verlegenheit wandelt sich in Herzschmerz, bevor er sich fassen kann. Dann berichtet er von seiner ersten Begegnung mit Lene, wie nachdenklich und ernst sie ist, wie gut man mit ihr Reden kann und dass sie nichts von falscher Scham hat. Er erklärt auch, dass Lene ehrlich ist und von eigener Arbeit leben will. Und so sehr er ins Schwärmen gerät, beteuert er Franke, dass die Geschichte vorüber ist. Daraufhin beginnt Franke eine feierliche Ansprache über Gebote, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit, die Botho nicht versteht. Beim Abschied bittet er ihn nur noch, Frau Dörr und die alte Nimptsch zu grüßen. So erfährt er von Franke, dass die Alte drei Wochen zuvor beerdigt worden ist und Frau Dörr immer einen langen Weg zu ihnen kommt.

Kapitel 21

Infos

  • Seite: 146 - 153
  • Zeit: am selben Tag
  • Ort: bei Rienäcker, Jakobifriedhof
  • Personen: Botho

Inhalt

Rienäcker bleibt benommen zurück und erinnert sich an das Versprechen, das er der alten Frau Nimptsch gegeben hat. So macht er sich auf den Weg, sucht sich eine Kutsche und lässt sich zu einer Blumenhandlung bringen, wo er einen Immortellenkranz und einen Immergrünkranz kauft. Unterwegs zum Friedhof plaudert er mit dem Kutscher, begutachtet die Buden am Straßenrand und entdeckt ein Musikantenpaar, dass Frau Dörrs Lieblingslied spielt. Die Erinnerung an den Spaziergang in Wilmersdorf schmerzt Botho.

Kapitel 22

Infos

  • Seite: 153 - 157
  • Zeit: nachmittags
  • Ort: Jakobifriedhof, Landgrafenstraße
  • Personen: Botho

Inhalt

Botho lässt sich auf dem Friedhof an Frau Nimptschs Grab führen. Als er dort einen Immortellenkranz sieht, denkt er liebevoll an die gute Lene. Dann fragt er den Friedhofswärter, wie viele Personen bei der Beerdigung waren. Dieser berichtet ihm von vier Personen und dass die Junge einmal die Woche kommt. Botho gedenkt der alten Dame am Grab und macht sich dann auf den Heimweg.
In seiner Wohnung ärgert er sich über sein Personal, das nicht da war. Dabei ist es ihm gerade recht, dass er alleine ist. Auf dem Balkon blickt er in die Ferne und stellt sich vor, wie seine Frau im Zug auf der Heimreise ist. Doch so hübsch und heiter Käthe auch sein mag und so sehr er sich eigentlich auf sie freut, heute wünscht er sich ihre Rückkehr nicht. Denn in Gedanken ist er bei Lene, erinnert sich an die schönen Tage mit ihr und an ihre Warnung, dass ein Haar um seinen Strauß fest bindet. Und in der Tat fühlt er sich gebunden an sie. Sogar die Blumen und Briefe hat er noch aufgehoben. Damit will er nun aber ein Ende machen und geht in sein Arbeitszimmer, um die Erinnerungsstücke aus seinem Geheimfach zu holen. „Viel Freud, viel Leid. Irrungen, Wirrungen. Das alte Lied“, spricht er dabei vor sich hin. Beim Lesen der Briefe stellt Botho fest, dass Lene die perfekte Mischung aus Vernunft und Leidenschaft hatte, nur Bildung fehlte ihr. Dann geht er zum Kamin und lässt die Briefe und Blumen in Flammen aufgehen. Frei sein will er aber trotzdem nicht.

Kapitel 23

Infos

  • Seite: 157 - 165
  • Zeit: kurz darauf
  • Ort: Landgrafenstraße
  • Personen: Botho

Inhalt

Als Botho aus dem Arbeitszimmer kommt, kommt sein Hauspersonal zurück. Um ein Exempel zu statuieren hält er ihnen eine Strafpredigt, weiß aber, dass er selbst Fehler macht und kein Vorbild ist. Dann lässt er sich auf dem Balkon einen Imbiss servieren und denkt beim Blick auf die Zeitung an Käthe, die immer voller Begeisterung die Heiratsanzeigen liest. Den restlichen Abend hofft er ständig, dass sie doch früher heimkommt und ihn überrascht, doch nichts dergleichen.
Am nächsten Morgen bekommt Botho einen Brief, der ankündigt, dass Käthe übermorgen kommt. Der Baron freut sich aufrichtig auf seine Frau und wundert sich selbst darüber. Er lässt die Wohnung vorbereiten und geht selbst ausreiten. Dabei denkt er an den Tag zurück, als er bei einem Ausritt Mut fassen musste für den Abschied von Lene, der nun drei Jahre vergangen ist. Seither hat er keine echte Freude erlebt. Dann trifft er zufällig auf seinen Kameraden Bozel, der sich ihm anschließt und ihn um Rat bittet. Bozel hat sich in Henriette verliebt, die allerdings nicht standesgemäß ist. Er würde sie gerne heiraten, kann dies seinen Eltern aber nicht antun und will seinen Posten nicht verlieren. Er überlegt, ohne Ehe mit ihr zusammenzubleiben und will Rienäckers Meinung dazu. Dieser rät ihm von einer ernsten Beziehung ab, weil jeder Ausgang schlimm sein wird. Wenn er Henriette treu bleibt, bricht Bolzen mit seinem Stand und wird sich schlecht fühlen. Wenn er sich der Gesellschaft anpasst, muss er sich trennen und das wird wehtun. Deshalb soll Bozel die Verbindung lieber gleich als bloße Affäre betrachten, bevor die Erinnerungen sich in sein Herz einbrennen und es keinen glücklichen Ausweg mehr geben kann.

Kapitel 24

Infos

  • Seite: 166 - 169
  • Zeit: drei Tage später
  • Ort: Landgrafenstraße
  • Personen: Botho, Käthe

Inhalt

Botho holt seine Frau abends am Bahnhof ab, wo er auch Frau Salinger kennenlernt. Diese lobt Käthe und lädt sie beide zu sich nach Wien ein. Auf der Heimfahrt schwärmt Käthe von Berlin, spielt mit einem Lindenblatt und witzelt wieder über den Namen eines Lokals. Botho schwankt deshalb zwischen Glück und Verstimmung und stellt fest, dass sie sich nicht verändert hat. Daraufhin spielt Käthe kokett darauf an, dass man in Sachen Baby abwarten muss, ob sie sich verändert hat. Dann beginnt sie über ihre Kurbekanntschaften zu plaudern. Zu Hause angekommen begrüßt sie das Personal und verführt kurz darauf Botho, der sie liebevoll Puppe nennt.

Kapitel 25

Infos

  • Seite: 170 - 175
  • Zeit: tags darauf
  • Ort: Rienäckers Wohnung, Charlottenburg
  • Personen: Botho und Käthe

Inhalt

Am nächsten Morgen sitzt Botho mit Käthe auf dem Balkon und bittet sie, von ihrer Kur zu berichten. Diese erzählt ihm von einem Engländer, der ein Kavalier war, aber seltsame Gespräche führte. Ihr hat aber gefallen, dass er nichts ernst genommen hat, wie Botho und seine Freunde es tun. Sie wünscht sich sogar von Botho, dass er mehr wie Armstrong wird und harmloser plaudert. Nach weiteren Erzählungen erklärt Käthe, dass sie wegen der stickigen Luft in Berlin später nach Westend oder Halensee fahren will. In der Natur bekomme man so ein reines, unschuldiges Herz.
Bei ihrem Ausflug in den Schlosspark von Charlottenburg erklärt Botho seiner Frau die Geschichte zu den Rokokofiguren, die daran erinnern sollen, wie General von Bischofswerder König Friedrich Wilhelm II. aus den Fängen seiner Geliebten befreien wollte. Käthe fühlt daraufhin mit Königin Luise mit, die unter dem Betrug gelitten haben muss. Schon kurz darauf aber amüsiert sie sich über den Spitznamen Laubfrosch, den der General trug.

Kapitel 26

Infos

  • Seite: 175 - 179
  • Zeit: abends bzw. drei Wochen später
  • Ort: Rienäckers Wohnung
  • Personen: Botho und Käthe, Lene und Gideon

Inhalt

Als die beiden wieder in ihrer Wohnung sind, folgt Käthe ihrem Mann in sein Arbeitszimmer. Dieser deckt sie mit einer Decke zu, weil ihr kalt ist. Als er kurz vom Personal gerufen wird, beschließt Käthe, ein Feuer zu machen. Botho tritt in dem Moment wieder ins Zimmer, in dem Käthe das Aschehäufchen sieht. Käthe scherzt, ob er Liebesbriefe verbrannt hat. Als er ehrlich mit ja antwortet, lacht sie nur und erklärt, dass sie die Briefe lieber zweimal verbrennt. Dann erzählt sie einfach weiter von ihrer Kur, ohne zu merken, dass Botho ihr gar nicht zuhört.
Drei Wochen später heiratet Lene in der Jakobikirche Gideon Franke in einem weißen Brautkleid. Weil die Braut keinen Kranz als Zeichen ihrer Jungfräulichkeit trägt, lästern die Damen vor der Kirche. Sie fragen sich, warum die junge Frau so einen alten Mann heiratet.
Am Tag darauf sitzten Botho und Käthe in seinem Arbeitszimmer beim Frühstück. Plötzlich lacht Käthe, die ihre Lieblingszeitung liest, ausgelassen. Auf Bothos Frage hin amüsiert sie sich über komische Namen und zitiert: „Ihre heute vollzogenen eheliche Verbindung zeigen ergebenst an: Gideon Franke, Fabrikmeister, Magdalene Franke, geb. Nimptsch“. Botho nimmt schnell die Zeitung, um seine Verlegenheit dahinter zu verstecken und versucht dann zu scherzen, dass Gideon besser sei als Botho.
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